© Copyright by Karlo Vegelahn

Stand 15.03.2014

Impressum

E-Mail:
Info@Bibelarchiv-Vegelahn.de

Deutsche Bibeln

A

B

C

D

E

F

G

H

IJ

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

XYZ

sonstige Ausgaben

Quellenverzeichnis

Luther Bibliographie

Wissenschaftliche Ausgaben

Fremdsprachen

Hebräisch

 Griechisch

Lateinisch

Englisch

Sprachen

von A-Z

Bedeutung der Farben / Symbole

vorhandene Ausgabe

Schwarz

Bibliographische Angaben

Dunkelrot

Angaben zur Person u. Bibel

Grün

Literaturangaben

Blau

weiterführende Links

BMW Jahreswagen

Abkürzungen:

WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie

BBKL - Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon

Hinweis:

Zum Vergrößern

auf das Bild klicken.

Benutzerdefinierte Suche

 

Übersicht:

Lallemants, Jacques Philippe

Ledderhose, Carl Friedrich

Lobwasser, Ambrosius

Lamparter, Helmut

Lefèvre, A.W.

Loch, Valentin und Reischl, Wilhelm 

Landau, David Wolf

Lehmann, Johannes

Loest, Wolfgang

Landersdorfer, Simon Konrad

Lehmann, Marcus (Meir)

Löhe, Wilhelm

Landesbibelgesellschaft Altenburg

Lehmeier, Karin

Lohfink, Norbert

Landgraf, Michael

Leimbach, Karl Alexander

Lohmann, Ernst

Landsberger Gemeindebibel

Leipziger Bibelgesellschaft

Lohmeyer, Ernst

Lang, Friedrich

Lengeling, Emil Joseph

Löhr, Johann Andreas Christian

Lang, Johann

Lengerke, Caesar von

Löhr, Max

Lang, Heinrich

Lentner, Leopold

Loew, Wilhelm

Langbein, Johannes Paul

Leo, Paul

Lohse, Eduard

Langbein Walter-Jörg

Letteris, Meir Halevi

Lorch, Theodor

Lange, Armin

Lettmann, Reinhard

Lorenz, Felix

Lange, Ernst

Leuenberger, Fritz - Keller, A.

Lossius, Kaspar Friedrich

Lange, Gottlieb

Leutzsch, Martin

Löwe, Joel Bril

Lange, Johannes Peter

Levy, Emil

Löwenstein, Lippmann Hirsch

Lange, Karl Ernst 

Levy, Ludwig

Lübecker Bibel

Langen, Joachim

Lexow, Martin

Lübecker Bibelgesellschaft

Langer, Johannes [Jean]

Lichtenberger, Hermann

Lubkoll, Hans-Georg

Langmesser, August

Liebenfels, Jörg Lanz von

Lucas, Samuel

Lanner, Alois

Lieberkühn, Samuel

Luck, Ulrich

Lapide, Pinchas

Liebich, Ehrenfried

Ludäscher, Rudolf

Larsow, Ferdinand

Lietzmann, Hans

Lüdemann, Gerd

Lassaulx, Hubert von

Liguori, Alphons Maria von

Ludwigsen, Horst

Lau, Franz

Lilien, Ephraim Mose

Lueken, Wilhelm

Laub, Franz

Lilje, Hanns

Lufft, Hans

Laubach, Fritz

Lindemann, Andreas

Lührmann, Dieter

Lauber, Joseph

Lindemann, M.

Lüneburg = Ratzeburgische Bibelgesellschaft

Laubi, Werner

Lindemann, Wilhelm

Lüneburger Bibelgesellschaft

Lauck, Willibald

Linder Joseph - Cigoi, Alois

Lünemann, Gottlieb

Lauenburg-Ratzeburgische Bibelgesellschaft

Linder, Karl

Luthardt, Christoph Ernst

Lauha, Aarre

Linder, Karl - Kappeler Ernst

Luthe, Hubert

Lauk, Willi

Lippert, Peter

Luther, Martin

Laurent, Johannes (Jean) Theodor

Lippische Bibelgesellschaft

Luther, Ralf Johannes Ferdinand

Le Seur, Paul

Lippl, Joseph

Lutherisches Bibelhaus e.V.

Lebram, Jürgen Christian-Hermann

Lipsius, Richard Adelbert

Lüthi, Walter

Lechler, Gotthard Viktor

Lisco, Friedrich Gustav

Lüttgau, Ernst

Lechner, Odilo

Liß, Michael

Lutze, Hermann Arno Waldemar

Lechner, Petrus

Littke, Klaus

Lux, Rüdiger

Leckie, Albert

Loader, James Alfred

 

 

 

Lallemants, Jacques Philippe

Psalmen

 

* ca. 1660 St-Valéry-sur-Somme

†      1748 Paris

 

Biographie:

 
 
 

 

P. Lallemants kurze Auslegung des eigentlichen und buchstäblichen Verstands der Psalme Davids, in einer zusammenhängenden Dolmetschung, sammt dem Inhalt eines jeden Psalms.

Ein Werk, das in Frankreich von sechzehn Bischöfen nicht nur gutgeheißen, sondern auch mit den größten Lobsprüchen erhoben, und aufs nachdrücklichste ist empfohlen worden; und allen jenen, welche entweder Standshalber, oder aus Andachtstriebe die Priesterlichen Tagzeiten, oder die Tagzeiten der Mutter Gottes bethen, zu großem Troste und Behuse seyn kann.

Nach der neunten französischen Auflage übersetzt von Ignatz Steur, Director der W.W. Ehrwürdigen Frauen Ursulinerinnen zu Landshut in Bajern.
Augsburg, im Verlag bey Ignaz Wagner - 1778

 XXIV, 462 S., [5] Bl     

Vorwort

 

Gottesname

Herr

Lit.:
 

 

Lamparter, Helmut

Bibelteile

* 28.09.1912 Reutlingen

† 18.03.1991 Tübingen

 

Biographie:
 

1930-1934: Studium der Theologie in Tübingen, Marburg und Bonn

        1934: 1 theol. Dienstprüfung

        1938: 2. theol. Dienstprüfung

        1940: Dr. theol. in Tübingen

1940-1945: Wehrdienst

        1943: Pfarrer in Mittelstadt

        1955: Pfarrer für Religionsunterricht an der Päd. Hochschule Stuttgart

        1957: Studienrat

        1959: Oberstudienrat

        1962: Professor

        1977: Emeritierung

 

siehe Die Botschaft des Alten Testaments:
Band 7, 8, 9, 13, 14, 15, 16 I, 16 II, 20, 21, 23 IV, 25 I, 25 II

 

Landau, David Wolf

 

* 01.03.1811 Dresden

† 24.08.1886 Dresden

 

Biographie:

 

 

siehe unter Ludwig Philippson

 

Landersdorfer, Simon Konrad - eigentlich Josef Landersdorfer

Bibelteil Psalmen

* 02.10.1880 Neutenkam
† 21.07.1971 Passau

 

Biographie:

 

Die Psalmen. Lateinisch und Deutsch. Für Gebildete Beter bearbeitet.

Regensburg, Kösel & Pustet - 1922

416 S.

Vorwort

Vorbemerkung

An Psalmenübersetzungen und Erklärungen ist kein Mangel. Eine neue Ausgabe bedarf darum der Rechtfertigung. Diese ergibt sich aus der eigentümlichen Anlage und dem besonderen Zweck der vorliegenden Übersetzung, wie sie in der „Einführung" eingehend dargelegt sind. Es handelt sich um einen Versuch, dem Psalmenbeter die Ergebnisse der wissenschaftlichen Psalmenforschung in ge' drängter Kürze anschaulich darzubieten. Der rein praktische Zweck des Buches schließt eine Erörterung der fraglichen Punkte, deren Zahl außerordentlich groß ist. aus, verlangt vielmehr in jedem einzelnen Falle eine bestimmte Stellungnahme. Die Entscheidung hat der Verfasser getroffen nach bestem Wissen und Gewissen. Sie jeweils zu rechtfertigen, würde einen dickleibigen Kommentar erfordern, wie er eben vermieden werden sollte. Besonders kompliziert wurde die kritische Bearbeitung durch die Hereinziehung des schwierigen Problems der ursprünglichen poetischen Form, die unumgänglich erschien. Zugrundegelegt wurde dabei die Ausgabe von P. N. Schlögl 0. Cist. (Die Psalmen, hebräisch und deutsch, mit einem kurzen wissenschaftlichen Kommentar, Gräz und Wien 1911). Auch die sonstige außerordentlich umfangreiche Literatur wurde, soweit erreichbar, benutzt. Verweise verboten sicn bei der Anlage des Buches von selbst.

Mit Rücksicht auf den praktischen Zweck, dem das Büchlein dienen soll, wurden die Cantica des römischen Breviers als Anhang beigegeben.

Das Manuskript war schon abgeschlossen und an die Druckerei abgeliefert, als meine Berufung nach Rom erfolgte. Erneutes Studium zahlreicher Psalmen für Vorlesungszwecke hat auch in manchen Punkten zu neues Ergebnissen geführt, die in einzelnen Fällen bei der Korrektur noch verwertet werden konnten. Andere mußten vorläufig zurückgestellt werden.

Wenn sich das Büchlein wenigstens bei dem einen oder anderen Psalmenbeter als ein brauchbarer Behelf erweist, ihm die heiligen Texte näherzubringen, so hat es seinen Zweck erreicht.

Scheyern, den 26. Juli 1921.

Der Verfasser.

 

Gottesname

Jahwe siehe http://www.dername.org/detail.php?id=500019

siehe Bonner-Bibel III. Band 2.Abt.

 

Landesbibelgesellschaft Altenburg

Bibelgesellchaft

 

Gegründet am 31.03.1853 in Altenburg

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit: Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Landgraf, Michael

Auswahl - Mundart

Michael Landgraf

* 22.07.1961 Ludwigshafen

 

Biographie:

 

1967-1981 Schulbesuch in Ludwigshafen und Mannheim, seit 1976 Mitarbeiter in kirchlicher Jugend- und Kindergottesdienstarbeit, 1981-1983 Zivildienst als Rettungssanitäter in Ludwigshafen, 1983-1989 Studium der Theologie und Philosophie in Heidelberg und Göttingen, seit 1986 Freier Mitarbeiter div. Tages- und Wochenzeitungen, 1989-1991 Vikariat in Landau-Godramstein und Mitarbeit in einer Kirchengemeinde in Washington D.C., 1991-1999 Pfarrer im Schuldienst am Goethe Gymnasium Germersheim, 1992-2000 Weltanschauungsbeauftragter des Dekanats Germersheim, 1995-2000 Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Konferenz Evangelischer Religionslehrerinnen und Religionslehrerin der Pfalz, seit 1996 Autor von Unterrichtsmaterialien, seit 1997 Redaktionsmitglied des Kindergottesdienst-Rundbriefs (Materialheft) der Evangelischen Kirche der Pfalz, seit 1997 Autor von Fachbüchern und Artikeln, besonders im Bereich Religionspädagogik, Jugendkulturen, Bibel, Kirchengeschichte, Musik, Interkultureller Dialog, ab 1997 Mitglied der Fachdidaktischen Kommission Evangelische Religion Rheinland-Pfalz; Mitarbeit am Lehrplan Evangelische Religion Sek I (Rheinland-Pfalz), seit 1999 Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt und regionaler Beauftragter für den Religionsunterricht, Schwerpunkt Grund-, Haupt und Realschulen, 1999 Vorstandsmitglied, seit 2003 Vorsitzender des Pfälzischen Bibelvereins (Bibelwerk der Pfälzischen Landeskirche), seit 1999 im Vorstand des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte, seit 1999 Lehrbeauftragter für Fachdidaktik und Religionspädagogik an der Universität Landau, seit 1999 Herausgeber der Reihe „ReliBausteine“ (Calwer - EPV – RPE), seit 2003 Sprecher der EKD-weiten Arbeitsgemeinschaft Pädagogischer Institute für die Sekundarstufe I (ALPIKA Sek I), seit 2004 Autor von Schulbüchern (Cornelsen-Verlag), 2004 Veröffentlichung von Mundartliteratur ("Bibel uf Pälzisch", Verlag Regionalkultur), 2005 Berufung in den Programmausschuss der Deutschen Bibelgesellschaft, 2006 Erstes Jugendbuch ("Schalom Martin", marixverlag), 2006 Projektleitung: Bibelkurs (Deutsche Bibelgesellschaft), ab 2006 Mitglied der AG Standards Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, seit 2007/ 2009 Lehrbeauftragter der Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Heidelberg.

 

 

siehe auch Neustadter Bibel 1579

 

Bibel uf Pälzisch
Biblische Geschichten in Pfälzischer Mundart, noochverzählt vum Michael Landgraf un em Erich Hollerith mit Bilder vun de Paula Jordan (Reihe. Veröffentlichungen des Pfälzischen Bibelvereins, Band 1); Ubstadt-Weiher: Verlag regionalkultur; 2. Aufl. 2005
107 S. -
   

ISBN 3-89735-283-4

 

Illustrationen: Paula Jordan - Zeichnungen entnommen aus: Schild des Glaubens, 3.Aufl. Johannes Stauda-Verlag Kassel 1949

Vorwort

»Wann de Luther an Pälzer gewest war, do däden die annere Leit so babble misse wie mir!« Dieser Ausspruch eines älteren Gemeindegliedes drückt zweierlei aus: Zum Einen haben es Pfälzer manchmal schwer, sprechen sie doch eine Mundart, die von der Sprache der neuhochdeutsch sprechenden Bevölkerung weit entfernt ist. So manches pfälzische Kind lernt erst in der Grundschule die Standardsprache als erste »Fremdsprache«. Diese Dominanz des Hochdeutschen macht einigen Pfälzern zu schaffen. Der Satz drückt aber auch die Erkenntnis aus, dass die neuhochdeutsche Sprache wesentlich durch Luthers Bibelübersetzung geprägt ist. Luther hat sich an der Aussprache in seinem Umfeld orientiert, den Leuten »aufs Maul geschaut«. Wichtig war ihm: Gottes Wort sollte die Menschen direkt ansprechen. Kann somit der Umweg über die Standardsprache für einen Pfälzer nicht auch hinderlich sein?

»A' heer, ufämol versteh ich, was die Bibel do mänt!« Im Kindergottesdienst, in der Schule, aber auch in Veranstaltungen mit Erwachsenen oder in Gottesdiensten »ufPälzisch« ist immer wieder zu erleben, wie stark und unmittelbar eine in Mundart vorgetragene biblische Geschichte wirkt. Oftmals hilft es, in einfachen Worten »ufPälzisch« verständlich zu machen, worum es dem biblischen Autor geht. Mundartgottesdienste hier und anderswo haben sich längst etabliert und werden überproportional gut besucht. Es ist ein Bedürfnis zu spüren, unmittelbar in der eigenen Sprache die biblische Botschaft neu zu hören und zu durchdenken.

Die biblischen Geschichten »ufPälzisch« in gedruckter Form vorliegen zu sehen — das ist nicht neu. Hinzuweisen wäre hierbei besonders auf Walter Sauers »Die Pälzer Biwel« und seine Übersetzung der Weihnachts- und Ostergeschichte. Das vorliegende Buch möchte dennoch eigene Schwerpunkte setzen. Es bietet eine umfangreiche Auswahl von biblischen Geschichten, die »korz noochverzählt« werden. Darüber hinaus wird der Schwerpunkt der Geschichten jeweils auf den Punkt gebracht. So bietet die vorliegende »Bibel uf Pälzisch« auch eine Verstehenshilfe. Dass dies manchmal nicht ohne Bezug auf unsere Region geschieht, das versteht sich von selbst.

Bei dem Versuch, biblische Geschichten ins Pfälzische zu übertragen, kommt allerdings das Problem auf, dass es kein einheitliches »Hochpälzisch« gibt. Die Übertragung ins Pfälzische stößt an die Schwierigkeit, dass selbst auf kurze Distanz Sprachgrenzen zwischen Orten verlaufen, sichtbar an Worten wie z.B. »Baum« (Boom, Baam, Bääm) oder »haben« (hawwe, henn, hann, hunn). Das hier vorliegende Projekt musste deshalb regional verortet werden. Die Wahl fiel auf die Mundartvariante des Vorderpfälzischen, weil die Autoren hier sprachlich zu Hause sind. Trotzdem ist die »Bibel ufPälzisch« durch die Verwendung einer literarischen Umschrift für den gesamten Sprachraum der Pfalz verständlich. Einen Ein- und Überblick über die anderen Sprachregionen der Pfalz gibt die Pälzer Rundrääs, in der ausgewählte Geschichten und der Psalm 23 in anderen mundartlichen Varianten des Pfälzischen vorgestellt werden. Vielleicht gelingt es

dadurch, dass der Eine oder Andere selbst Gefallen daran findet, weitere Texte in seine eigene mundartliche Färbung zu übertragen.

Eine große Unterstützung waren uns Arbeiten, die in den letzten Jahren in der Mundartenforschung geleistet wurden und die grammatikalische Hilfen gaben. Zu erwähnen sei hier Rudolf Post mit zahlreichen Veröffentlichungen zu den pfälzischen Mundarten, z.B. »Pfälzisch, Einführung in eine Sprachlandschaft«, Landau/Pfalz, 1992. Um hierbei Pfälzern und Nichtpfälzern den Zugang zur »Bibel uf Pälzisch« zu erleichtern, soll ein Anhang einen zusammenfassenden Einblick in die pfälzische Mundart geben.

Den biblischen Geschichten sind Bilder von Paula Jordan beigerügt. Viele kennen ihre eindrücklichen, holzschnittartigen Bilder durch den Religionsunterricht in der Pfalz aus dem Buch »Schild des Glaubens«, das bis Ende der 60er Jahre als »Schulbibel« eingesetzt und das vom Johannis-Verlag Lahr wieder aufgelegt wurde. Die Bilder mögen dem einen altbacken erscheinen, dem anderen eine Interpretation der biblischen Geschichte zeigen, die heute nicht mehr zeitgemäß ist. Doch gerade deren Expressivität beeindruckt und legt eine Verbindung zur expressiven pfälzischen Mundart nahe.

Die Autoren danken all denen, die bei der Entstehung dieses Buches durch theologischen Rat, sprachliche Korrekturen und Hinweise mitgewirkt haben. Es sind Peter Busch, Klaus Haarlammert, Horst Hahn, Friedhelm Hans und Rudolf Post. Ein besonderer Dank gilt den Verfassern der mundartlichen Varianten für

die »Pälzer Rundrääs«. Es sind dies Waldemar Maas (Rockenhausen - Nordpfälzisch), Walter Drum (Kusel - Westpfälzisch), Oliver Jaehn (Region Kaiserslautern - Westpfälzisch), Heidi und Arnd Schnorr (Region Pirmasens - Südwestpfälzisch), Manfred und Daniel Schreiber (Region Landau - Südpfälzisch). Schließlich geht der Dank der Autoren an den verlag regionalkultur, der sich dieses Projekts angenommen hat und damit die neue Reihe »Veröffentlichungen des Pfälzischen Bibelvereins« ermöglicht.

Michael Landgraf

Erich Hollerith

 

September 2004

 

Gottesname

Gott

Kinderbibel zum Selbstgestalten Michael Landgraf und Angelica Guckes
Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft -2007

160 S.

ISBN: 3438040484

 

Textprobe

Vorwort

 

Gottesname

Die Bibel elementar
Stuttgart: Calwer/ Diesterweg/ Deutsche Bibelgesellschaft. - 2011,
288 S.
ISBN: 978-3-438-03998-9.

 

Vorwort

…ist für Kinder und Jugendliche von Klassenstufe 4 bis 10 gedacht. In ihr werden die wichtigsten biblischen Geschichten nacherzählt und besondere Bibeltexte aus der Lutherbibel farblich hervorgehoben präsentiert. Wort- und Sacherklärungen in der Randspalte sowie über das ganze Buch verteilte Themenseiten unterstützen das Verständnis der Texte und vermitteln fundiertes Bibelwissen. Die biblischen Bücher werden auf Einführungsseiten inhaltlich und mit den jeweiligen Grundfragen vorgestellt. Ein dreifaches Illustrationskonzept durchzieht das Buch: Farbige Illustrationen, die die Symbolebene der Texte hervorheben, unterstützen das Lesen der Geschichten. Bilder aus der Kunst werden als Interpretation der Bibeltexte auf den Themen- und Einleitungsseiten geboten. Zahlreiche Fotos und Sachkundezeichnungen in den Randpalten unterstützen die Erklärungen und geben Einblick in die Welt der Bibel.

Gottesname

 

Kinderlesebibel

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht - 2011

96 Seiten vierfarbig, gebunden,

ISBN 978-3-525-58017-2.

 

Werkbuch Kinderlesebibel - Einführungen, Rahmenerzählungen, Materialien.

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht - 2011,

119 Seiten, DIN A4, kartoniert.
ISBN 978-3-525-58018-9.

Vorwort

…ist für Erstleser/innen bestimmt: in Fibelschrift, mit kurzen, elementar erzählten Sinnabschnitten und kindgemäß illustriert. Ein „Schwere-Wörter-Verzeichnis“ ermöglicht selbsttätiges Nachschlagen und den Aufbau eines religiösen Grundwortschatzes.
Dazu gibt es ein Werkbuch für den Einsatz in Schule und Gemeinde. Es bietet viele Kopiervorlagen, Rahmenerzählungen und Praxisideen rund um die Biblischen Geschichten.

Gottesname

 

 

Lit.:

Landgraf, Michael: Die Bibel und die Pfalz / Hrsg. Michael Landgraf. - 1. Aufl.. - Ubstadt-Weiher : verlag regionalkultur, 2005. Inhaltsverzeichnis

Landgraf, Michael: Biblia deutsch : Bibel und Bibelillustrationen in der Frühzeit des Buchdrucks / Michael Landgraf ; Henning Wendland. - 1. Aufl.. - Speyer : Evangelischer Pressevlg Pfalz, 2005.
Inhaltsverzeichnis

Landgraf, Michael: Bibel - Einführung -Material - Kreativideen (Relibausteine 3 - Bibel). Stuttgart: Calwer Verlag; 174 S. ;
ISBN 3-7668-3922-5

Landgraf, Michael: Kinderbibel damals-heute-morgen Zeitreise, Orientierungshilfe und Kreativimpulse; Neustadt/Weinstraße: Verlag der Quodlibet Buchhandlung; 2009,96 S.

 

Landsberger Gemeindebibel

Evangelien

 

Dieses Buch enthält das Evangelium Jesu Christi - Christen der Pfarrgemeinschaft Mariae Himmelfahrt Landsberg, Pitzling und Reisch haben es zum Jahr der Bibel 2003 selbst geschrieben.

Landsberger Gemeindebibel, die vier Evangelien in der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (Herausgegeben vom Katholischen Stadtpfarramt - Ökumenischertext;

Landsberg 2.Aufl. 2005;
o.S. - 30 cm 
 

Vorwort

Vorwort

Die Bibel ist das entscheidende Fundament unseres christlichen Glaubens. Nachdem das Jahr 2003 zum „Jahr der Bibel" ausgerufen wurde, stellte sich für uns folgende Frage: Wie kann es in unserer heutigen Zeit gelingen, dass sich - entgegen allen Umfragen - nicht nur einige wenige, sondern viele Menschen mit der Bibel befassen, dass sie in der Bibel lesen und so auf unmittelbare Weise in Berührung kommen mit dem Wort Gottes?

Ausgehend von dieser Frage entstand die Idee, die vier Evangelien von Hand abzuschreiben und zu illustrieren. Alle Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft Landsberg - Maria Himmelfahrt, Pitzling und Reisch sowie Menschen in und um Landsberg - Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren - waren eingeladen, in die Rolle des Schreibers der Evangelien zu schlüpfen und die Texte entsprechend der Einheitsübersetzung abzuschreiben.

Die Resonanz war überwältigend: Im Laufe des Jahres beteiligten sich über 1.000 Menschen! Ein Familiengottesdienst zu Beginn des Jahres markierte den Startschuss für die Aktion: „Ich geb' der Bibel mein Gesicht!" Von Januar bis November wurden die vier Evangelien - eingeteilt in 401 Stellen - von Familien und Paaren, von Einzelpersonen und Gruppen abgeschrieben und unterschrieben. Und so konnten wiederum bei einem großen Familiengottesdienst im November alle vier handgeschriebenen Evangelien vorgestellt und bestaunt werden. An dieser Stelle sage ich allen ein ganz herzliches „Vergelte Gott", die sich an der Bibelaktion beteiligt haben. Ich hoffe, dass Gottes Wort uns auch weiterhin so lebendig verbindet.

Einige haben über das Schreiben und Illustrieren hinaus einen großen Einsatz an den Tag gelegt, ohne den die Aktion gar nicht möglich gewesen wäre. Stellvertretend für sie alle danke ich ganz herzlich unserer Gemeindereferentin Theresia Zettler, die die Ideengeberin und der unermüdliche Motor der Aktion war. Es bereitet viel Freude, zu erleben, wie die Kraft, die im Wort Gottes steckt, Menschen zu allen Zeiten - auch heute! - begeistern und verbinden kann.

Nachdem unsere handgeschriebenen Evangelien nun im Jahr 2003 über viele Wochen hinweg durch die Pfarrei gewandert sind, ist bei vielen in der Gemeinde der Wunsch entstanden, diese doch drucken zu lassen. Großes Entgegenkommen der Druckerei Egger sowie einige sehr großzügige Spenden ließen diesen Wunsch im Advent 2003 Wirklichkeit werden. Wir konnten eine Startauflage von 1000 Bibelexemplaren auf den Weg bringen. Relativ rasch waren diese freilich vergriffen, und so sind wir sehr dankbar, dass nun eine zweite Auflage mit 3000 Exemplaren unserer Landsberger Gemeindebibel erscheinen kann. Der Reinerlös dieser Bibelaktion kommt der umfangreichen Sanierung unserer Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Landsberg zugute.

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern unserer Landsberger Gemeindebibel viel Freude und vor allem geistlichen Gewinn beim Lesen. Möge das Lesen und Betrachten der Evangelien uns immer tiefer unseren christlichen Glauben erschließen - und vor allem unsere ganz persönliche Beziehung zu Jesus Christus stärken.

Landsberg, im Advent 2005

 

Thomas Rauch, Stadtpfarrer

Gottesname

 

 

 

Lang, Friedrich

Korinther

 

* 06.09.1913 Grötzingen

† 09.03.2004 Tübingen

 

Biographie:

 

1951-1956: Kirchliche Hochschule Wuppertal

1956-1979: UNI Tübingen

 

Am 9. März verstarb im Alter von 90 Jahren Prof. Dr. Friedrich Lang, emeritierter Ordinarius für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Der bodenständige württembergische Theologe wurde am 6. September 1913 in Grötzingen auf den Lutherischen Bergen geboren, besuchte die kirchlichen Seminare in Maulbronn und Blaubeuren und studierte als Stiftler evangelische Theologie. Der Dienst in der Württembergischen Landeskirche wie auch die mit einer Assistentur am Neutestamentlichen Seminar der Tübinger Fakultät begonnene wissenschaftliche Laufbahn wurden bald durch sieben Jahre Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft unterbrochen. So konnte er erst 1951 in Tübingen mit einer bibel-wissenschaftlichen und religionsgeschichtlichen Dissertation zum Doktor der Theologie promoviert werden. Noch im gleichen Jahr übernahm er eine Professur für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal.

 

1956 kehrte er nach Tübingen zurück: als Ephorus des Evangelischen Stifts, das er väterlich gütig und nicht ohne Humor in der persönlichen Zuwendung zu "seinen" Stiftlern bis 1970 leitete. Nachdem er schon zuvor an der Evangelisch-theologischen Fakultät als Honorarprofessor tätig war, wurde er, nach der Ablehnung eines Rufes nach Göttingen, 1962 auf den neu geschaffenen dritten neutestamentlichen Lehrstuhl berufen. Auch nach seiner Emeritierung im Jahre 1979 nahm er mit unvermindertem Interesse an der Arbeit der Fakultät Anteil.

 

Die akademisch-wissenschaftliche Tätigkeit Friedrich Langs war stets mit einer engagierten kirchlichen Wirksamkeit verbunden. Viele Jahre war er Mitglied der Württembergischen Landessynode; in ihr trat er erfolgreich für die Frauenordination und für die Anerkennung des theologisches Rechtes der historisch-kritischen Arbeit an der Bibel ein. Innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland arbeitete er intensiv in der Kommission für die Revision der Lutherbibel mit, gleichermaßen ein Anwalt des biblischen Textes, der unübertroffenen Sprache Luthers und der begründeten Forderung nach einer heute zu verantwortenden Textgestalt der Heiligen Schrift.

Die Lebensarbeit Friedrich Langs galt dem Neuen Testament. An seinen wissenschaftlichen Arbeiten, die vom Ethos soliden philologischen Handwerks geprägt sind, läßt sich ablesen, was es bedeutet, daß Exegese die Kunst des Hörens ist, die Kunst des gewissenhaften Achtens auf den Wortlaut der biblischen Texte wie auch der sorgsamen Wahrnehmung ihres Wahrheitsanspruchs. Nicht zuletzt Langs Predigtmeditationen sind Kabinettstücke einer exegetisch wie hermeneutisch verantworteten Schriftauslegung.

 

1986 legte Lang einen Kommentar zu den beiden Briefen des Paulus an die Korinther vor, der die anspruchsvollen Schriften eindrücklich als Zeugnisse der paulinischen Theologie des Kreuzes interpretiert. Auch in diesem Kommentar, der durch souveräne Einfachheit, die mit der Demut zum Detail zu tun hat, besticht, spiegelt sich wider, was in den Jahren des akademischen Unterrichts für den Ausleger und Lehrer des Neuen Testamentes kennzeichnend war: ihm ging es vor allem darum, die Studierenden zur präzisen Erhebung des Textbefundes sowie zu einem selbständigen und begründeten Urteil in den Fragen der neutestamentlichen Exegese und Theologie anzuleiten und sie auf diese Weise für ihre spätere theologische und kirchliche Arbeit zu befähigen. Auf seiner Arbeit lag der Glanz der Nüchternheit.
 

Friedrich Lang war ein liebenswerter Mensch, der großes Vertrauen ausstrahlte. Offenheit und Hörbereitschaft, Verläßlichkeit und Güte kennzeichneten ihn ebenso wie eine in der Bindung an die Sache der Theologie begründete Bescheidenheit, der jede professorale Eitelkeit fremd war. Die Fakultät trauert mit der Familie und wird dem verstorbenen Kollegen ein dankbares Andenken bewahren.

 

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD 7;

 

Lang, Johann

 

*     ca. 1487 Erfurt
† 02.04.1548 Erfurt

 

Biographie:

 

 

 

Volz, Martin Luthers deutsche Bibel, Seite 32f.;

 

Lang, Heinrich

 

* 14.11.1826 Frommern, Stadt Balingen
† 13.01.1876 Zürich

 

Biographie:

 

 

siehe Protestanten=Bibel

 

Langbein, Johannes Paul

 

* 29.10.1840 Göppingen
† 01.05.1915 Pfullingen

 

Biographie:

 

         1854: nach bestandener Lateinschule in Göppingen kam er ins niedere theologische Seminar Urach

         1858: nach bestandener Konkursprüfung kam er ins Stift nach Tübingen

         1862: Ablegung der 1. Dienstprüfung

05.10.1862: Ordination in Hermaringen und anschließend dort Vikar

         1864: Vikar in Westheim

         1866: Pfarrverweser in Göttingen-Albeck

         1867: Pfarrverweser in Hochdorf-Schietingen

         1868: ständiger Pfarrverweser in Emmingen-Pfrondorf

         1869: Ablegung der 2. Dienstprüfung

 1870-1879: Pfarrer von Enztal-Klösterle

09.06.1870: Heirat in Fellbach mit Tabitha Wilhelmine Werner (*09.01.1846 in Großheppach)

 1879-1893: Pfarrer in Würtingen und Bleichstetten, Dekanat Urach.

 1893-1910: 1. Pfarrer in Dettingen/Erms

 1910-1915: mit 70 Jahren trat Paul Langbein 1910 in den Ruhestand und zog nach Pfullingen, wo er starb.

 

Publikationen:

 

         1890: Evangelisches Haus-Predigtbuch

 1897/1898: Große Haus- und Familienbibel mit erklärenden Anmerkungen

         1904: Bibelbüchlein mit Zeittafel, Übersicht der bibl. Bücher, 19 Abb. und 7 Karten

         1906: Pfarrbeschreibung (Dettinger Geschichts- und Heimatblätter Nr. 7, Dez. 1982)

25.11.1906: Predigt zum 40. Gedächtnistag der Einweihung der Kirche in Dettingen a.E.

 1907-1909: "Bilder aus der Vergangenheit von Dettingen a.E."

         .......: "Christliches Vergißmeinnicht" für alle Tage des Jahres

         1912: Stuttgarter Jubiläumsbibel mit erklärenden Anmerkungen. Zusammenfassend

                  und abschließend bearbeitet von Pfarrer i.R. Paul Langbein

         1915: Die Bibel für die Hausandacht in 3 Jahrgängen

 

siehe auch „Dettingern Geschichts- und Heimatblättern“, Nr. 7, Dezember 1982

[nicht in meiner Bibliothek]

 

http://www.martinszeller-verband.de/index.php?cat_id=1147&aSe=8cfdb1e554b1cb5aee82b9eaef0b83b0

 

 

siehe Martin Luther ca.1900

 

Langbein, Walter-Jörg

Bibelteil Hebräer

* 16.08.1954 Coburg

Biographie:

 

 
 

 

Genesis
Kapitel 1-50
unter http://langbein.alien.de/bibel.html

Vorwort

 

Gottesname

Jahwe

 

 

Lange, Armin

 

 

* 20.12.1961 Rhaden (Westfalen)

 

 

Biographie:

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT) 

 

Lange, Ernst

  

* 19.04.1927 München
† 03.07.1974 Windhaag / Oberösterreich

 

Biographie:

 

Prof. D. theol. Ernst Karl Jakob Lange, von 1937-1943 Schüler im reformpädagogischen Landschulheim Schondorf am Ammersee. Nach den Nazigesetzen galt er als „Mischling ersten Grades“, deshalb muss der begabte Schüler die Schule verlassen. In Berlin macht er eine Lehre als Feinoptiker, er überlebt den Krieg, macht 1946 Abitur nach dem Besuch eines „Sonderkurses zur Erlangung der Reife für rassisch Verfolgte“. Er studiert Theologie. 1947 heiraten er und Beate Heilmann. Sie ist die Tochter des in Buchenwald ermordeten SPD-Fraktionsvorsitzenden im Preußischen Landtag, Ernst Heilmann. 1954 ist er Jugenddelegierter auf der 2. Vollversammlung des Ökumenischen Rates in Evanston bei Chicago. 1955 tritt der 27-Jährige in die politische Öffentlichkeit mit einer Rede in der Frankfurter Paulskirche „Wir sagen Nein zu den Pariser Verträgen“ und der damit verbundenen Wiederbewaffnung. Ernst Lange verfasst Laienspiele. 1956 wird auf dem Frankfurter Kirchentag das christliche Musical „Halleluja, Billy“ aufgeführt und macht seinen Siegeszug durch Gemeindehäuser und Theater. 1954-1959 ist er Lektor des Burckhardthaus Verlages in Gelnhausen. Er schreibt das Buch „Von der Meisterung des Lebens – eine Besinnung für junge Menschen“. Inzwischen haben die Langes vier Kinder. 1959 richtet er als Pfarrer in Berlin-Spandau die „Ladenkirche“ am Brunsbüttler Damm ein, dieses wohl berühmteste Projekt der Kirchenreformbewegung in Deutschland. Wenig später – und neben dem Pfarramt her – wird er Professor für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Berlin, dazu Studentenpfarrer. 1965 muss er die Professur aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Er veröffentlicht das Buch „Chancen des Alltags: Überlegungen zur Funktion des christlichen Gottesdienstes in der Gegenwart“. 1968-1970 wird er Beigeordneter Generalsekretär und Direktor der Abteilung für ökumenische Aktivitäten im Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. 1968 erscheint das Büchlein „Die verbesserliche Welt – Möglichkeiten christlicher Rede, erprobt an der Geschichte des Propheten Jona“. Im gleichen Jahr erscheint der erste Band der „Predigtstudien“, die wichtigste Publikation im evangelischen Predigtwesen nach dem Zweiten Weltkrieg. 1970 tritt er von seinen Ämtern in Genf zurück. Er begründet seinen Rücktritt damit, dass er „die administrativen Verantwortlichkeiten“ und „die Schwierigkeiten einer effektiven Leitung in einem internationalen Arbeitsteam unterschätzt“ habe. Dazu kamen gesundheitliche Probleme. Die Langes ziehen nach Weiterstadt bei Darmstadt. Ernst Lange veröffentlicht sein wichtigstes Buch: „Die ökumenische Utopie oder Was bewegt die ökumenische Bewegung“. Es ist das faszinierende Werk eines kritischen Liebhabers, eines ökumenischen Visionärs. 1972 wird Ernst Lange Oberkirchenrat in der Kirchenkanzlei der EKD. Der zierliche Mann, allseitig talentiert, sensibel, sportlich, musisch, sprachlich begabt, machte „Karriere“, obwohl der Begriff nicht zu ihm passt. Zu viele und vieles fordern ihn. Er muss Tätigkeiten, die er übernommen hatte, aufgeben. Die Anspannungen sind groß. In seinen Büchern und Aufsätzen, in Predigten und Predigtstudien, in Spielen, Meditationen, in Liedern und Paraphrasen, Exegesen und Geschichten zeigt sich die Weite seines Horizonts. Seine Sprachgewalt war groß und er redete leise. Er schliff seine Worte, bis sie genau das sagten, was er ausdrücken wollte. Er prägte Formeln, die Hörer und Leser aufhorchen ließen: „Religion ist die Energie der Menschlichkeit“. Der Bibel, „einer lockeren Sammlung von Befreiungsgeschichten und Befreiungsliedern aus anderthalb Jahrtausenden“, entlockt er die Grundmelodie: „Die Befreiung ist dein!“ Und da ist natürlich der Einwand:„Ninive ist unverbesserlich“. Da kommt Ernst Lange zum Kern biblischer Gottesaussage: „Ja, antwortet der Autor des Jonabuches. Ninive wäre in der Tat unverbesserlich, wenn – lassen Sie es mich um der Klarheit willen so anstößig wie möglich ausdrücken – Gott unverbesserlich wäre... Gott tut Buße. Und weil es die Buße Gottes gibt, darum gibt es die Buße Ninives, die Umkehr, die Erneuerung Ninives. Weil es die herrliche Reue Gottes gibt, darum gibt es auch die mögliche Reue Ninives, die Verbesserung der unverbesserlichen Welt... Gottes Buße macht die Buße Ninives möglich.“ Seine Entwürfe, seine Visionen zur Ökumenischen Bewegung sind unüberholbar. Die ökumenische Bewegung ist für Ernst Lange der Ernstfall des Glaubens, an der Utopie einer erneuerten Christenheit hielt er fest. „Die ökumenische Bewegung ist die antizipierte Zukunft der Christenheit... Das Fremde soll nicht mehr fremd sein für sie. Veränderung soll gesegnet und nicht mehr gescheut oder gar verflucht werden. Gott soll aus der Vergangenheit auswandern und als der erkannt, nein angenommen werden, der immer schon im Kommenden angesiedelt ist. Kirche soll nicht mehr vertraute Vergangenheit, sondern ersehnte Zukunft sein.“ Seine Entwürfe, seine Visionen, seine „real existierenden Utopien“ ließen ihn verzweifeln an den weit realeren existierenden Kirchen, „die Schalom sagen, aber den Schalom nicht wollen.“ In einem Rundfunkbeitrag des Norddeutschen Rundfunks zum Totensonntag 1971 sagte Ernst Lange: „Der Tod ist kein Argument gegen das Leben, kein Argument gegen die Liebe, kein Argument gegen die Hoffnung auf die Vollendung der Welt. Ganz schlicht: Kein Argument gegen Gott. Man stirbt nicht weg von Gott. Man stirbt in Gott hinein.“ 2007 fand in Berlin ein Symposion unter dem Titel statt: „Ernst Lange weiterdenken: Impulse für die Kirche im 21. Jahrhundert.“ Obwohl die Berliner Ladenkirche, die auf Ernst Lange zurückgeht, schon lange nicht mehr existiert und sich die gesellschaftliche Situation nach der Wende nicht nur in Berlin stark verändert hat, lohnt es sich, auch heute die Ansätze Ernst Langes zu verfolgen und der Entschiedenheit Ernst Langes nachzuspüren. Die seit Jahren vergriffenen Predigten liegen wieder vor. Auch gibt es gute Editionen mit Texten von und über Ernst Lange.

 

 

http://www.offene-kirche.de/fileadmin/userfiles/Theolog-Meilensteine/ThMlSt-Lange.pdf

 

Evangelischer Theologe

siehe Ulrich Wilckens

 

 Lange, Gottlieb

Auswahlbibel

 

* 26.03.1769 Königshofen bei Eisenberg im Altenburgischen
† 20.02.1837 Pötewitz bei Wetterzeube, Stift Zeitz

 

Biographie:

 

1782 Besuch des Lyceums in Eisenberg, 6. 10. 1787 Studium der ev. Theologie an der UNI Leipzig, 1793 1.  Examen in Dresden, 16. Febr. 1797 2. Examen in Zeitz, 7. April 1797 Ordinierung zum Pfarrer, 1791 Hauslehrer in Leipzig, 1797-1805 Pfarrer in Döschwitz, 1805-1837 Pfarrer in Pötewitz.

 

 

Biblische Geschichten aus dem alten und neuen Testamente mit lehrreichen Bemerkungen und Sittenlehren für die Jugend, besonders in Bürger- und Landschulen, von Gottlieb Lange, Prediger zu Pötewitz im Stifte Zeitz.

4. verb. u. verm. Aufl. 1816 - Mit stehenden Schriften.
Leipzig: Friedrich Christian Dürr
XVI, 366 S. - 17,5 cm  

 

1. Aufl.1807, 2.Aufl.1808, 3.Aufl. 1811

 

Vorwort

 

Gottesname

 

S.73:

2.Mose 3 ff.

Gehe also hin und sage dieß den Israeliten und daß dir Jehova, der Unveränderliche, dieß aufgetragen habe; dann gehe auch mit den Aeltesten Israels zu Pharao und ersuche ihn, daß er die Israeliten drey Tagereisen weit in die arabische Wüste ziehen lassen möchte weil sie daselbst ihrem Gott ein Osterfest feyern wollten.

 

S.74: Anmerkung 2)

Als Jehova sollten die Israeliten, sollen wir Gott verehren, als den Unveränderlichen, als den, der Alles in Allem ist.

 

 

Lange, Johann Peter

Vollbibel Kommentar

 

* 10.04.1802 Sonnborn bei Elberfeld (heute Wuppertal)

08.07.1884 Coblenz

 

Biographie:

 

 

Konsistorialrath, Dr. und ordentl. Professor der Theol. In Bonn

Theologisches = homiletisches Bibelwerk.
Die Heilige Schrift, Alten und Neuen Testaments mit Rücksicht auf das theologisch = homiletische Bedürfniß des pastoralen Amtes in Verbindung mit namhaften Theologen bearbeitet und herausgegeben von J. P. Lange.
Des Alten Testamentes

 

Erster Theil: Die Genesis oder das Erste Buch Mose.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig -

1. Aufl. 1864  
2. Aufl. 1877  
LXXXII, 476 Seiten

 

Zweiter Theil: Die Bücher Exodus, Leviticus, Numeri oder die drei mittleren Bücher des Pentateuch als die Thora Israels im engsten Sinne.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1874  

LV,387 Seiten

 

Dritter Theil: Das Deuteronomium oder das Fünfte Buch Mose.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Fr. Wilh. Julius Schroeder
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1866,  

220 Seiten

 

Vierter Theil: Das Buch Josua.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von F. R. Fay
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1870,  

VI, 174 Seiten

 

Fünfter Theil: Das Buch der Richter und Ruth.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Paulus Cassel
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1865,  

XX, 242 Seiten

 

Sechster Theil: Die Bücher Samuelis.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Chr. Fr. David Erdmann
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1873,  

VIII, 575 Seiten

 

Siebenter Theil: Die Bücher der Könige.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Chr. W. F. Bähr
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1868,  

XX, 495, 575 Seiten

 

Achter Theil: Die Bücher der Chronik.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von O. Zöckler
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1874,  

VI, 317 Seiten

 

Neunter Theil: Die Bücher Esra, Nehemia und Esther.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Fr. W. Schultz
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1876,  

302 Seiten

 

Zehnter Theil: Das Buch Job.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von
Otto Zöckler
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1872,  
321 Seiten

 

Elfter Theil: Der Psalter
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von
Karl Bernhard Moll
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 2.rev. Aufl. 1884,
624 Seiten -

als PDF

 

Zwölfter Theil: Die Sprüche Salomonis

Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Otto Zöckler

Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 2., erg. und vielfach umgearb. Aufl 1896,
240 Seiten

 

Dreizehnter Theil: Das Hohelied und der Prediger.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von O. Zöckler
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1868,  

VI, 218 Seiten

 

Vierzehnter Theil: Der Prophet Jesaja.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Carl Wilhelm Eduard Naegelsbach
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1877,  

XXXV, 792 Seiten

 

Fünfzehnte Theil: Der Prophet Jeremia und dessen Klagelieder

Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Carl Wilhelm Eduard Naegelsbach
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1877,  

379, 77  Seiten

 

Sechszehnter Theil: Der Prophet Hesekiel.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von
Friedrich Wilhelm Julius Schroeder
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1873,  

VII, 496 Seiten

 

Siebenzehnter Theil: Die Prophet Daniel.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von O. Zöckler
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1870,  

VI, 245 Seiten

 

Achzehnter Theil: Die Propheten Hosea, Joel und Amos.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Otto Schmoller
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1872,  

VI, 212 Seiten

 

Neunzehnter Theil: Obadjah, Jonah, Micha, Nahum, Habakuk, Zephanjah.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Paul Kleinert
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1868,  

XII, 188 Seiten

 

Zwanzigster Theil: Die Propheten Haggai, Sachaja, Maleachi.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Paul Kleinert
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1876,  

XXVII, 155 Seiten

 

Des Neuen Testamentes,
Erster Theil: Das Evangelium nach Matthäus.

Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1857,
  
458 Seiten

 

Zweiter Theil: Das Evangelium nach Markus.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1858,
  
173 Seiten

 

Dritter Theil: Das Evangelium nach Lukas.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J.J. van Oosterzee
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1859,
  
410 S.
3. verm. u. verbes. Aufl. 1867
419 S.

 

Vierter Theil: Das Evangelium des Johannes.
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1860,
  
427 Seiten

 

Fünfter Theil: Der Apostel Geschichten
Theologisch bearbeitet von G. V. Lechler homiletisch K. Gerok
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1860,
  
365 Seiten

 

Sechster Theil: Der Brief an die Römer
Theologisch bearbeitet von J.P.Lange homiletisch F.R.Fay
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1860,
  
296
Seiten

 

Siebenter Theil: Die Korintherbrief
Theologisch = homiletisch Christian Friedrich Kling
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1860,
  
VIII, 407
Seiten

 

Achter Theil: Der Brief Pauli an die Galater
Theologisch = homiletisch Otto Schmoller
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1862,
  
119
Seiten

 

Neunter Theil: Die Briefe an die Epheser, Philipper, Kolosser
Theologisch = homiletisch bearbeitet Daniel Schenkel
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1862,
  
2
18 Seiten

Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1865,  
295
Seiten

 

Neunter Theil: Die Briefe an die Epheser, Kolosser, Philipper,
Theologisch = homiletisch bearbeitet Karl Braune
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1867,
  
298
Seiten

 

Zehnter Theil: Die Beiden Briefe an die Thessalonicher,
Theologisch = homiletisch bearbeitet C.A. Auberlen und C.J. Riggenbach
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1864,
  
144
Seiten

 

Elfter Theil: Die Pastoralbriefe und der Brief an Philemon
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange und J. J. van Oosterzee
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1861,
  
151 Seiten

 

Zwölfter Theil: Der Brief an die Hebräer
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von Carl Bernhard Moll
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1861,
  
171 Seiten
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 3. verb. Aufl. 1877,  
198 Seiten

 

Dreizehnter Theil: Der Brief des Jakobus
Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange und J. J. van Oosterzee
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1862,
  
117 Seiten

 

Vierzehnter Theil: Die  Briefe Petri und der Brief Judä.
Theologisch bearbeitet von G. F. C. Fronmüller
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1859,
  

123 Seiten

 

Fünfzehnter Theil: Die drei Briefe des Apostels Johannes
Theologisch bearbeitet von Karl Braune
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld - 1865,
  
149 Seiten

 

Sechzehnter Theil: Die Offenbarung des Johannes.

Theologisch = Homiletisch bearbeitet von J. P. Lange
Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig - 1871,  
VIII, 302 Seiten

 

Vorwort

 

Gottesname

Lukas 4:18 Anmerkung, Seite 62b:

Was die Stelle an sich betrifft, spricht der Prophet zuerst von seiner eigenen Berufung und Würde, aber als Diener Jehovahs war er in seinem Werk und Schicksal Typus und Bild des Messias, des vollkommenen Dieners des Väters.

 

Apokalypse 1:8:
Ich bin das Alpha und das Omega (Urgrund und Endziel), so sagt der Herr (Jehova), der Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allherrscher

 

Textbeispiel siehe Johannes 1,1

Pierers Konversations-Lexikon, Band 8, (1891), Sp.1129

 

Lange, Karl Ernst

Bibelteil Hebräer

 

* 16.09.1887 Meißen
† 28.11.1959 Wüstenrot-Weihenbronn

 

Biographie:

 

Über seinen Werdegang ist wenig bekannt. Er soll zunächst in Ostdeutschland als Lehrer tätig gewesen sein. Er hatte große künstlerische Talente als Maler und Grafiker. Seine Bilder blieben gegenständlich mit expressionistischen und auch impressionistischen Gestaltungen in Komposition und Farbe. Nach seiner Suspendierung als Lehrer durch die Nazis arbeitete er als freischaffender Künstler und vermutlich auch als Dozent einer privaten Kunsthochschule in Dresden oder Leipzig. Lange hatte ein umfangreiches Wissen über die Schriften der Weltreligionen, sah sich aber als Christ. Er hatte schon in den 20er Jahren Kontakt zu Exponenten östlicher Kultur. Von Rabindranath Tagore fertigte er 1926 ausdrucksvolle Rötelzeichnungen, sicherlich in dessen persönlicher Gegenwart. Wohl auch in den 20er-Jahren begegnete er Hossein Kazemzadeh Iranschär, einem iranischen Mystiker und Religionsphilosophen, der eine bedeutende Übersetzung und Kommentierung der Zend Avesta des Zarathustra verfasste. 1930 gründete er in Freiberg in Sachsen eine Vereinigung der „Freunde der geistigen Wiedergeburt“ und gab auch eine periodische Zeitschrift gleichen Namens heraus; diese wurde nach der Machtergreifung durch die Nazis verboten. Danach begründete er in Reichenberg in Sachsen eine Begegnungsstätte „Haus Hochland“. Nach dem Krieg ging Lange in den Westen gemeinsam mit einigen seiner Getreuen aus der Zeit in Freiberg und Reichenberg. Inzwischen hatte Iranschär in der Schweiz eine esoterische Schule „zur Lehre von der harmonischen Entwicklung und Zusammenarbeit von Geist, Seele und Körper“ gegründet, und zwar in Dagersheim bei St. Gallen. Von dort aus erteilte er Lange den Auftrag und die Vollmacht, in Deutschland eine ähnliche Schule auf der Grundlage von Iranschärs Unterweisungen und Lehrplänen zu begründen. Lange suchte mit einigen Schwierigkeiten einen vergleichbaren Ort für dieses Vorhaben und fand schließlich in Wüstenrot-Weihenbronn ein verwaistes gewerblich genutztes Gelände, das er 1952 erwarb und ausbaute. Er gründete dort die „Christlich-Überkonfessionelle Bruder- und Schwesternschaft vom Heim der Liebe“; dieser Name steht auch für das geistige Programm. (heute Christlich-Überkonfessionelle Bruder- und Schwesternschaft von Weihenbronn e.V. in Wüstenrot) Der Verein war klösterlich geprägt. Lange nannte sich „Vater Lange“, seine – wie man heute sagen würde – Lebenspartnerin, Frau Johanna Wagner war „Mutter Wagner“, die übrigen Mitglieder nannten sich „Brüder“ bzw. „Schwestern“ (wobei es sich wohl ausschließlich um Schwestern handelte). Er hielt häufig und regelmäßig Predigten, wobei er emphatisch und gebärdenreich sprach. Meist setzte er einen Bibelspruch an den Eingang seiner Ansprache, um dann darüber frei und ohne Vorlage zu sprechen; wie gesagt, inhaltlich von der christlichen Wahrheit kommend, die Nähe der anderen Weltreligionen und deren Wahrheit verbindend. Es wurde auch eine periodische Schrift herausgegeben, die selbst verlegt und gedruckt wurde und von den Schwestern auf den Marktplätzen von Orten, etwa im Umkreis von 50 km, gegen geringes Entgelt verkauft wurden. (Bedürfnislosigkeit gehörte zu den Ordensregeln, denen sich auch Lange unterwarf – am Ende seines Lebens war sein Verein nahezu mittellos). Lange verstand es immer wieder, Besucher als Gäste seiner Predigten, Andachten und Gottesdienste nach Weihenbronn zu holen; darunter auch Vertreter anderer Religionsgemeinschaften, die dann dort ebenfalls referierten.  Als er starb, hatte seine eigentliche Idee keinen gleichwertigen Führer mehr, vor allem nicht sein Ordensprinzip. Trotzdem gelang es, den Verein mit seinem christlich-universellen und auf Völker und Religionen verbindenden Grundgedanken bis heute weiter zu führen. Von den Gründungsmitgliedern lebt heute niemand mehr.

Der Hebräerbrief
Rascher Verlag Zürich
1948 71 Seiten 
 

Vorwort

 

Gottesname

Hebräer 5:5
5. Ebenso ist CHRISTUS nicht aus selbstherrlicher macht Priesterfürst geworden, sondern GOTT verherlichte IHN dazu, indem ER sprach:
„Mein SOHN bist DU!
ICH
habe Dich heute gezeugt!“

 

 

Langen, Joachim

* 26.10.1670 Gardelegen (Alte Mark)

† 07.05.1744 Halle

 

Biographie:

 

 

 

[Biblia Parenthetica, Das ist, Die Heilige Schrift Altes und Neues Testament]
Biblia Parenthetica, Das ist, Die Heilige Schrift Altes und Neues Testament ... dabey Die Uebersetzung D. Lutheri hin und wieder gegeben wird, Sonderlich aber ... die wichtigen und schweren Materien, welche in Mose, den Psalmen, und Propheten nach Off. 10, 7 c. 11, 15. auf das Geheimniß der letztern Zeiten und darinn ... nach dem hermeneutischen Schlüssel der Offenbahrung Johannis erkläret werden: als ein Auszug aus dem Biblischen Licht und Recht, Zur erbaulichen Hausbibel eingerichtet, und mit einer davor gesetzten Historischen und Dogmatischen Einleitung ... verfaßet von D. Joachim Langen, Der Theologischen Facultät Seniore, und des Seminarii Theol. Directore zu Halle
Leipzig, im Verlag Johann Friedrich Gleditschens, 1743
[8] Bl., 1404 S., 695 S. : Ill.

Vorwort

 

Gottesname

Markus 12:29:
V.29 JEsus aber antwortete ihm : Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: Höre Israel, der HErr, unser GOtt ist ein einiger GOtt, (Gr. HErr, Hebr. Jehovah, 5 B.Mos.6,4.5)

 

 

Lit.:

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 2, S. 251-254 

 

Langer, Johannes [Jean]

Psalmen

 

* 22.07.1828 Diekirch / Luxemburg

† 09.07.1908 Remich / Luxemburg

 

Biographie:

 

Jean Langer (oder auch Johannes L.) war Luxemburger Diözesangeistlicher. Seine Eltern waren Pierre Langer und Anne- Marie Vannérus. Das Alumnat absolvierte er im Luxemburger Priesterseminar; die Priesterweihe erhielt er am 28. August 1852 in der Pfarrkirche Liebfrauen zu Trier/ Mosel durch Weihbischof Godehard Braun. Am 30 September 1852 begann er sein Vikariat an der Liebfrauenkirche zu Luxemburg; die erste Wirkungsstelle als Pfarrer war ebenfalls in Luxemburg- Stadtgrund (St. Johannes); dort begann er am 25. Nov. 1857. Soweit bekannt, blieb er dort bis zu seiner Emeritierung Ende Dezember 1888. Seinen Ruhestand verbrachte er im Kloster der Elisabeth- Schwestern in Remich, wo er auch als Rektor tätig war. Er hat noch das Buch Job, Der Prophet Isaias und Die Apocalypse herausgegeben. Neben den angeführten Übersetzungen verfasste er noch weitere Bücher religiösen Inhalts. (Quelle: "Diözesanarchiv Luxemburg - Klerikerkartei") In diesem Zusammenhang ist interessant, dass diese Bibelbücher offensichtlich die einzigen aus einer luxemburgischen Feder sind; in einer Liste von Langers Veröffentlichungen, die das Diözesanarchiv übermittelte, waren sie nicht mal aufgeführt. Pfarrer Jean Langer kann sich außerdem rühmen, der (wahrscheinlich) einzige lëtzebuergische Bibel(teile)- Übersetzer zu sein.

 

 

Bibeltext: Deutsch - Latein

Das Buch der Psalmen in neuer und treuer Uebersetzung nach der Vulgata, mit fortwährender Berücksichtigung des Urtextes.
Freiburg im Breisgau
3. Aufl.1889      VIII, 521 Seiten  

 

Vorwort

 

Gottesname

Psalm 96:1:

Jehova ist König! Es juble die Erde; Frohlocken sollen die Eilande, die zahlreichen.

 

 

Langmesser, August

 

 

* 16.07.1866 Basel

† 15.10.1918 Bern

[] beerdigt in Davos

 

Biographie:

 

Besuch des Gymnasiums in Basel. Von 1887 an erhielt er vier Jahre lang eine Ausbildung an der Evangelischen Predigerschule in Basel. Am 5. Mai 1891 Beginn seiner geistlichen Arbeit in Davos, u. A. der Gründung des Blaukreuzvereins in Davos, 1893 Heirat mit Eliza Anna Crothers, der Gründerin der "Inneren Mission" der EMK in Davos*. Begünstigt durch den dadurch entstandenen Wohlstand studierte er von 1893-1898 Germanistik und Hebraistik in Zürich und Greifswald. Am 19. Nov. 1898 Promotion zum Dr. phil. in Zürich (Zürich, Matrikel-Nr. 10178), SS 1899 ein Semester Theologiestudium in Zürich (Zürich, Matrikel-Nr. 12595). 1909 Wegzug von Davos nach Rapallo an die Riviera, 1912 Übersiedlung nach Bern.

 

* Die EMK Davos gehört zur Evangelisch-methodistischen Kirche der Schweiz; diese wiederum ist ein Teil der "United Methodist Church". Roland Wehrli schreibt in der Jubiläumsschrift "Gestern und Heute" zur Geschichte: "Das alte Kurhaus Bethanien wurde 1895 von Dr. August Langmesser und dessen Ehefrau, Eliza Anna geborene Crothers, welche eine begüterte Irin war, gebaut. Die beiden wollten mit diesem Haus einen Dienst der 'inneren Mission' in Davos tun. So gab es im Parterre eine alkoholfreie Speisehalle und Vereinsräume für den CVJM. Die oberen Räume wurden als christliche Damenpension geführt. In den Jahren 1902 und 1903 ließen die beiden die Pauluskirche bauen. Praktische Lebenshilfe und Verkündigung des Evangeliums sollten einander ergänzen. Nach dem Tode Langmessers gingen das Bethanien und die Pauluskirche infolge der wirtschaftlichen Krise des 1. Weltkrieges geschenkweise an die Evangelische Gesellschaft von St. Gallen und Appenzell über. ... http://de.wikipedia.org/wiki/Pauluskirche_(Davos) 

 

Er veröffentlichte u.A. folgende Werke: Jacob Sarasin, der Freund Lavaters, Lenzens und Klingers 1899; Eine moderne Orientreise 1900; Allein durch den Glauben 1901; Jesus von Nazareth 1902; Conrad Ferdinand Meyer, sein Leben, seine Werke u. sein Nachlaß 1905; Arnold Bovet, sein Leben und sein Wirken 1906; Vom Lohgerber zum Diakonissenvater, Friedrich Dändlikers Leben 1908, Mose und Elia 1910, Die zwei Bücher Samuelis 1911, Die zwei Bücher der Könige 1911, Conrad Ferdinand Meyer und Julius Rodenberg, ein Briefwechsel 1918.

 

 

siehe Paul Fabianke

 

Lanner, Alois

Psalmen

 

* 24.01.1862 Bozen

† 13.11.1941 Innsbruck

 

Biographie:

 

Techniker, Pädagoge und Schriftsteller. Aus einer Bozner Kaufmannsfamilie stammend, studierte Mathematik und Physik an den Universitäten Innsbruck und Wien (1890 Dr. phil.) sowie Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1891/92 war er Assistent an der Techn. Hochschule in Brünn und 1893/94 Konstrukteur für Elektrotechnik an der Tech. Hochschule in Graz. Dann im Schuldienst tätig, 1900 Prof. an der Staatsoberrealschule in Innsbruck, 1910 zum Mitglied des Landesschulrates für Tirol ernannt und mit den Funktionen eines Landesschulinspektors für Mittelschulen in Nord- und Südtirol und in Vorarlberg betraut. 1917 Regierungsrat, 1919 im Ruhestand, da durch die Lösung Vorarlbergs von Tirol und die Abtrennung Südtirols der größte teil seines Wirkungskreises verloren ging. Von nun an widmete er sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Von der schöpferischen Vielseitigkeit seines philosophisch-religiös geprägten Geistes zeugen seine zahlreichen, teilweise ungedruckten Schriften.

 

 

Die Psalmen

Sinngemäße Übersetzung nach dem hebräischen Urtext

München und Wien: Jos. Rothsche Verlagshandlung 1903

254 S.

 

Zweite. und dritte, verbesserte Auflage

Mit Erläuterungen von Theologieprofessor dr. J. Niglutsch

Freiburg im Breisgau: Herdersche Verlagsbuchhandlung

233 S. 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

 

 

Lapide, Pinchas

Hohelied

* 28.11.1922 Wien
† 23.10.1997 Frankfurt am Main

 

Biographie:

 

 

 

Das Hohelied der Liebe
Ausgelegt. Mit Holzschnitten von HAP Grieshaber.
München Kösel Verlag - 1993
104 S. : Ill. , 21 cm.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Larsow, Ferdinand

Hohelied

 

* 01.05.1807 Magdeburg

† 03.10.1870 Berlin

 

Biographie:

 

Geboren am 1. Mai 1807 zu Magdeburg, wo sein Vater das Amt eines Regierungssekretärs bekleidete. Die frühzeitig in dem Knaben hervortretende geistige Begabung, insbesondere die Leichtigkeit im Erlernen von Sprachen, bestimmte den Vater, seinem Sohne den Weg zu einer gelehrten Bildung zu eröffnen. Das Wittenberger Gymnasium, welches Larsow besuchte, hatte damals unter der Direktion Friedemann’s und dann Spitzner’s eine überwiegend, ja fast ausschließlich philologische Richtung und trug dazu bei, vorzugsweise das Interesse für Sprachstudien in den begabteren Schülern zu wecken. Mit einem rühmlichen Abgangszeugnis dieses Gymnasiums bezog er die Universität Halle, um Theologie und Philologie zu studieren. Der ursprünglichen Neigung und dem auf dem Gymnasium gepflegten Interesse entsprechend bevorzugte Larsow auf dem Gebiete der Theologie das Studium der orientalischen Sprachen in dem Maße, das Gesenius ihn seines näheren Umganges würdigte und selbst ihn am Ende seiner Studienzeit ermunterte, den wissenschaftlichen Beruf des Universitätslehrers zu wählen. Als Vorbedingung hierzu erwarb sich Larson in strenger Form durch Prüfung und Disputation die philosophische Doktorwürde. Der Ausführung des Vorhabens, die akademische Laufbahn einzuschlagen, traten äußerliche Hindernisse entgegen. Ohne eigene Mittel durfte er nicht hoffen, als Privatdozent auf einem Gebiete, das stets nur einen mäßigen Zuhörerkreis zählte, den Kampf mit den Erfordernissen des Lebens durchführen zu können. Er nahm aber zunächst eine zeitweise Verwendung im Unterrichte am Pädagogium zu Halle an. Angezogen von dieser Tätigkeit des Lehrens im unmittelbaren lebendigen Verkehr mit dem Schülern wendete er sich, durch Ablegung der Lehramtsprüfung vor der wissenschaftlichen Prüfungskommission in Berlin, entschieden dem Schulfache zu und trat darauf, Ostern 1832, am grauen Kloster in Berlin sein Probejahr an. Bald nach Eintritt wurde durch die Erkrankung und dann durch den Tod des Prof. Giesebrecht der Unterricht im Hebräischen verwaist und an Larsow außer dem ihm bereits zugewiesenen philologischen Unterrichte übertragen. Das Vertrauen, welches hierin Direktor Köpke dem eben erst eingetretenen Lehrer bewies, rechtfertigte sich in so ausgezeichneter Weise, dass nach Beendigung des Probejahres das Patronat auf Antrag des Direktors, ihn zu der durch Accension erledigten letzten Lehrerstelle ernannte. Von dieser Zeit an, seit Ostern 1833, also mehr als 37 Jahre lang, gehörte Larsow ununterbrochen, allmählich von der untersten Lehrerstelle bis zur obersten aufsteigend und bereits im Jahre 1842 durch den Titel Professor ausgezeichnet, dem Lehrerkollegium des Berlinischen Gymnasiums zum grauen Kloster an. Seine geistige Frische und seine kräftige Natur ließen mit Zuversicht auf eine längere Dauer seiner Lehrtätigkeit hoffen. Aber die Folgen einer gefährlichen Operation, welcher er sich im Winter 1868 unterziehen musste, brachen seine Kraft, so dass er während der letzte zwei Lebensjahre fast gänzlich der Lehrtätigkeit entzogen war. Er starb am 3. Oktober 1870 eine sanften Tod.

 

Schon die ersten beiden Publikationen fanden solche Billigung, dass die Königsberger theologische Fakultät im Jahre 1844 Larsow honoris causa zum Licentiaten der Theologie ernannte. An Schriften hat er veröffentlicht:

1) De dialectorum linguae Syricae Reliquiis. Berlin 1841. 28 S. (Programm Berlin Gymn. z. grauen Kloster.)

2) Die Genesis, übersetzt und schwierige Stellen derselben erklärt von F. L. Berlin 1843. 120 S. 8°

3) Die Festbriefe des hl. Athanasius. Aus dem Syrischen übersetzt und durch Anmerkungen erläutert von F. L. Leipzig 1852. 156 S. 8°

4) Gregorii Barhebraei horreum mysteriorum, sive commentarius in Testamenti veteris et novi libros sacros e docc. Mss. Syriacis primum edditit F. L. Lipsiae 1858. 4. 8 S. Syrischer Text, 4 S. Vorrede. (Festschrift zur

Vermählung Sr. K. H. des Kronprinzen; gedruckt als Probe eines umfassenden, auf drei Bände berechneten Werkes, zu welchem das Material auf einer wissenschaftlichen Reise in England gesammelt war. Leider

kam das Werk nicht zur Publikation.)

5) Eusebii Pamphili episcopi Caesariensis Onomasticon urbinum et locorum sacrae scripturae. Graece cum

latina Hieronymi interpretatione ediderunt F. Larsow et G. Parthey. Accedit tabula geographica. Berolini 1862. 443 S. 8°

Aus: Programm Berlin Gymnasium zum grauen Kloster 1871.

Die Genesis
übersetzt und schwierige Stellen derselben erklärt
Berlin: Oehmigke´s Buchhandlung (Julius Bütow) - 1843
IV, 120 S.
 

Vorwort

Was die Gottesnamen anlangt, so habe ich den in der Kirche einmal feststehenden Namen Jehova, wenn gleich in dieser Aussprache eine Zwitterform, nicht gegen den Jahve vertauschen wollen, also jenen in der Uebersetzung beibehalten, für Elohim aber Gott, für Jehova Elohim für Jehova der Herr gebraucht, über welche Namen und ihren bedeutungsvollen Wechsel in der Genesis man Hengstenberg´s "Gottesnamen im Pentateuch", durch welche Untersuchung nicht wenig früher unrichtig übersetzte und gedeutete Stellen unseres Buchs ihr gutes Recht wieder erlangt haben, nachlesen möge.

Gottesname

Jehova

 

 

Lassaulx, Hubert von

Psalmen

* 21.07.1887 Neubreisach
† 02.07.1955 Bad Waldsee

 

Lassaulx sprich Lasso

21.07.1887 geb. als Hubert Johann Claudius von Lassaulx in Neubreisach = Neuf-Brisach / Elsaß
25.07.1912 Priesterweihe im Straßburger Münster
15.05.1918 Subsidiar am Kölner Dom, Domvikar
23.03.1921 Religionslehrer in Köln an der Städt. Humboldt-Oberrealschule
01.04.1925 Ernennung zum Studienrat
04.08.1932  Religionslehrer am Staatl. Gymnasium in Sigmaringen
21.03.1941 er kommt an das Staatl.-Naturwissenschaftl. Gymnasium-Hinderburgschule in
                Wuppertal-Elberfeld
01.10.1949 vorzeitige Pensionierung aus gesundheitlichen Gründe
                Er zieht sich als Hausgeistlicher in das Altenheim Neutann (Kreis Ravensburg) zurück
02.07.1955 Er stirbt nach langer Krankheit in Bad Waldsee
 

Daten entnommen aus der Biographie:
Hubert von Lassaulx 1887 - 1955: Festschrift ehemaliger Schüler und Freunde anläßlich seines 100. Geburtstages. (fehlt in meiner Bibliothek)
 

Psalmenbuch
Die Psalmen im Geiste der Liturgie übersetzt und erläutert
Verlagsanstalt Benziger & Co.A.-G.
2. Aufl.1931      VIII, 216 Seiten  

Vorwort

Vorwort:
Die Übersetzung schließt sich möglichst eng an die lateinische Übersetzung der Psalmen im römischen Brevier an, von der die in den Messgesängen verwendete sich inhaltlich kaum unterscheidet. Stellen, die in der lateinischen fassung unverständlich sind, habe ich nach dem hebräischen Text übersetzt. Die Psalmen 25, 42, 50, 129 sind auf Wunsch von Herrn Pfarrer Dr. Josef Könn, der die Übersetzung angeregt und mich auch durch seinen Rat unterstützt hat, dem neuen Kölner Diözesangebetbuch entnommen. Auf textkritische Hinweise habe ich verzichtet, da das Buch ein Gebetbuch sein soll.

Gottesname

Psalm 82:19

Erkennen sollen sie, daß du den Namen »Jahve« trägst, daß du der Höchste bist in aller Welt.

Lit.:

Lüthi-Katalog: S.33

 

Lau, Franz

 

* 18.02.1907 Leipzig

† 06.06.1973 Leipzig

 

Biographie:

 

1925-1930 Studium zuerst der Geschichte, dann Theologie in Wien und Leipzig, 1931/32 Predigerkolleg St. Pauli und Nachmittagsprediger in Leipzig, 1932 Lic. theol. Leipzig und Hilfsgeistlicher  in Regis-Breitingen Kr. Borna, als Mitglied von Pfarrernotbund und BK Verweigerung der Habilitation und verzögerte Anstellung als Pfarrer, zugleich 1936 bis zur Schließung 1938 Studiendirektor am Predigerseminar in Lückendorf Kr. Zittau, 1938 Suspendierung, Trennung von der BK, 1939 Pfarrer in Dresden, nach Luftangriffen Engagement für den Zusammenhalt der kirchlichen Mitarbeiter, 1945 Wahl zum Superintendenten Dresden, Landessuperintendent und mit Erich Kotte Leiter des Wiederaufbaus der Landeskirche Sachsen, 1947-1970 o. Prof. Leipzig, 1957-1972 Dechant am Hochstift Meißen, 1949-1972 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für sächsische Kirchengeschichte, 1952-1971 Präsident des Gustav-Adolf-Werkes, 1957-1971 zugleich Vorsitzender  des Arbeitskreises der Freikirchen und Sekten in der VELKD, 1951-1971 zugleich Vorsitzender der Vereinigten Arbeitsgemeinschaften für Kirchengemeinden der Ev. Kirchen in der DDR, 1963 Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Werke Martin Luthers. 1965 Mitglied AdW Sachsen (Leipzig) 1952 theol. Ehrenpromotion. Wer im Detail mehr über ihn wissen möchte, dem sei folgendes Buch aus der Reihe Herbergen der Christenheit Sonderband 17: Franz Lau (1907-1973) Pfarrer, Landessuperintendent und Kirchenhistoriker. ISBN: 9783374027309 

Bibelhilfe für die Gemeinde

Neutestamentliche Reihe, Band 1

Franz Lau
Das Matthäus=Evangelium
Berlin: Evangelische Verlagsanstalt - 1951

223 S.  

 

Gesamtübersicht siehe: Bibelhilfe für die Gemeinde

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Laub, Franz

Kommentar, NT, Thessalonicher

* 11.12.1935 Dietelhofen Kreis Biberach

 

Biographie:

 

29. Juni 1964 Priesterweihe in Passau, 1959-1964 Studium der Theologie und Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Passau, 1964-1965 Pastoraljahr in der Diözese Passau, 1965-1966 Internatspräfekt und Religionslehrer am Gymnasium Pfarrkirchen, 1967-1972 Promotionsstudium in München mit Abschluss 1972 zum Dr. theol., 1972-1975 Stipendiat der DFG, 1978 Habilitation für das Fach Neutestamentliche Exegese durch die Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München, 1978-1979 Lehrstuhlvertretung an der Universität Paderborn, 1980-1983 Privatdozent und Akademischer Rat an der LMU München, 1983-2001 Professor für Neutestamentliche Exegese an der LMU München. Bis heute wirkt er als Seelsorger in der Pfarrei St.-Johannes Bosco in Germering

 

 

siehe Die Neue Echter-Bibel

 

Laubach, Fritz

 Hebräer

* 31.01.1928 Lüchow-Dannenberg

 

Biographie:

 

Dr. Fritz Laubach ist Theologe, war Vorsteher des Diakoniewerks Elim in Hamburg sowie Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Alianz. Ab dem 1. April 1966 bis 1977 war er Vorsteher der Freien Evangelischen Gemeinde Holstenwall, ab 1977 dort Diakonieleiter. Seit 1991 lebt er im Ruhestand.

 

 

 

siehe Wuppertaler Studienbibel: Hebräerbrief

 

Lauber, Joseph

AT

 

* 1744 Wien

† 11.04.1810 Wien

 

Biographie:

 

Joseph Lauber (1744-1810), österreichischer katholischer Pastoraltheologe und Bibelübersetzer. Seit 1780 Professor für Pastoraltheologie an der Universität Brünn, später, bedingt durch den Umzug der Universität, in Olmütz tätig. Seit 1792 wieder in Wien, wo er als Seelsorger und Schriftsteller wirkte. Er war wohl nicht nur einer der fruchtbarsten, sondern auch einer der originellsten der österreichisch-jansenistischen Theologen. Vgl. Peter Hersche: Der Spätjansenismus in Österreich. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1977.

 

 

Die göttliche Schrift des alten und neuen Testamentes aus dem Grundtexte in eine dem gemeinen Manne verständliche deutsche Sprache übersetzt von Joseph Lauber, Weltpriester.
Erster Band die fünf Bücher Moses

Brünn: gedrukkt bei Johann Silvester Siedler

 

Die göttliche Schrift des alten und neuen Testamentes aus dem Grundtexte in eine dem gemeinen Manne verständliche deutsche Sprache übersetzt von Joseph Lauber, Weltpriester.
Erster Band die fünf Bücher Moses

Wien: Matth. Domicy, bürgl. Buchbinder im Gewölb bey der St. Peterskirche - 1786
[6], 468 S.

 

Vorwort

Gegenwärtige Uibersetzung habe ich zwar unmittelbar aus dem Hebräischen, Chaldäischen oder Griechischen gemacht so, wie es das Buch, das ich eben vor mir hatte erforderte: jedoch habe ich andere deutsche, französische, wälsche, lateinische Uibersetzungen zu Rathe gezogen, um mich nicht ganz allein auf meine Einsicht zu verlassen.

Gottesname

Herr

 

1. Mose 2:4,
Dieses ist der Ursprung des Himmels und der Erde bei ihrer Erschaffung, zur zeit, da der Herr Jehovah (a) Himmel und Erde gemacht hat, und alles Gesträuch auf den Feldern,

(a) Jehovah der Unbegreifliche  / der für sich ewig unveränderlich besteht; diese ist die eigentliche Bedeutung dieser Benennung Gottes / welche in dem Grundtexte sehr oft vorkommt; und ich mit dem Worte Herr anzeige.

 

2. Mose 6:3,
Ich bin der Herr! Ich bin erschienen dem Abraham, dem Isak, dem Jakob, als Gott, der Allerhöchste: aber meinen Namen Jehovah habe ich ihnen nicht geoffenbaret;

 

 

Lit.:
Herzog: Real=Encyklopädie, 3.Bd. S.348:
Von einzelnen Arbeiten gehören die von Jos. Lauber, Bd. I. (5 B. Mos.) Wien 1786. 8., ...

 

Laubi, Werner

Auswahlbibel

* 17.03.1935 Basel

 

Biographie:
http://lexikon.a-d-s.ch/edit/detail_a.php?id_autor=1035

 

Kinderbibel
Illustriert von Annegert Fuchshuber
Lahr: Verlag Ernst Kaufmann - 7.Aufl. 2000
©1992
274 Seiten, [4] Karten 
 

Vorwort

 

Gottesname

 Herr, S.64: JAHWE, ICHBINDA, Tetragrammaton

Lit.:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.57

Meier, Christoph: Kinderbuch Bibel? S.32, 33 - PDF

 

Lauck, Willibald

 

* 23.10.1880 Lörrach 
† 07.04.1957 Singen

 

Biographie:

 

30.09.1902: Eintritt in den Jesuitenorden (Feldkirch)

                 Noviziat in Exaten

                 2 Jahre  Studium der Philosophie in Valkenburg / NL

1907-1909: Magister und Präfekt in Feldkirch

1909-1912: Theologistudium in Valkenburg / NL

03.09.1911: Priesterweihe

1912-1914: Studium der semitischen Sprachen in Berlin

                dann Prof. der Exeges des AT

1914-1918: Feldgeistlicher an der Front

        1919: Tertiat in Exaten

1919-1927: Studentenseelsorger in Münster und München

        1929: säkularisiert und inkardiniert in der Diözese Freiburg,

                 d. h., er trit aus dem Jesuitenorden aus

                 Spiritual bei den Schulbrüdern in Villingen 

                 Kaplan an der Jesuitenpfarrei in Mannheim

1930-1940: Religionslehrer an der Berufsschule in Baden-Baden

        1940: Zurruhesetzung und freier Schriftsteller,

    ab 1940: wohnhaft in Singen, wo er 1957 starb

 

Bibelkommentar

Herausgeber von Herders Bibelkommentar NT

 

Das Evangelium des Heiligen Matthäus

Übersetzung des Textes von Willibald Lauck. Einführung und Erklärung von Carl Maier.

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder

1. und einzige Auflage von 1948 unter französischer Besatzungskontrolle.

100 Seiten, 11x18,5cm

 

Das Evangelium des Heiligen Markus

Übersetzung des Textes von Willibald Lauck. Einführung und Erklärung von Carl Maier.

Freiburg im Breisgau: Verlag Herder

1. und einzige Auflage von 1948 unter französischer Besatzungskontrolle.

68 Seiten,  11x18,5cm

 

Das Evangelium des Heiligen Lukas
Übersetzung des Textes von Wilhelm Bartelt. Einführung und Erklärung von Carl Maier.

1. und einzige Auflage von 1948 unter französischer Besatzungskontrolle.

96 Seiten,  11x18,5cm

 

Das Evangelium des Heiligen Johannes

Übersetzung des Textes von Willibald Lauck. Einführung und Erklärung von Carl Maier.

1. und einzige Auflage von 1948 unter französischer Besatzungskontrolle.

81 Seiten,  11x18,5cm

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

 

Lauenburg-Ratzeburgische Bibelgesellschaft

 

siehe unter http://www.kirche-im-lauenburgischen.de/Wegweiser/Bibelgesellschaft.htm

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig  

 

Lauha, Aarre

 

* 01.04.1907 Savonlinna

† 03.05.1988 Helsinki

 

Biographie:

 

 

 

siehe Biblischer Kommentar zum Alten Testament (BKAT)

 

 

Lauk, Willi

 

 

* 25.12.1913 Pyanghtongh (China)

† 21.12.1965 Stuttgart

 

Biographie:

 

Er war Oberstudiendirektor, von 1953-1965 Schulleiter am dreiklassigen Oberstufen-Mädchengymnasium der Landeskirche in Großsachsenheim, CDU-Mitglied und MDL, wohnhaft in Michelbach an der Bilz und starb erst zweiundfünfzigjährig in einem Stuttgarter Krankenhaus unerwartet an den Folgen eines Herzinfarktes.

 

 

 

siehe Christus heute

 

Laurent, Johannes (Jean) Theodor

Evangelien

 

* 06.07.1804 Aachen
† 20.02.1884 Simpelveld (NL)

 

Biographie:

 

 

Das heilige Evangelium unseres Herrn Jesu Christi nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes übersetzt und erklärt ... . Ein Handbuch für katholische Laien.
Freiburg im Breisgau: Herder´sche Verlagshandlung - 1878
XVII, 715 S.
   

Vorwort

 

Gottesname

Herr, S.345: Jehovah

Lit.: Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.56, 66, 581-588;

 

Le Seur, Paul

Bibelteile: NT

* 18.07.1877 Berlin

† 13.03.1963 Potsdam

 

Biographie:

 
 

 

Bibelhilfe für die Gemeinde

 

 

 

siehe Bibelhilfe für die Gemeinde, Band 10: Epheser, Kolosser und Philemon, Band 17: Jakobusbrief

Vorwort

 

Gottesname

 

 

Lebram, Jürgen Christian-Hermann

 

 Lebram, Jürgen Christian-Hermann

 

* 28.08.1920 Stettin
† 06.06.2004 Reutlingen

 

Biographie:

 

Studium der Theologie in Berlin und Heidelberg. 1941 promovierte er noch sehr jung. Er stammte aus einer jüdisch/christlichen Ehe reformierten Bekenntnisses, war daher im 3. Reich als Halbjude in großer Gefahr. Er konnte im Würtembergischen im ländlichen Bereich im kirchlichen Dienst unterkommen (wie übrigens einige andere junge Geistliche auch) und entging daher der Verfolgung. Nach dem Krieg war er bis 1965 in der Landeskirche in Baden-Württemberg Pfarrer. Von 1965-1975 war er an der Universität in Leiden wissenschaftlicher Oberrat und von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1985 dort Professor für Religionsgeschichte des antiken Judentums.

siehe auch Stuttgarter Erklärungsbibel und Zürcher Bibelkommentar

 

Lechler, Gotthard Viktor

NT: Apostelgeschichte

 

* 18.04.1811 Reichenbach Württemberg
† 26.12.1888 Leipzig

 

Biographie:

 

 

D. und ordentl. Professor der Theologie und Superintendenten in Leipzig

 

Siehe unter J. P. Lange, Theologisch = homiletisches Bibelwerk, Fünfter Theil: Der Apostel Geschichten

 

Lit.:

Pierers Konversations-Lexikon, Band 8, (1891), Sp.1233

 

Lechler, Odilo

 

* 1931
 

Biographie:

 

 

 

Er war der 7. Abt des Kloster Andechs von 1964-2003

 

 

siehe Lubkoll, Hans-Georg

 

 

Lechner, Petrus

Vollbibel

 

* 05.03.1805 Pfaffenhofen in Baiern
† 15.07.1874 Scheyern

Biographie:

 

 

Bibeltext: Latein, Erklärungen: Deutsch

Die Heilige Schrift Des Alten Testamentes. Nach der Vulgata und dem Grundtext erklärt von P. Petrus Lechner, O.S.B. ehem. Doctor der Theologie und Prior der Benedictiner=Abtei Scheyern.
Mit Approbation des erzbischöflichen Ordinariates München==Freising

Abtei St. Vincent in Nord=Amerika

 

I. Band: Genesis==Ruth. - 1882

III; 606 S.

 

II. Band: Könige==Hohes Lied - 1883

833 S.

 

III. Band: Weisheit==Maccabäer - 1884
843 S.

 

Die Heilige Schrift Des Neuen Testamentes. Nach der Vulgata und dem Grundtext erklärt von P. Petrus Lechner, O.S.B. ehem. Doctor der Theologie und Prior der Benedictiner=Abtei Scheyern.
Mit Approbation des erzbischöflichen Ordinariates München==Freising

Abtei St. Vincent in Nord=Amerika - 1881

V; 935 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

Dominus Deus, ADONAI
Erklärungen: , Herr, Jehovah: 2.Mose 6, 3; Psalm 110, 3;

 

 

Leckie, Albert

Kommentar, Epheser

* 1920 Coatbridge / Lanarkshire
 

Biographie:

 

Albert Leckie wuchs in Schottland auf und übergab bereits als junger Mann sein Leben der Führung des HERRN. Er leitete eine Reihe von Bibelseminaren in Großbritannien und besuchte verschiedene Kontinente, um Gottes Wort zu lehren.

 

 

 

Siehe CV-Kommentar-Reihe Neues Testament 9: Epheserbrief

 

Ledderhose, Carl Friedrich

NT

* 31.10.1806 Mannheim

† 20.02.1890 Sulz bei Lahr

 

Biographie:

 

Die Pfarreibesetzungen finden sich im "Großherzoglich Badisches Regierungsblatt"

 

1830 (S. 34)

Karl Ledderhosse aus Mannheim wird evangelisch-protestantischer Pfarrkandidat.
 

1838 (S. 127)

Der bisherige Pfarrverweser in St. Georgen Carl Ledderhose wird Pfarrer in St. Georgen.
 

1851 (Seite 692)

Am 27.10.1851 wurde verliehen "die evangelische Pfarrei Brombach, Dekanats Lörrach, dem Pfarrer Carl Friedrich Ledderhose in St. Georgen".
 

1859 (Seite 397)

Am 29.10.1859 wurde dem Pfarrer Karl Friedrich Ledderhose in Brombach die Pfarrei in Neckarau übertragen.
 

 

 

 

Das Neue Testament unsers HErrn und Heilandes Jesu Christi. Nach Dr. Martin Luther´s Uebersetzung. Mit ausführlichen Capitelüberschriften, viele Parallelen, Luther´s Randglossen, Auslegungen der schwersten Stellen und Capitel=Nutzanwendungen von Dr. Johann Reinhard Hedinger, weiland Hofprediger und Consistorialrath in Stuttgart. Auf´s Neue durchgesehen von Carl Friedrich Ledderhose, und herasugegeben von der Pilgermission auf St. Chrischona.
Basel: In Commision bei C.F. Spittler - 1863

 

Erster Band, die vier Evangelien und die Apostelgeschichte enthaltend.   
Zweiter Band, die apostolischen Briefe und die Offenbarung Johannis enthaltend.
  
 

Seiten-/Blattaufteilung:

    1 Bl. Doppelseite leer
    1 Bl. Titelseite / Rückseite "Zuruf"
    1 Bl. Verzeichnis der Bücher des Neuen Testaments / Rückseite "Zuruf"
  10 S.  Lebenslauf des Dr. Johann Reinhard Hedinger (S. V - XIV)
    8 S.  Immanuel! Vorbericht über die Ursache und Veranlassung zu dieser Ausgabe des Neuen Testaments.
            Hedinger's Vorbericht (S. XV - XVIII)
    3 S.  Dr. Luther's Vorrede zum Neuen Testament (S. XIX - XXI)
    2 S.  Inhalt und kurzer Begriff des ganzen Neuen Testaments (S. XXII - XXIII)
    9 S.  Johann Arndt's Erinnerungspunkte (S. XXIV - XXXII)
    2 S.  Etliche Regeln (S. XXXIII - XXXIV)
    1 S.  Titelseite "Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte) / Rückseite leer
444  S.  Text der vier Evangelien und der Apostelgeschichte (S. 1- 444)
    1 Bl. Titelblatt Zweiter Band, Briefe und Offenbarung / Rückseite leer
    1 Bl. Vorwort von Ledderhose
643 S.  Briefe und Offenbarung (S. 1-643)
  22 S.  Anmerkungen dreier Freunde Hedinger's (S. 644-665)
   3 S.  Register
   1 Bl. Doppelseite leer

Größe: 15 x 23 cm

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Lefèvre, A.W. - Loiseaux, M. - Nathan-Deiller, M - Van Gool, A.

Auswahlbibel

 

erzählt von Günter Neidinger

Meine schönste Kinderbibel
ADC International 1999 Eke-Nazareth, Belgium
Genehmigte Sonderausgabe für Buch + Zeit-Verlag, Köln - 1999
124 S.
 

 

Vorwort

 

Gottesname

 Gott; Herr

 

 

Lehmann, Johannes

  

* 07.09.1929 Madras / Indien

† 17.04.2001 Stuttgart

 

Biographie:

 

 

siehe Gute Nachricht

 

Lehmann, Marcus (Meir)

 

 

* 29.12.1831 Verden a.d. Aller

† 14.04.1890 Mainz

 

 Biographie:

 

 

 

siehe Seligmann Bär Bamberger

 

Lehmeier, Karin

 

* 1966 Frankfurt

 

 Biographie:

 

 

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Leimbach, Karl Alexander

Auswahl: AT

* 04.07.1868 Geisa
† 16.03.1941 Fulda

 

Biographie:
 

         1887: Abitur, anschließend Eintritt in das Priesterseminar in Fulda

 20.12.1890: Priesterweihe

   Jan. 1891: Kaplan am Dom zu Fritzlar

Ostern 1982: Studium an der UNI Würzburg

  März 1893: Erwerb des Dr. theol.

  1893-1927: Präses des kath. Arbeiterinnenvereins

Ostern 1894:ab da Vorlesungen an der Falkultät des Priesterseminars in Fulda

         1895: Ernennung zum Professor

 25.05.1897: Ernennung zum Dompräbendaten

     ab 1907: Herausgabe der "Biblischen Volksbücher"

 1909-1932: Gründer und leiter des kath. Kaufmännischen Gehilfenvereins

 1910-1927: 1. Diözesanpräses der Jünglingsvereine

  Nov. 1919: Ernennung zum Domherrn und damit Wiklicher Geistlicher Rat

                 am Generalvikariat

         1920: Erster Domkustos 

 1921-1931: Präses der Marianischen Bürger= und Junggesellensodalität     

   seit 1924: im Diözesanvorstand des Albertus=Magnus=Vereins 

31.12.1925: Berufung zum Domdechant 

        1927: Übertragung des Amtes des Canonicus theologus an der Kathedrale

 

 

siehe auch Bonner-Bibel III.Band 1.Abt.

Biblische Volksbücher
Ausgewählte Teile des alten Testamentes
Übersetzt und kurz erklärt
Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei
Fünftes Heft : Die Psalmen Erster Teil:1-75
4. Aufl.1922; XVIII, 219 Seiten

Dreizehntes Heft: Das Buch des Propheten Jeremias (Kapitel 26-52)
1924     180 Seiten 
 

Vorwort

 

Gottesname

Psalm 67:5

Singt Gott, preist seinen Namen,

machet Bahn dem, der durch die Wüste daherfährt,

Jahve ist sein Name, und jauchzet vor seinem Angesicht.

 

Erklärung:

Es ergeht die Aufforderung, den Herrn zu preisen und ihm einen Weg zu bereiten, wenn er durch die Wüste zur Erlösung seines Volkes herankommt, er dessen Name ist Jahve (beth essentiae).

 

Leipziger Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet im Februar 1813 in Leipzig

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:
Rautenberg, Werner:
Ohne Bibel kein Christentum (Die Bibel in der Welt, Bd.10) S.143-177;
Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Lengeling, Emil Joseph

 

* 26.05.1916 Dortmund

† 18.06.1986

 

Biographie:

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Lengerke, Caesar von

Psalmen

 

* 30.03.1803 Hamburg

† 03.02.1855 Elbing

 

Biographie:

 

 

 

Die fünf Bücher der Psalmen - Auslegung und Verdeutschung
Königsberg: Im Verlage der Gebrüder Bornträger - 1847

XLII, 764 S.    

Band 1: S.1-352; Band 2: S.353-764

Vorwort

 

Gottesname

Jahve

Lit.: 

 

Lentner, Leopold

 

* 06.11.1907 Wien

† 12.02.1995 Wien

 

Biographie:

 

Der von der Neuland-Bewegung geprägte Religionspädagoge Dr. habil. Leopold Lentner wurde am 6. Nov. 1907 in Wien geboren, maturierte 1926 in Hollabrunn, trat sogleich in das Wiener Priesterseminar ein, wurde am 19. Juli 1931 in Wien zum Priester geweiht und am 27. Febr. 1932 an der Univ. Wien mit einer Dissertation bei Prof. Nivard Schlögl O.Cist. zum Dr. theol. pro­moviert. Im Zweiten Weltkrieg geriet er in französische Kriegsgefan­genschaft. Nach 1946 wirkte er als Gymnasialprof. in Wien und Journalist an der Furche bis 1950. 1950 kam er ins erzbischöfliche Schulamt und übernahm die Aufgabe, einen neuen Katechismus für Österreich her­auszugeben; 1956-1968 war er Leiter des erzbischöflichen Katechetischen Institutes. 1958 erfolgte seine Habilitation und die Ernennung zum Univ.-Doz. für Pastoral und Katechetik. 1960 erschien der so genannte Lentner-Katechismus. Bis 1968 war er Schriftleiter der Christlich-pädagogischen Blätter. 1969-1982 dozierte er die Pastoraltheologie, Liturgie und Katechetik in Heiligenkreuz. Er starb am 12. Febr. 1995. Das Begräbnis am Wiener Zentralfriedhof am 22. Febr. hielt Gregor Henckel- Donnersmarck O.Cist.

siehe Einheitsübersetzung

 

Leo, Paul

Kommentar, Timotheus

 

* 09.01.1893 Göttingen

† 10.02.1958 Dubuque in Iowa / USA

 

Biographie:

 

 

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Fünfzehnte Abteilung:

Das anvertraute Gut.
Eine Einführung in den ersten Timotheusbrief

1935

86 Seiten

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

siehe Die urchristliche Botschaft

 

Letteris, Meir Halevi

 AT

* 13.09.1800 in Zolkiew, Galizien;
† 19.05.1871 in Wien
 

Biographie:

 


 

war ein auf Hebräisch schreibender jüdischer Schriftsteller, Dichter, Literaturwissenschaftler und Orientalist.

Die heiligen Schriften des Alten Testaments hebräisch und deutsch
Berlin: Trowitzsch & Sohn -1919
ca. 1390 S.

Die fünf Bücher Mose
Hebräisch / Deutsch
Druck von Trowitzsch & Sohn, Berlin SW 48 - o.J.
350, 350 Seiten
 

Vorwort

Deutscher Text - Martin Luther

Gottesname

Gott; der Herr

Lit.: Bechtoldt, Hans-Joachim: Jüdische deutsche Bibelübersetzungen, S.56, 66, 581-588;

 

Lettmann, Reinhard

 

* 09.03.1933 Datteln

 

Biographie:

 

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Leuenberger, Fritz - Keller, Alfred

Auswahlbibel

 

*

Jugend=Bibel für Schule und Haus
Auf Grund des Luthertextes bearbeitet
Mit Bildern nach Zeichnungen und Radierungen von Rembrandt
Bern: Staatlicher Lehrmittelverlag - 1935
350 S.

Nachwort

Die vorliegende Jugendbibel für Schule und Haus wurde bearbeitet von Fritz Leuenberger, Pfarrer in Thun, unter Mitwirkung von Alfred Keller, Lehrer in Bern. Den Verfassern stand eine Kommission zur Seite, welche die Herrn W. Kasser, Pfarrer in Bern, Dr. Ad. Schaer, Sekundarlehrer in Sigriswil und Fr. Wittwer, Lehrer am Seminar Muristalden, angehörten. Sie unterzog den Entwurf des Buches einer gründlichen Beratung und empfahl ihn hierauf der Lehremittelkommission für Primarschulen zur Genehmigung. Diese Genehmigung wurde erteilt. die Lehrmittelkommission für Sekundarschulen beschloß, die Jugendbibel auf das Verzeichnis der gestatteten Lehrmittel zu setzen. Für die Auswahl der Bilder stellte Herr J. de Bruijn in Spiez seinen Rat und seine Rembrandt=sammlung bereitwillig zur Verfügung. Die Zeichnung des Berner Wappens und die Anordnungen für den Druck, den Einband und die übrigen Ausstattungen des Buches besorgte Eugen Jordi, Graphiker in Belp.

 

Verfügung

gestütz auf den Beschluß des Regierungsrates vom 17. Mai 1935 wird die vorliegende Jugendbibel zum verbindlichen Lehrmittel der bernischen Primarschulen erklärt.

 Der Direktor des Unterrichtswesen:
              Rudolf.

Gottesname

 Gott; Herr

 

 

Leutzsch, Martin

 

* 05.03.1956 Bayreuth

Biographie:

 

siehe Bibel in gerechten Sprache 

 

Levy, Emil

AT

*  27.10.1879 Dambach / Unterelsaß = Dambach-la-Ville im Arrondissement Sélestat-Erstein des Départements Bas-Rhin
† 16.08.1953 Tel Aviv / Israel

 

Biographie:

 

Emil Nathan Levy stammt aus einer rabbinischen Familie im Elsass. Sein Vater, Marcus Levy aus Haguenau, war Rabbi in Haguenau und Wissembourg. Emil besuchte das Gymnasium in Haguenau und machte dort 1897 sein Abitur. Von 1897-1903 studierte am orthodoxen Rabbinerseminar des Rabbi Esriel Hildesheimer in Berlin. Dort war er auch Präsident des ernst-heiteren Studenten-Vereins "Dibbuk Chawerim". Von 1903-1905 studierte er Ägyptologie und altsemitische Sprachen an der UNI Berlin, wo er 1905 den Dr. der Philosophie erhielt. 1904 erwarb er sein Rabbinerdiplom. Von 1905-1914 war er Rabbiner des Religionsvereins "Westen" Berlin, Passauer Str. 2. Er war bekennender Zionist und nach einer Palästinareise Mitbegründer des ersten hebräischen Konversationsklubs in Deutschland "Ha-Megamgem" (Der Stotterer). Um 1911/13 Leiter der Religionsschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Delbrückstraße 20, um 1913 Lehrer an der IX. Religionsschule, Joachimsthaler Str. 31-32. Von 1914-1916 war er Feldrabbiner bei der 2. deutschen Armee, 1916 Oberrabbiner in Straßburg im Elsaß, Département Bas-Rhin . Von 1919-1934 amtierte er als Rabbiner an der liberalen Synagogengemeinde in Berlin-Charlottenburg, Pestalozzistraße. Um 1926 Kursleiter zur Ausbildung konservativer Religionslehrer und Lehrerinnen und Leiter der XIV. Religionsschule in Berlin, Schillerstraße 26. Mitglied in der Vereinigung der traditionell-gesetzestreuen Rabbiner Deutschlands, bis Okt. 1934 Vorsitzender im Verband der Berliner Gemeinderabbiner; Mitglied der Montefiore-Loge (1906 / um 1929) und des Berliner Lokalkomitees der Alliance israélite universelle (um 1911). 1934 emigrierte er nach Palästina wo er dann bis 1952 Rabbiner in in der Gemeinde "Ihud Sivat Siyonn" in Tel Aviv war.

(Quelle: "Biographischen Handbuch der Rabbiner" Teil 2 Band 2, Seite 381+382, Nr. 2355)

 

 siehe Tur-Sinai, Naftali Herz- (Harry Torczyner)

 

Levy, Ludwig

AT

 

* 10.06.1881 Sulz / Oberelsaß = Soultz-Hout-Rhin

† 26.12.1946 Épinay-sur-Seine (Seine Saint-Denis), heute eine Vorortstadt im Großraum Paris

 

Biographie:

 

Dr. Ludwig Levy, (auch Louis Lévy geschrieben, Sohn des Metzgers Joseph Lévy aus Soultz-Hout-Rhin), Rabbiner und Schriftsteller, ging in Colmar in das Rabbiner-Vorbereitungsseminar, studierte ab 1898 in Breslau am Jüdisch-Theologischen Seminar und anschließend in Heidelberg, erlangte sein Rabbiner-Diplom und wurde am 15.09.1905 als Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Brünn (Mähren), heute Brno / Tschechien, gewählt. Dieses Amt übte er dort auch später als Oberrabbiner bis 1938 aus. 1939 emigrierte er nach Frankreich, wo er verstarb. Der Zeitraum nach seiner Emigration bis zu seinem Tod liegt leider im Dunkeln.

 

 

 siehe Tur-Sinai, Naftali Herz- (Harry Torczyner)

 

Lexow, Martin

Auswahlbibel

 

* 19.02.1855 Demen

 

Biographie:

 

Er wurde von 1875-1876 in Neukloster zum Lehrer ausgebildet. Er war Lehrer in Güstrow und ab 1878 in Schwerin tätig. Lexow war Gründungsmitglied in dem von Johanna Willborn geleiteten "Schweriner Verein für Lehrerinnen und Erzieherinnen" und auch Mitglied im "Landes-Lehrer-Verein" und im "Pestalozzi-Verein von Mecklenburg-Schwerin". Um 1912 war Lexow noch im Dienst.

 

 

siehe Fritz Kölzow

 

Lichtenberger, Hermann

NT, Offenbarung -  Makkabäer

* 25.05.1943 Neu Werbas (Ungarn)

 

 

Biographie:

 

 

 

siehe Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT) - Ausgabe: Kohlhammer

Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Liebenfels, Jörg Lanz von

Völkische Übersetzung, Psalmen

 

*  19.07.1874 Wien
†  22.04.1954 Wien

 

Biographie:

 

 

 

Das Buch der Psalmen teutsch, das Gebetbuch der Ariosophen, Rassenmystiker und Antisimiten I: Text
Düsseldorf-Unterrath: Reichstein - 1923

194 S.

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Martin Leutzsch: Völkische Übersetzungen der Bibel, in: Inszenierungen Jüdischer und christlicher Bibeltransformationen der Heiligen Schrift vom Mittelalter bis in die Moderne, S.129-157

 

Lieberkühn, Samuel

Evangelien

 

* 23.03.1710 Berlin
† 09.08.1777 Gnadenberg/Schlesien

 

Biographie:

 

 

Die Geschichte unsers HERRN und Heilandes JEsu Christi aus den vier Evangelisten zusammengezogen.
Barby, bey Heinrich Detlef Ebers.
1770       183 Seiten

Angebunden:
Die Geschichte des Menschensohnes von der Marterwoche an bis zu Seiner Himmelfahrt.
Barby, 1775      ? Seiten
(nur 83 Seiten, der Rest fehlt)     
 

Vorwort

Bey Durchlesung dieser Harmonie der vier Evangelien wird man finden, daß der Autor, Herr M. Samuel Lieberkühn, den Ideen einiger neuern Theologen hauptsächlich gefolget ist. Da der Gebrauch dieser Schrift mehr fürs Herz, als für die critischen Einsichten gemeynt ist; so zweifelt man nicht, daß, wenn auch in der Rangirung der Geschichte etwas von einem und andern erinnert werden könte, doch das Herz der Leser eine Weide in dem eibfältigen Gebrauch dieses Büchleins finden werde, Es ist des seligen Luthri Uebersetzung zum Grunde gelegt, und nur hie und da ein Wort nach dem Grund=Texte zu deutlicherem Verstande geändert worden.

Man hat kein Bedenken gefunden, diese Harmonie zum Privat=Gebrauch dem Druck zu überlassen.
Unser lieber HERR lasse sie dazu gesegnet seyn, daß der Heilige Geist vielen Seelen das Verdienst des Lebens, Leidens und Todes JESU verkläre.
Barby, den 2ten Dec. 1768.   der EDITOR

Gottesname

HErr

 

 

Liebich, Ehrenfried

 

* 13.06.1713 Probsthain im Fürstenthum Liegnitz

† 23.12.1780

 

Evangelischer Pastor zu Lomnitz und Erdmannsdorf bei Hirschberg

 

Biographie:

 

 

siehe Lutherbibel 1861 - Hirchbergische Bibel

 

Lietzmann, Hans

* 02.03.1875 Düsseldorf

† 26.06.1942 Locarno

 

Biographie:

 

 

 

siehe Handbuch zum Neuen Testament (Lietzmann)

 

Liguori, Alphons Maria von

* 27.09.1696 Marianella (Vorort Neapels)

† 01.08.1787 Pagani
 

Biographie:

 

 (deutsch)     (französisch: Alphonse de Liguori)

 

 

Hl. Kirchenlehrer

 

Die Psalmen und Lobgesänge, übersetzt und erklärt nach der Ordnung des Römischen Breviers.
Neu aus dem Italienischen übersetzt und herausgegeben von M.A. Hugues - 1844
Regensburg; G.Joseph Manz
XXIV, 512 S.
   
(Sämmtliche Werke des heiligen Alphons Maria v. Liguori. Erste Abtheiling. Ascetische Werke. Zweite Section. Fünfter Band. Erklärung der Psalmen)

 

Vorwort

Seite XX:
Ich werde mich also in meiner Uebersetzung genau an die
Vulgata halten, die für uns immer die sicherste bleibt, da sich kein wesentlicher Irrthum darin vorfindet; wir haben um so größeres Recht, uns auf sie zu stützen, da sie meistens der Septuagina gefolgt ist, deren Uebersetzern unverfälschtere hebräische Texte zu Gebote standen, als wir jetzt besitzen.  ... Uebrigens werde ich dennoch an einigen Stellen, wo der buchstäbliche Sinn sehr schwer verständlich scheint, ihn durch andre Ausdrücke zu erklären suchen.

Gottesname

Herr

Lit.: LThK.: Band 1, Sp.261-265
Pierers Konversations-Lexikon, Band 8, (1891), Sp.1419

 

Lilien, Ephraim Mose

 

* 23.05.1874 Drohobicz / Galizien
† 18.07.1925 Badenweiler

 

Biographie:

 

 

siehe Eduard Reuß

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.92

 

Lilje, Hanns

NT, Bibelbücher

* 20.08.1899 Hannover,
† 06.01.1977 Hannover;

Evangelischer Theologe,
gründete mit M. Niemöller die Jungreformatorische Bewegung,
aus der die Bekennende Kirche hervorging;
1944-1945 in Haft,
1947-1971 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers,
1955-1969 Leitender Bischof der VELKD, 1950-1968 Abt zu Loccum,
1952-1957 Präsident des Lutherischen Weltbundes.

Biographie:

  

siehe auch Luther-AT's von 1956

 

Bibelhilfe für die Gemeinde

Neutestamentliche Reihe, Band 14

Hanns Lilje
Die Petrusbriefe und der Judasbrief
Leipzig und Hamburg: Gustav Schlossmanns Verlagsbuchhandlung (Gustav Fick)  -

64 S.   

 

Berlin: Evangelische Verlagsanstalt

64 S.  


Gesamtübersicht siehe: Bibelhilfe für die Gemeinde

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Dreiundzwanzigste Abteilung:
Das letzte Buch der Bibel
Eine Einführung in die Offenbarung Johannes

Hamburg: Furche-Verlag 4., neubearb. Auflage 1955 
5.Aufl.1958,
260 Seiten

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

Achtundzwanzigste Abteilung:
Die Lehre der zwölf Apostel
Eine altchristliche Kirchenordnung

80 Seiten  

Achtundzwanzigste Abteilung: Hanns Lilje

Die Lehre der zwölf Apostel.

Eine altchristliche Kirchenordnung Textausgabe mit Einführung  und Erklärung

1. Auflage 1938

80 S

 

siehe Die Urchristliche Botschaft

 

Lindemann, Andreas

Kommentar

* 1943 Leer Ostfriesland

 

Biographie:

 

siehe Zürcher Bibelkommentar

 

Lindemann, M.

Psalmen

 

*

 

 

 

Die Psalmen übersetzt und metrisch bearbeitet von M. Lindemann, Gräflich von Ingelheimischen Rath. L. Schlemmer sc.

Bamberg [u.a.]: Goebhardt - 1812

245 S. : Ill. (Titelkupfer) ; 21 cm

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Lindemann, Wilhelm

Kommentar, Jakobus

 

*

 

Dr. W. Lindemann war Pfarrer zu Tremmen, Regierungsbezirk Potsdam

 

 

Der Brief des Jacobus
ausgelegt in 36 Predigten Ein homiletischer Versuch
Karl Georg Wiegandt Berlin - 1888
IV, 381 Seiten
   

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Linder Joseph - Cigoi, Alois

 

* 01.10.1869 Bollstadt in Bayern  
† 15.07.1949 Insbruck

 

Biographie:

 

Er studierte Philosophie, kath. Theologie und Orientalistik an der UNI München

         1893: Priesterweihe

07.09.1896: Eintritt in die Gesellschaft Jesu in Österreich

....             Fünf Jahre Studium der Theologie in Preßburg und Insbruck, Dr. theol.

....             Dozent für alttestamentliche Exegese und oriental. Sprachen an den

                 bischöflichen Lehranstalten in Sarajewo und Klagenfurt.

1910-1935: ordentlicher Professor für alttestamentliche Exegese und

                oriental. Sprachen.

   ab 1935: lehrte er noch für einige Jahre an der theolog. Lehranstalt in Franfurt/Main 

 

 

2.Mose 3.12-4:11,

 Seite 460

Die Heilige Schrift
für das Volk erklärt
I. Geschichte des Alten Bundes von Joseph Linder
Klagenfurt: St. Josef-Vereinsbuchdruckerei
1.Lieferung - 1910, S.1-188
 
2.Lieferung - 1911, S.189-354
 
3.Lieferung - 1912, S.355-512
 
4.Lieferung - 1913, S.513-651
 
Ges.: 651 S.

 

II. Geschichte des Alten Bundes von Alois Cigoi
Klagenfurt: St. Josef-Vereinsbuchdruckerei
5.Lieferung - 1914, S.1-142
 
6.Lieferung - 1915, S.143-
284 
7.Lieferung - 1912, S.285-410
 
Ges.: 410 S.

Vorwort

 ... Den Absichten des hl. Vaters und den Bedürfnissen des christlichen Volkes Rechnung tragend, unternimmt nun auch die St. Josefsbücherbruderschaft die Herausgabe eines größeren Bibelwerkes, das in zwei Teilen die Hl. Schrift des Alten und Neuen Testamentes umfassen soll.
Den ersten Teil des ganzen Werkes bildet eine populär-wissenschaftliche Darstellung und Erklärung der Geschichte des Alten Bundes. Sind nun auch in der Auswahl des zu behandelnden biblischen Stoffes zunächst die Bedürfnisse weiterer Kreise des christlichen Volkes zu berücksichtigen, so sollen doch die für unsere Zeit notwendigen und die Bibel selbst so nahe berührenden apologetischen Fragen, soweit es der Raum und die Anlage des Werkes gestattet, gebührende Beachtung finden. So können der Verfasser und der Verlag wohl hoffen, daß auch gebildete Katholiken das Werk mit Nutzen und Freude lesen und in der Kenntnis der Hl. Schrift gefördert werden.
Da da geplante Bibelwerk für die katholische Familie, für jung und alt in gleicher Weise bestimmt ist, so werden aus erziehlichen Gründen an manchen Stellen die biblischen Texte in geeigneter Weise umschrieben, beziehungsweise, soweit notwendig, nur in den erklärenden Text aufgenommen. ...
Für den reichen Bilderschmuck spricht der Verfasser der Redaktion der St. Josefsbücherbruderschaft, deren Werk vor allem die Erwerbung und Auswahl der den Text begleitenden Illustrationen ist, seinen Dank aus.

 

Lieferung 7, letzte Seite:
Die Ergänzung zu unserer Heiligen Schrift des Alten Testamentes bildet das schon früher herausgegebene Werk "Das Leben Jesu". Broschiert (=4 Lieferungen) ...

Gottesname

Herr, JAHWE,
Seite 464, 465:
An Torheiten viel ist schon von Seiten bibelfeindlicher Gelehrter über die Bedeutung und den Ursprung des Namens Jahwe zusammengeschrieben worden. Aus dem Indogermanischen (Sanskrit), dem Ägyptischen, dem Babylonischen usw. wollte man den Namen Jahwe herleiten. Man wollte klüger sein als der heilige Schriftsteller, der so schön und klar Gottes Offenbarungswort berichtet und erklärt. Im bekannten "Babel=Bibel=streit" wogte auch der Kampf um den von Fr. Delitzsch so kühn behaupteten babylonischen Ursprung des Gottesnamens Jahwe. Und das Ergebnis? Die Behauptung von Delitzsch, das auf drei altbabylonischen Kontraktäfelchen sich der Name Jahwe gefunden habe, hat sich nicht bewahrheitet. Die Lesungen Ja-ve-ilu, bezw. Ja.hu-umilu, d.i. Jahwe ist Gott, mit welchen Delitzsch seine Behauptung zu beweisen suchte, sind von einer Reihe hervorragender Assyriologen zurückgewiesen worden. Der Name Jahwe findet sich in den altbabylonischen Keilinschriften vor Abraham und Moses nicht. Mit dem babylonischen Ursprung des Gottesnamens Jahwe ist es also vorderhand nichts. Doch sollte vielleicht einmal dieser oder ein ähnlich klingender Gottesname wirklich auf einer babylonischen Tontafel oder Inschrift nachgewiesen werden, was dann? Nicht der Name, die Hülle ist das Ausschalgebende, sondern die Sache, der Inhalt. Der tiefe Inhalt des alttestamentlichen Gottesnamens Jahwe aber und damit die Erkenntnis und die Verehrung des einen göttlichen, unendlichen Wesens beim Volke Israel, steht einzigartig da. Nicht menschliches nachsinnen hat diesem Volke diese reine Gottesidee gebracht, sondern Gottes offenbarendes Wort.

 

 

Linder, Karl

 

 

* 17.01.1861 Basel
† 22.09.1931 Basel

 

studierte in Basel, Erlangen und Berlin, wurde am 11. November 1884 in Basel ordiniert und zunächst Pfarrer in Stein Toggenburg (1885-1904), wo er von 1902-1904 auch dem Kirchenrat angehörte. Hernach stellte er sich der Lehranstalt Beuggen als Lehrer zur Verfügung, wirkte dreieinhalb Jahre an der Evangelischen Gesellschaft St. Gallen (Katharinenkirche), kam nach Oberhelfenschwil und als Pfarrverweser nach Riehen. Seine letzte Stelle war die eines zweiten Pfarrers am Bürgerspital in Basel.

 

siehe Franz Eugen Schlachter

 

Vogel, Paul Heinz, Evangelische und freikirchliche Bibelübersetzungen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland (Die Bibel in der Welt, Bd.5) S.54f.

 

Linder, Karl - Kappeler Ernst

 

 

Die Heilige Schrift
Handbibel. Nach der Uebersetzungen von Franz Eugen Schlachter
2. völlig neu bearbeitete Ausgabe der Handbibel
Bearbeitet von K. Linder und E. Kappeler

Bonn a/Rh.: Johannes Schergens - 1913

XI, 2024 S. 

 

Vorwort

 

Gottesname

 
Die Heilige Schrift
Miniaturbibel. Nach dem Urtext und mit Berücksichtigung der besten Übersetzungen herausgegeben von Franz Eugen Schlachter
16. Auflage bearbeitet von K. Linder und E. Kappeler
Privileg. Württ. Bibelanstalt Stuttgart
1922 

Vorwort

Vorwort zur ersten Auflage, Seite V:

Dennoch sind auch in dieser Bibelausgabe nicht alle Hebraismen ängstlich vermieden wurden. Es gibt einige hebräische Wörter, die sich im Deutschen nicht genau wiedergeben lassen, so vor allem der Gottesname J e h o v a. Luther hat diesen Namen allenhalben mit "Herr" wiedergegeben, während in der vorliegenden Übersetzung nach dem Beispiel der Zürcherbibel, die überhaupt tunlichst verwendet wurde, öfters der hebräische Name steht, im Wechsel mit dem Namen Herr. Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, "Jahwe" und nicht "Jehova" schreiben; aber die herkömmliche Aussprache ist zu sehr eingebürgert, als daß wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Aenderung zu treffen. Auf deutsch bedeutet dieser Gottes= Name eigentlich: "Er wird sein" d.h. das sein, was er war und ist und was er verheißen hat; also noch etwas mehr als "der Ewige", wie die französische Übersetzung den Namen Jehova wiedergibt. Indem er die Futurform des Zeitwortes "sein" wählte, um daraus seinen hochheiligen Namen zu bilden, deutete der Allerhöchste an, daß sein Volk von ihm in der Zukunft nicht weniger zu erwarten habe, als er ihm in der Vergangenheit war.

Gottesname

Herr, Jehova

 

Lippert, Peter

 

* 23.08.1873 Altenricht bei Amberg
† 10.12.1936 Locarno
 
Biographie:
 

http://www.con-spiration.de/syre/calendar/dez/1218.html
 

 

Siehe auch Gebhard Fugel

 

Lippische Bibelgesellschaft

Bibegesellschaft

 

Gegründet am 19.08.1816 in Detmold
siehe www.lippische-bibelgesellschaft.de

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:

Diehl, Emil: Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;
Schmidt, Udo: Die Lippische Bibelgesellschaft im Strom der Geschichte, in: Die Bibel in der Welt, Bd.9; 1966, S.80-93;

Lippsche Bibelgesellschaft (Hrsg.): 150 Jahre Lippsche Bibelgesellschaft 1816-1966; Detmold: 63 S.

 

Lippl, Joseph

 

 

* 25.05.1876 Schöfweg (ca. 30 km östlich von Deggendorf)

† 16.11.1935 Regensburg

 

Biographie:

 

29.06.1900: Priesterweihe zu Passau

26.07.1900: Kooperator-Verwalter zu Gottsdorf

05.11.1900: Kommorant zu München – Studium an der Universität München

07.12.1901: Doktordiplom an der Universität München

27.12.1901: Kooperator zu Unterdietfurt

05.09.1902: Kooperator zu Vilshofen

01.05.1903: Repetitor im Klerikalseminar zu Passau

16.09.1904: Subregens im Klerikalseminar zu Passau

01.04.1914: Hochschulprofessor für Exegese des AT, Biblische Hermeneutik und Hebräische Sprache

                 zu Regensburg

 

siehe Bonner-Bibel VIII. Band 3.Abt. 1.Hälfte

 

Lipsius, Richard Adelbert

Galater, Römer, Philipper

* 14.02.1830 Gera
† 19.08.1892 Jena

 

Biographie:

 

 

 

Geh. Kirchenrath Professor D. in Jena (gestorben vor 1893)

 

siehe Hand- Commentar zum Neuen Testament 2.Band 2.Abt

und Protestanten=Bibel

 

Lit.:
Pierers Konversations-Lexikon, Band 8,
(1891), Sp.1459

 

Lisco, Friedrich Gustav

Vollbibel, Auslegung

 

* 12.02.1791 Brandenburg a. d. Havel

† 04.07.1866 Berlin

Biographie:

 

 

D.th, Prediger an der St. Gertraud-Kirche in Berlin
Ritter des roten Adelerorden

 

Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift
nach der Übersetzung Dr. Martin Luthers
Erste Abtheilung: Das Alte Testament.
Mit Erklärungen, Einleitungen, Aussätzen und Registern.
Zum Gebrauch für alle Freunde des göttlichen Wortes, insonderheit für
Lehrer in Kirchen und Schulen, bearbeitet von Friedrich Gustav Lisco,
Verlag von G.W.F. Müller Berlin - 2. Aufl.1853
15, 1000 Seiten
   

 

Das Neue Testament
nach der deutschen Übersetzung Dr. Martin Luthers mit Erklärungen, Einleitungen, einer Harmonie der vier Evangelien, einer Zeittafel über die Apostelgeschichte, einem Aufsatz über Palästina und seine Bewohner, einem Aufsatz über die Entwicklung des Reiches Gottes auf Erden und mehreren Registern.
Bearbeitet von Friedrich Gustav Lisco
Verlag von G.W.F. Müller Berlin - 5. Aufl.1858
640 Seiten
   

Vorwort

 

Gottesname

Das Alte Testament (1853)
Anmerkung zu 1.Mose 2:4 (Seite 19):
Gott der Herr, Elohim Jehovah, welches letzte Wort stets der Herr übersetzt worden ist; Jehovah bezeichnet Gott nach seinem eigenthümlichen, göttlichen Wesen, wie Er Selbst sich uns geoffenbaret hat als der Ewige und Unveränderlich= Treue; es ist der bezeichnende Name des sich offenbarenden Gottes, des Bundesgottes; die Juden nach dem Exil hielten und halten den Namen Jehovah so heilig, daß sie ihn nicht aussprachen, sondern statt seiner Adonai, d.h. Herr, sagen. Das Wort Jehovah ist nicht ägyptischen oder phönicischen, sondern hebräischen Ursprungs, und bezeichnet Gott als den schlechthin Seienden, dessen ewiges Sein oder Leben immer fort sich offenbart; man könnte es der Lebendige übersetzen. Die Aussprache Jehovah ist nicht die ursprüngliche, vielmehr Jehave oder Jave; das Wortselbst ist aus vormosaischer Zeit; später erst sprach man Adonai, indem man die Vocale dieses Wortes unter das Wort Jehovah setzte. Gott selbst legt diesen Namen sich bei Jes.41, . Cap.44, , und will, daß man ihn mit diesem ihm allein gebührenden Namen nennen und ehren soll 2 Mose 15, -3. Jes.48, . Cap.51, 5. Cap.54, . Nur der unerschaffene Bundesengel, das ewige Wort vor seiner Menschwerdung, erhält außerdem noch den Namen Jehovah.

Das Neue Testament (1858)
Fußnote zu Matth.1:21
Jesus, hebr. Jehoschuah und später Joschuah oder Josua, d.h. Heil von Jehova,

Lit.:
Pierers Konversations-Lexikon, Band 8,
(1891), Sp.
1461-1462

 

Liß, Michael

Auswahlbibel

 

Biographie:

 

 

in Arbeit

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Literatur:

Landgraf, Michael: Kinderbibel, S.52

 

 Littke, Klaus

NT

* 22.12.1939 Penig
† 08.06.2006
Elsdorf

 

Das neue Testament für diese Endzeit

430 S. -  21x27 cm

 

1 S. Titelseite

1 S. Vorwort

1 S. Inhaltsverzeichnis der Bücher des NT

1 S. Grammatische Zeichenerklärung

430 S. Text des NT

 

Vorwort

Dieses Neue Testament habe ich so genau wie möglich aus dem griechischen Urtext in einen flüssigen und verständlichen Stil der deutschen Sprache übersetzt. Dabei waren mir einige andere Übersetzungen eine Hilfe. Wo bei den Übersetzern allgemeine Unsicherheit betreffs des richtigen Urtextes besteht, habe ich diese Stellen nach Dr. Panins Lebenswerk, aus dem von ihm mathematisch genau ermittelten Urtext, übersetzt. So ist z.B. Markus 16 in dieser Bibel ein göttlich genau inspirierter Text.

Um aus dem Urtext richtig zu übersetzen, bedarf es nicht nur der guten Kenntnis der Ursprache, sondern auch einer geistlichen Erkenntnis stufe, die abhängig ist vom persönlichen Erlebnis mit dem Verfasser und einer umfassenden Kenntnis der ganzen Heiligen Schrift. Der Verfasser der Bibel ist der allwissende Gott selbst, indem er den Schreibern des Alten- und Neuen Testamentes die einzelnen Worte bis auf den Buchstaben eingegeben und sie, je nach ihrem persönlichen Stil, hat schreiben lassen, eben einen von ihm voll inspirierten Text. So kann es keinen Widerspruch in der Bibel geben, denn Gott widerspricht sich nicht; er ist sein eigener Ausleger. Darum muß ein Übersetzer der Bibel den ganzen Zusammenhang der Heiligen Schrift beachten. Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, war bis ins 20.Jahrhundert ein versiegeltes Buch. Es wurde von verschiedenen Menschen ausgelegt, die sich aber untereinander widersprachen. Gott legt selbst sein Wort aus; das kann er aber nur für alle Menschen verbindlich durch einen, von ihm übermächtig bestätigten Propheten tun, wie es in Amos 3,7 heißt; dieser Prophet ist W.M.Branham. Er wurde mit einer Botschaft dem 2.Kommen Christi vorausgesandt. Aus der Erkenntnis dieser Botschaft stammen meine Überschriften und in Klammern  ( ) gesetzten Einfügungen im Text oder die einfache Bedeutung der Namen. Innerhalb dieser ' Striche' steht die genauere Bedeutung des Textes, ohne daß es im griechischen Urtext extra oder noch einmal erwähnt wird. In eckigen Klammern [ ] steht ein Wort im Urtext, das nicht unbedingt beachtet werden muß, da ich es verständlicher in der Übersetzung des ganzen Verses ausgedrückt habe, z.B. Mark. 1, 15.

Die Namen in der Bibel sind nicht zufällig, sondern inspiriert von Gott; sie enthalten oft prophetische Hinweise auf ganze Zeitalter. So spiegeln z.B. in 1.Mose 5 die sieben Namen von Adam bis Henoch die sieben Gemeindezeitalter von Offenbarung 2+3 wieder; oder das erste Kapitel vom Buch Esther in den Namen der sieben Kämmerer, die sieben Boten; und die sieben Fürsten, die sieben Engel der sieben Gemeindezeitalter, und das alles in der richtigen Reihenfolge der sieben Gemeindezeitalter. Daheraus kann man die vollkommene Inspiration Gottes in der Bibel erkennen, denn die menschlichen Schreiber konnten unmöglich tausende Jahre vorher wissen, wie die sieben Gemeindezeitalter in den letzten zweitausend Jahren ablaufen würden. Solche genauen Voraussagen wie in der Bibel gibt es in keinem Buch irgendeiner Weltreligion, die Bibel ist darin einzigartig. Was ich zum Text geschrieben habe, das ist meine Erkenntnis; ich erhebe keinen Unfehlbarkeitsanspruch. Der Herr Jesus segne jeden demütigen und aufrichtigen Leser dieses Neuen Testamentes.

Der Übersetzer. Geschrieben im Jahre 1997 von K.L.

Gottesname

 

 

 

Loader, Alfred James

 Bibelkommentar, AT

 

* 12.07.1945 Pretoria / Südafrika

 

Biographie:

 

Studium der Semitistik, Altphilologie, Philosophie und Theologie in Pretoria, Groningen und Cambridge

promoviert in Semitistik, Alttestamentlicher Wissenschaft, Kirchengeschichte

Diplom Enviromental Studies (Umwelterziehung), National Parks Board of South Africa

Professor an der Universität von Pretoria bis 1980, an der Universität von Südafrika bis 1997

und an der Universität Wien ab 1997

 

 

 

siehe Göttinger Bibelwerk - ATD 16/2

 

Lobwasser, Ambrosius

NT, Psalmen

 

* 04.04.1515 Schneeberg (Erzgebirge)
† 27.11.1585 Königsberg (Preußen)

 

Biographie:

 

 

Die Psalmen Davids / Ambrosius Lobwasser. - [Electronic ed.].
Genff: Widerholdt, 1679
110 S,

 

Permalink: http://diglib.hab.de/drucke/xb-1304-2/start.htm

Vorwort

HErr

Gottesname

 

Die Psalmen Davids, Zum Christlichen Gesang in Reimen gebracht von D. Ambrosio Lobwasser; Samt Denen gebräuchlichen alten und neuen Kirchen-Gesängen verschiedener Gottesgelehrter Männer. Nach der Ordnung des Heydelbergischen Catechismi eingerichtet. Welchen Herrn Joachimi Neandri Geistreiche Bundes-Lieder und Danck-Psalmen mit beygefüget, Nebst dem Heydelbergischen Catechismo ...
Lemgo: gedruckt und Verlegt von Johann Heinrich Meyern, Hoch Gräfl. Lipps. Hof-Buchdrucker, 1749
98 S., [1] Bl., 127 S., [1] Bl., 42 S. ; 8°

Vorwort

 

Gottesname

 

Das Neue Testament unsers HErrn und Heilands JEsu Christi. Recht gründlich nach der Griechischen Haupt=sprache verdeutschet, Mit jeder Capiteln kurzen Summarien, und dero Abtheilungen, samt vielen nothwendigen Concordanzen. Von neuem mit allem Fleiss ausgefertigt.
Zürich: Brücklicher Druckerey - 1794

367 S. Ill.
Angebunden:
Die CL. [150] Psalmen Davids, Durch A[mbrosius] Lobwasser in deutsche Reimen gebracht. Zu vier Stimmen ausgesezt: Samt auserlesenen Psalmen, Fäst-[Fest-] und Kirchengesängen
Zürich: gedruckt in Bürklischer Drukerey, [1793]
244, 40 S.

Vorwort

 

Gottesname

Titelblatt: Tetragrammaton

Lit.:
Lüneburg und die Offizin der Sterne, S.56

 

Loch, Valentin und Reischl, Wilhelm

Vollbibel

 

* 24.09.1813

† 15.06.1893

 

kath. Exeget

1838 Priester

1839 Dr. theo. In München

1843/63 Prof. am Lyzeum in Amberg

 

Biographie:

 
 
 

Ausgabe 1851

Die heiligen Schriften des alten und neuen Testamentes,
nach der
Vulgata mit steter Vergleichung des Grundtextes übersetzt und erläutert
Mit Approbationen des hochwürdigen Ordinariates Regensburg und der hochwürdigsten Herren Bischöfe von Speyer und von Trier.
Verlag von Georg Joseph Manz Regensburg


Erster Band: Erste Abteilung I.Moses - IV.Könige
1851       XXXIV, 498 Seiten
 
 

 

Zweiter Band: Erste Abteilung Paralipomenon - Ecclesiasticus
1852      XVI, 640 Seiten     

 

Dritte Abteilung Prophetie des Jsaias - II.Machabäer
1854       XXXIV, 660 Seiten   

Ausgabe 1885

Die heiligen Schriften des alten und neuen Testamentes,
nach der
Vulgata mit steter Vergleichung des Grundtextes übersetzt und erläutert
Mit Approbationen Sr. Em. des Hochw. H. H. Cardial -  Fürsterzbischofes von Prag, des Hochw. H. H. Fürsterzbischofes von Salzburg, der Hochw. H. H. Fürstbischofe von Breslau, Brixen, Klagenbfurt und Lavant, der Hochw. H. H. Erzbischof von Bamberg, Cincinnati, Cöln, Freiburg und München, der Hochw. H. H. Bischöfe von Alton, Basel, Brünn, Budweis, Chur, Eichstätt, Fulda, St.Gallen, Hildesheim, Limburg, Linz, Milwaukee, Passau, Regensburg, Rottenburg, Speyer, Straßburg, Trier, Fort Wayne und Würzburg.
Verlag von Georg Joseph Manz Regensburg

Erster Band      I. Buch Moses - Buch der Psalmen
3. Aufl.1885,    

L, 991 Seiten    

Zweiter Band     Das Buch der Sprüche - II.Machabäer
3. Aufl.1885      XL, 835 Seiten   

 

Dritter Band 1. Band      Das heilige Evangelium nach Matthäus - Apostelgeschichte

3. Aufl.1885

XV, 517 Seite

 

Dritter Band 2. Band  Die apostolischen Lehrschriften oder Briefe - Offenbarung Johannes

3. Aufl.1885

XXVII, 530  Seiten   

Ausgabe 1899

Die heiligen Schriften des alten und neuen Testamentes,
nach der
Vulgata mit steter Vergleichung des Grundtextes übersetzt und erläutert
Mit Approbationen Sr. Em. des Hochw. H. H. Cardial -  Fürsterzbischofes von Prag, des Hochw. H. H. Fürsterzbischofes von Salzburg, der Hochw. H. H. Fürstbischofe von Breslau, Brixen, Klagenbfurt und Lavant, der Hochw. H. H. Erzbischof von Bamberg, Cincinnati, Cöln, Freiburg und München, der Hochw. H. H. Bischöfe von Alton, Basel, Brünn, Budweis, Chur, Eichstätt, Fulda, St.Gallen, Hildesheim, Limburg, Linz, Milwaukee, Passau, Regensburg, Rottenburg, Speyer, Straßburg, Trier, Fort Wayne und Würzburg.
Nationale Verlagsanstalt (frührt G.[eorg] J.[Joseph] Manz Regensburg -1899

Erster Band      I. Buch Moses - Buch der Psalmen
4. Aufl.1899,    

L, 991 Seiten    

 

Zweiter Band     Das Buch der Sprüche - II.Machabäer
4. Aufl.1899     

XL, 835 Seiten    

 

Dritter Band 1. Band      Das heilige Evangelium nach Matthäus - Apostelgeschichte

4. Aufl.1899       

XV, 517 Seiten     

 

Dritter Band 2. Band      Die apostolischen Lehrschriften oder Briefe - Offenbarung Johannes

4. Aufl.1885

XXVII, 530  Seiten   

 

Ausgabe 1905

 

 

Die heiligen Schriften des Alten und Neuen Testaments, nach der Vulgata Neue illustrierte Ausgabe; Regensburg: G.J. Manz - 1905

 

1.Band: Die heiligen Schriften des Alten Testaments, ... Erster Band: I. Moses - II. Paralipomenon.
LI, 708 S.
   

 

2.Band: Die heiligen Schriften des Alten Testaments, ... Zweiter Band: Das erste Buch Esdras - Prophetie des Isaias.
XXVII, 803 S.
   

 

3.Band: Die heiligen Schriften des Alten Testaments, ... Dritter Band: Jeremias - II. Machabäer
XXVII, 545 S.
   

 

4.Band: Die heiligen Schriften des Neuen Testaments, ... Erster Band: Das heilige Evangelium nach Matthäus - Apostelgeschichte.
XV, 559 S.
   

 

5.Band: Die heiligen Schriften des Neuen Testaments, ... Zweiter Band: Die apostolischen Lehrschriften oder Briefe - Offenbarung Johannes
XXVII, 554 S.
   

 

Vorwort

 

Gottesname

2. Mose 3:14

da sprach Gott zu Moses: "Ich bin, der ich bin" g) Er fuhr fort: So wirst du also zu den Söhnen Israel sagen: "Der ist", sendet mich zu euch.

g) Gott nennt sich selbst das "Seyn," wogegen die ganze Creatur erst von ihm Daseyn erhielt. S. zu I. M.1,1. Dasselbst bedeutet der Name Jehova (vgl. Offenb. 1, 8.), welcher immer durch "Herr" ausgedrückt wird.

2. Mose 6:3

der ich mich offenbarte dem Abraham, Isaak und Jakob als allmächtiger Gott; doch habe ich ihnen meinen Namen Adonai nicht kund gethan.

Fußnote:

Adonai ist "Herr" und so viel als Jehova. Vgl.3, 14 

 

Textbeispiel siehe Johannes 1,1

Schildenberger, Die Bibel in Deutschland, S.287f:

Valentin Loch und Wilhelm Reischl

Zu der Zeit, als die Übersetzung Alliolis schon weit verbreitet war, begann 1851 im süddeutschen Raum eine neue Bibelübersetzung zu erscheinen: „Die heiligen Schriften des alten und neuen Testamentes, nach der Vulgata mit steter Vergleichung des Grundtextes übersetzt und erläutert von Dr. Valentin Loch und Dr. Wilhelm Reischl. Valentin Loch war am 24. September 1813 in Bamberg geboren, wurde 1838 zum Priester geweiht und promovierte 1839 in München zum Dr. theol. 1843 bis 1863 war er Professor am Lyzeum in Amberg und dann bis 1884 Professor der neutestamentlichen Exegese in Bamberg, wo er am 14. Juni 1893 starb.

Sein Mitarbeiter Wilhelm Karl Reischl war am 13. Januar 1818 in München geboren. 1842 wurde er hier Privatdozent. Vom Ordinariat für einen Lehrstuhl in Freising vorgeschlagen, aber vom Ministerium abgelehnt, kam er 1845 als Professor an das Lyzeum in Amberg, wo er bis 1851 mit Loch zusammen wirkte. Er ging dann an das Lyzeum in Regensburg, bis er 1867 als Professor der Moraltheologie nach München berufen wurde. Hier starb er am 4. Oktober 1873. In einem längeren Vorwort zur ersten Ausgabe legen die Übersetzer ihre Gründe über Zulässigkeit und Bedürfnis ihres Werkes ausführlich dar. Sie sagen, daß „nach wohlerwogenem Grunde die gegenwärtige Version als eine in jeder Hinsicht von Vorne angefangene, von allen vorausgehenden, älteren, wie neueren deutschen Übersetzungen an sich unabhängige unternommen wurde". An keiner Stelle wird eine bestimmte Übersetzung genannt. Loch und Reischl bringen oft Ausdrücke, die an ältere Übertragungen anklingen, so daß die Übersetzung nicht immer leicht und fließend ist. Die Erläuterungen, die „in keiner Hinsicht für den gelehrten Gebrauch bestimmt sind", sind gründlich und von prägnanter Kürze.

Das bei Georg Joseph Manz in Regensburg erschienene Werk war 1866 vollendet. Die 2. Auflage kam schon 1867, die 3. 1885 heraus. Gleichzeitig mit dieser erschien 1884/85 eine illustrierte Ausgabe in fünf Bänden. Die über 900 Illustrationen sind keine Phantasiegebilde, sondern „großenteils englischen Reisewerken und den Beschreibungen des britischen Museums in London entnommen". Diese Ausgabe wurde 1905 erneut und 1927 zum letztenmal aufgelegt.

Wenn auch die Übersetzung von Loch und Reischl nicht in dem Maße verbreitet war wie Allioli, da von ihr keine Volksausgaben erschienen, so war sie doch sehr beliebt. Das verdankte sie insbesonders ihren Anmerkungen, die für Predigt und Katechese gute Dienste leisteten. Die letzte Ausgabe erschien 1915.

Lexikon für Theologie und Kirche (1934), Bd.6, Sp.623

 

Loest, Wolfgang

 

*

 

Biographie:

 

 

siehe Offene Bibel

 

Löhe, Wilhelm

 

* 21.02.1808 Fürth
† 02.01.1872 Neuendettelsau

 

Biographie:

 

 

1853 Gründung der Diakonissenanstalt

weil. Pastor an der Diakonissen-Anstalt in Neuendettelsau

Haus=, Schul= und Kirchenbuch für des luth. Bekenntnisses
Herausgegeben von Wilhelm Löhe
Buchhandlung der Diakonissenanstalt Neuendettelsau
3.Teil: Friedrich Hommel

 

Der Psalter nach der deutschen Übersetzung
D. Martinus Luthers
Für den Gesang eingerichtet
6. Aufl.1926      172, 8 Seiten
   

Vorwort

 

Gottesname

Psalm 83:19

So werden sie erkennen, dass du mit deinem Namen heißest HERR alleine*

Und der Höchste in aller Welt.

Härle / Wagner, Theologenlexikon, S.150f.;
Lexikon für Theologie und Kirche (1934), Bd.6, Sp.631, 632

Pierers Konversations-Lexikon, Band 8, (1891), Sp.1504

 

Loew, Wilhelm

Kommentar

 

* 20.07.1887 Camberg

† 18.12.1977 Saarbrücken

 

Biographie:

 

Evangelischer Theologe und Arzt. Nach dem Studium der Philosophie in Freiburg i. Breisgau und der Theologie in Halle und Marburg 1906-1909 legte Loew das 1. Theologische Examen 1909 in Herborn und das 2. Theologische Examen 1911 in Wiesbaden ab. Er wurde Vikar in der reformierten Gemeinde in Frankfurt a.M. 1910/11. Ordination 1913 in Dotzheim. 1913-1914 Hilfsprediger in Grävenwiesbach. 1914 Lic. theol. in Marburg mit einer Arbeit über "Das Grundproblem der Ethik Schleiermachers". 1914-1920 Pfarrer in Simmersbach (unterbrochen 1915-1918 durch Tätigkeit als Feldgeistlicher). 1920-1927 Pfarrer in Remscheid und 1927-1937 in Trarbach. 1937 Versetzung in den Ruhestand. 1939 Studiendirektor des Predigerseminars in Düsseldorf. 1940-1945 Krankenhausseelsorger in Graz und Studium der Medizin mit Promotion zum Dr. med. 1945. 1945-1950 Volontärarzt in der Medizinischen Klinik und im Diakonissenkrankenhaus in Graz. 1950 Lehrauftrag für Praktische Theologie in Mainz, 1954 Honorarprofessor in Mainz. Dort hielt er Vorlesungen bis 1963 und zugleich seit 1958 an der Universität Saarbrücken. 1973 Wohnsitz in Saarbrücken.

 

Seine Veröffentlichungen waren folgende:

Paul Ernsts Auffassung vom Amt des Dichters. Ein Beitrag zur Deutung des Grundgefühls seiner theoretischen Schriften, Dissertation Marburg 1939 ; Der Glaubensweg des Neuen Bundes. Eine Einführung in den Brief an die Hebräer, Berlin 1931 ; Das Grundproblem der Ethik Schleiermachers in seiner Beziehung zu Kants Ethik, Halle/Berlin 1914, Neudruck Würzburg 1971 ; Goethe als religiöser Charakter, München 1924 ; Friedrich Naumann und das christl. Erbe - in: Informationsblatt für die Gemeinden in den niederdeutschen lutherischen Landeskirchen 9 (1960), 94-100 ; Der soziale Mensch - in: Schmollers Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft, Berlin 50 (1926), 29-37 ; Zum Problem der evangelischen Sozialethik - in: Zwischen den Zeiten H.1, München 1926, 60-75

 

Die Urchristliche Botschaft

Eine Einführung in die Schriften des Neuen Testaments

Furche=Verlag G.m.b.H. Berlin

 

Achtzehnte Abteilung:

Der Glaubensweg des neuen Bundes

Eine Einführung in den Hebräerbrief

1. Auflage 1931

112 Seiten 

 

Kommentar mit Bibeltexte

 

siehe Die urchristliche Botschaft

 

Lohfink, Norbert

AT, Kommentar, Kohelet, Deuteronomium

* 1928 Frankfurt am Main

 

Biographie:

 

 

siehe Einheitsübersetzung ; Die Neue Echter-Bibel ; Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament (HthkAT)

 

Lohmann, Ernst

 

* 21.12.1860 Glowitz/Pommern
† 18.04.1936 Brücken an der Helme
 
Biographie:
 

Initiator für den Aufbau der Ausbildungsstätte der Malche war Pastor Ernst Lohmann. Auf seinen Reisen durch den Orient wurde er häufig mit schwierigen Lebensumständen von Frauen konfrontiert. Er entschloss sich, ein Werk zu gründen, in dem Frauen für den missionarischen und diakonischen Dienst an Frauen und Kindern in orientalischen Ländern vorbereitet werden sollten. So entstand in Bad Freienwalde 1898 die Malche als „Bibelhaus“. Später bekam sie den Namen „Frauenmission Malche”. Aus dem Oderbruch gibt es Verbindungen nach Armenien: Ein Pfarrer aus Bad Freienwalde, Ernst Lohmann (1860-1936), war Gründer des Missionswerkes "Deutscher Hilfsbund für christliches Liebeswerk im Orient." Dieses besteht bis heute unter dem Namen "Christlicher Hilfsbund im Orient e.V.". Pfarrer Ernst Lohmann war der erste Vorsitzende des im Jahr 1896 gegründeten Werkes. Die ersten Aktivitäten dieses Vereins fielen in die Zeit, als die Türkei sich ihrer "Armenienfrage" widmeten und das armenische Volk zwischen 1895 und 1920 fast vollständig ausrottete. Die politischen Verantwortungsträger in Deutschland traten damals nicht für die Armenier ein. Sie pflegten umfangreiche Beziehungen zum türkischen Staat und wollten diese Beziehungen nicht gefährden. Ernst Lohmann handelte hier wie ein typischer Mann aus dem Oderbruch: Er erfuhr von dem Missstand und wurde aktiv. Ein sozialer Dienst für das Volk der Armenier entstand. Außer dem Hilfsbund waren es damals nur einzelne Personen, die den Armeniern halfen. Der Hilfsbund hat seine Wurzel in Bad Freienwalde im Oderbruch. Von hier aus gingen einige seiner Mitarbeiterinnen zu den Armeniern. Sie wurden im Missionshaus Malche ausgebildet. Bei der Gründung dieser Ausbildungsstätte war Pfarrer Ernst Lohmann ebenfalls entscheidend beteiligt. Die Motivation bekam Ernst Lohmann aus seinem christlichen Glauben. Mit der Hartnäckigkeit eines Oderbrüchlers hat er dann sein Werk für die Armenier betrieben. Wer an seinem Leben interessiert ist, der lese bitte das Buch von Martin Knispel: Ernst Lohmann 1860-1936, Pionier, Gründer, Evangelist. 2011. ISBN: 978-3-86386-033-2

 

 

Revision der Bibelübersetzung - Das Buch - Hefte für Revision der Bibelübersetzung, Anhang Hilfsmittel zum Bibelstudium enthaltend Auszüge aus den einzelnen Büchern der Heiligen Schrift sowie Erklärungen der biblischen Sitten und Gebräuche, der biblischen Namen , der Geschichte, der Geographie und Topographie des heiligen Landes usw. usw., nebst kurzgefaßtem biblisch-theologischem Wörterbuch; Dinglingen (Baden): St. Johannis=Druckerei; 1902;
350, 233, 193 S.
Inhalt:

1.Teil: Das erste Buch Mosis - Das Buch Josua

2.Teil: Das Evangelium Matthäus - Die Apostelgeschichte

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

Vorwort

jedes Heft enthält 1. den revidierten Luthertext eines biblischen Abschnittes mit den vorgeschlagenen Änderungen, 2. Aufsätze, die für den Anhang einer event. Bibelausgabe, bestimmt sind, 3. Sprechsaal

Gottesname

HErr, Fußnote 1.Mose 2:4; S.10,


 

 

Lohmeyer, Ernst

 

* 08.07.1890 Dorsten / Westfalen

† 19.09.1946 hingerichtet in russischem Gewahrsam im Lager Fünfeichen (Neubrandenburg)

 

Biographie:

 

 siehe Handbuch zum Neuen Testament (Lietzmann)

 

Löhr, Johann Andreas Christian

Auswahl

 

* 18.05.1764 Halberstadt

† 18.06.1823 Zwenkau

 

Biographie:

 

 

Die Geschichte der Bibel zum Gebrauch für Lehrer und Schüler von J. A. C. Löhr.
Mit einem Kupfer.

Ladenpreis 6 Gr. Sächs. oder 27 Kr. Rheinisch.

Leipzig: Gerhard Fleischer dem Jüngeren - 1810

VII, 190 S. - 17,5 cm  

Vorwort

 

Gottesname

 Herr

 

 

Löhr, Max

AT: Klagelieder

 

* 30.04.1864 Stettin

† 21.10.1931 Königsberg

 

Biographie:

 

Er war von 1909-1929 Professor für Bibelwissenschaften an der Universität Königsberg.

 

Fritz, Volkmar, „Löhr, Max“, in: Neue Deutsche Biographie 15 (1987), S. 46 f. [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd117200476.html

 

 

Handkommentar zum Alten Testament ... D.W. Nowack
Die Klagelieder des Jeremias (1907)

 

siehe Handkommentar zum alten Testament

und Emil Kautzsch

Vorwort

 

Gottesname

 Benutzt den Gottesnamen Jahve.

 

 

Lohse, Eduard

 

* 19.02.1924 Hamburg
 

Biographie:

 

 

 

Bischof der Evangelisch - lutherischen Landeskirche Hannovers, Prof. Dr.
Leitete die Kommision zur Nachrevision des Neuen Testaments der Luther – Bibel

1956-64 Ordinarius für das Neue Testament an der Universität Kiel

  anschließend 7 Jahre Lehrstuhlinhaber an der Göttinger Universität

1971 Landesbischof

1973 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

1975 Leitender Bischof der Vereinigten Evangelischen - Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)

 

siehe Göttinger Bibelwerk NTD Band 11;

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.:
Bibelreport, 1975, Nr.4, S.14;

 

Lorch, Theodor

Auswahl, Evangelien

* 22.11.1905 Stuttgart

† 22.04.2006 Karlshöhe in Ludwigsburg

 

Biographie:

 

Theodor Lorch wurde 1905 in Stuttgart als Sohn eines Missionarsehepaars geboren. Zehn Monate nach seiner Geburt gingen die Eltern wieder nach Kamerun zurück. Der Sohn wuchs im Knabenhaus in Korntal auf und kam als Sechsjähriger ins Kinderhaus der Basler Mission nach Basel. Dort, im Mädchenhaus lebten auch zwei Schwestern. Die nur sonntags zwischen 13 und 14 Uhr erlaubten Besuche ”waren für mich ein Lichtblick”. Lorch hat die Zeit im Knabenhaus als schwere Zeit erlebt, aber er klagt nicht darüber. Für das Wachstum von Kindern, meint Lorch, ”ist nichts wichtiger als das Begleitetwerden durch die Augen des himmlischen Vaters”. Über die evangelischen Seminare Schöntal und Urach kam Lorch zum Theologiestudium in Tübingen. Schon damals sozial engagiert, wurde Lorch für ein sozialwissenschaftliches Studium vorgeschlagen, das er in Berlin absolvierte und mit dem Doktortitel abschloss. Als Theologe und Volkswirt mit dem Ziel Sozialpfarrer zu werden, folgten Vikariate in Ebingen und Ludwigsburg als Lehrer an der neu errichteten Wohlfahrtsschule. Dort fand Lorch keinen Gefallen an der Begeisterung für die NSDAP und die schnelle Bildung von SA-Gruppen unter den Diakonenschülern der Karlshöhe. Lorch vermutet, dass die Kirchenleitung ihn deshalb in das Dorf  Unterheinriet schickte, ”um etwas weg vom Schuss” zu sein, denn Lorchs kritische Haltung zum Nationalsozialismus war auch der Kirchenleitung bekannt. Doch in Unterheinriet geißelte der junge Pfarrer den ”Stürmer” bei einer Predigt als wüstes Hetzblatt gegen die Juden. Aber das Dorf in den Löwensteiner Bergen war nur Zwischenstation. 1936 ging Lorch im Auftrag der Basler Mission nach Indien und leitete eine Ausbildungsstätte für Theologen in Calicut. Inzwischen verheiratet und Vater, kam die Familie im September 1939 in ein Internierungslager. Als ”Internee Nr. 98” verbrachte Lorch sieben Jahre mit Frau und Tochter in einem Lager in Madras. Nach der Rückkehr folgte das, was Lorch selbst seine ”Lebensaufgabe” nennt: 21 Jahre lang arbeitete er von 1950 bis 1971 als Pfarrer, dann als Direktor an der Karlshöhe Ludwigsburg. Damit war er auch Chef einer zahlenmäßig ständig wachsenden Mitarbeiterschaft, verantwortlich für soziale Einrichtungen wie Kinderheime, Altenheime und Behinderteneinrichtungen. ”Finanzielle Sorgen hatten wir nicht, wir lebten und bauten bescheiden, hatten eine Landwirtschaft, die rentabel war, und sind damit gut gefahren”, erinnert sich Lorch. Über seine Wahl zum Direktor der Karlshöhe sagt Lorch: ”Ich war für manche, gelegentlich auch für mich selbst, eine problematische Mischung aus dem Streben nach Nachfolge in Abgrenzung von der Welt und aus dem Sich-Hineinbegeben in diese Welt”. Über seine Grundhaltung: ”In den Grundfragen des Glaubens mit den Pietisten einig, in politischer Hinsicht war mein Stil ein ganz anderer. Ich marschierte bei einem Ostermarsch mit, ich versuchte die jungen Brüder für die gesellschaftlichen Probleme aufgeschlossen zu machen, ich war gegen alle Gesetzlichkeit und setzte mich auf der Karlshöhe für einen freieren demokratischen Lebensstil ein”. Das fand nicht bei allen Schülern des ”demokratischen Patriarchen”, wie er sich gelegentlich selbst bezeichnete, Anklang. Doch was immer sich die jungen Männer in der Auseinandersetzung mit der Autorität des Direktors auch überlegten, Lorch fand gelassen die Antworten: ”Im Grundsatz gilt die Ordnung, im Einzelfall die Ausnahme, die Zahl der Ausnahmen wird nicht gezählt”. Dazu riet er den von ihm stets so genannten ”Brüdern”: sie sollten nicht so ungehemmt ”den Dingen der Welt nachlaufen”. Aus dieser Haltung erwuchs auch seine ständige Mahnung an die Diakonie insgesamt. ”Diakonie soll sich wie der Adler den stürmischen Winden entgegenwerfen und sich von ihnen empor tragen lassen. So sollte sich die Diakonie den Stürmen der Nöte entgegenwerfen und sich von ihnen empor tragen lassen. Man konnte damals nicht ahnen, dass  sich schon ein zwei Jahrzehnte später der Adler wohlgenährt von den schwülen Winden der Überflussgesellschaft schaukeln ließ”, schrieb er am Ende seiner Amtszeit als Direktor. Dagegen stand seine Überzeugung: ”Christen lassen sich beim Hinweis auf die Wichtigkeit ihres Dienstes bereitwillig an das Wort Christi erinnern: ”Wenn ihr alles getan habt, was ihr zu tun schuldig seid, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte”. Auf sein Leben zurückblickend sagt Lorch: ”Leben ist nicht erfüllt und für andere wertvoll, wenn es nicht in Christus gegründet ist”. Solche Sätze waren bei Lorch nie bloße Bekenntnisse. Mit seinem persönlichen und beruflichen Stil und seiner Lebensweise vermochte es Theodor Lorch, anspruchsvollen Sätzen Glaubwürdigkeit zu geben, und das bis ins hohe Alter. Gezeichnet von zwei Operationen nach Oberschenkelhalsbrüchen weiß Lorch, dass Schmerzen auch Zweifel und Ärger auslösen. ”Erst jetzt erfahre ich, wie schwer es ist, Schwerkranke zu trösten”, sagt er. ”Früher habe ich mir oft vorgestellt, dass ein Christ in schweren Krankheitsnöten desto mehr betet, seinen Glauben auf Verheißungen einer Hilfe festigen will, und sich in die biblische Botschaft vertieft. Nichts von alledem erlebte ich in den ersten Wochen. Ich war im aktiven Leben wie eine stramm aufgerichtete Sonnenblume. Nun war über Nacht ein Sturm gekommen und hatte die Blume geknickt. Jetzt verlor sich schnell ihre schöne Farbe und ein Blatt nach dem anderen fiel ab. Ich hatte keine Kraft zum Beten. In dem Maß, in dem mein Allgemeinbefinden besser wird, kann ich auch wieder besser Gott danken und vertrauen; jetzt weiß ich, dass Anfechtung eine sehr ernste Sache im Leben sein kann”. Seine Frau Irmgard nannte Lorch gelegentlich ”Diakonin für die Familie”. In den 80er Jahren, nachdem bei ihr eine schwere Demenzerkrankung offensichtlich geworden war, änderte sich die Rollenverteilung völlig. Der ”demokratische Patriarch” wurde zum Diakon seiner kranken Frau. ”Irmgard versteht sich nicht und ich verstehe sie nicht als Kranke. Und noch weniger bin ich ihr Pfleger. Sie ist meine Frau so wie bisher. Nicht unser Wesen, sondern nur die Formen unserer Beziehung haben sich geändert”, sagt er. Als die Krankheit seiner Frau so weit fortgeschritten war, dass professionelle Hilfe unumgänglich wurde und Irmgard Lorch in ein Pflegeheim umziehen musste, war dort  kein Platz für den ehemaligen Direktor. Lorch mietete sich in einem provisorisch für ihn eingerichteten Zimmer ein und ging jeden Tag die 20 Minuten zu Fuß, um zwischen 10 und 20 Uhr mit ihr in ihrem Krankenzimmer zu sein. ”Ja”, sagt er, ”das hat mich manchmal geärgert, aber das habe ich überwunden”.

 

 

siehe Christus heute

 

Lorenz, Felix

Auswahl, Evangelien

 

* 23.12.1875 Berlin
† 28.06.1930 Berlin
 

 

Biographie:

Felix Lorenz: Pseudonym Lorenz Terentius

 

die neue Bibel - die Lehrer Christi für den Menschen von heute - Unter Zugrundelegung der Evangelien dargestellt
Berlin: Gustav Ziemsen - 1920
319 S,
 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 Lossius, Kaspar Friedrich

Auswahlbibel

 

* 31.01.1753 Erfurt

† 25.02.1817 Erfurt

 

Biographie:

 

 

 

 

Moralischen Bilderbibel mit 59 Kupfern nach Schubert’schen Zeichnungen und mit Erklärungen von K. F. L."
(1.–5. Bd. 1805–12)

 

Die zweite Auflage wurde von Christian Ferdinand Schulze umgearbeitet

Vorwort

 

Gottesname

 

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 2, S.363-372 

 

Löwe, Joel Bril

Bibelteil: Klagelieder

 

* 1761
† 11.02.1802 Breslau

 

Biographie:

 

 

 

siehe auch unter Georg Friedrich Griesinger

 

Jeremias Klaggesänge übersetzt und mit Anmerkungen von Joel Loewe und Aaron Wolfssohn

Berlin: 1790
XXIV, 95 S.

 

ALZ

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Doering, Heinrich: Die gelehrten Theologen in Deutschland im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Band 2, S.352-353 

 

Löwenstein, Lippmann Hirsch

 

 

* 12.12.1809 Steinbach (heute Schwäbisch-Hall)

†          1848 Rödelheim b. Frankfurt a.M.

 

Biographie:

 

Lippmann Hirsch Loewenstein, der Sohn von Löw und Esther Loewenstein aus Steinbach, studierte von 1824-1827 an der Universität Heidelberg Philosophie und promovierte dort. 1827 zog er nach Frankfurt a.M. und war dort 21 Jahre als Permissionist zugelassen. Er lebte als Literat und war Redaktionsmitglied der Loyalistischen Frankfurter Oppositionszeitung, die als von Metternich subventioniert galt.

Loewenstein war in seiner Grundauffassung konservativ und lebte in jüdisch religiös-traditioneller Art. Kurz vor der 1848er Revolution ging er zu radikal linken Ansichten über und wurde auch in soweit politisch aktiv; er wurde Mitglied des Frankfurter Arbeitervereins. Durch diese Aktivität zog er den Hass der Frankfurter Stadtbehörden auf sich. Es steht fest, dass er bei den Kämpfen in Frankfurt a.M. leicht verletzt wurde.

In den Jahren bis 1848 war seine literarische Tätigkeit im jüdischen Geistesbezirk sehr vielseitig und produktiv. Alle seine Arbeiten wurden in Rödelheim verlegt.

Loewenstein bemühte sich vor 1848 wiederholt um das Frankfurter (israelitische) Bürgerrecht. Sein Gesuch vom 1. März 1848 wurde vom israelitischen Gemeindevorstand befürwortet mit dem Hinweis, dass Loewenstein und seine Braut Helene Worms schon älter und länger versprochen seien. Das Gesuch wurde zwar zuerst abgelehnt, aber im Mai 1848 erhielt er dann das (israelitische) Frankfurter Bürgerrecht und die Heiratserlaubnis.

Bei Beginn der Revolution schloss sich Loewenstein der linksradikalen Arbeiterbewegung an. Am 24. Mai 1848 wurde er wegen seiner radikalen Umtriebe aus Frankfurt ausgewiesen.

Ausführungen gekürzt; Quelle: Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution von Paul Arnsberg, Band 3, Biographisches Lexikon, Seite 279-282.

 

 

 

 siehe Josef Wohlgemuth

 

Lübecker Bibel

Vollbibel

 

Bezeichnung für die im Jahre 1494 von Steffen Arndes herausgekommene vorlutherische Bibel 
und für die 1533/34 erschiene Bibel von Johann Bugenhagen.
 
Arndes 1494:    Bugenhagenbibel 1533/34: 

 

Lübecker Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 16.09.1814 in Lübeck

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Lit.:

Fisch, E.E., Lübecker Bibelgesellschaft 1814 -1964, (Die Bibel in der Welt, Bd.7), S.108-114;
Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Lubkoll, Hans-Georg

Auswahl

* 24.02.1926 Krölpa / Thüringen

† 06.12.2005 Bad Endorf am Chiemsee

 

Biographie:

 

Tätigkeit für Rundfunk und Fernsehen (u.a. Deutschlandfunk, Bayerischer Rundfunk, SFB) 

Buchveröffentlichungen und Hörspiele. Noch Kriegsteilnehmer bei der Marine. Studium der Theologie in Eichstätt und Tübingen.

 

   bis 1952: Vikariat an St. Stepanus in München

1952-1954: Pfarrstelle in Hassenberg bei Coburg 

1954-1963: Amt für Gemeindedienst in Nürnberg 

1963-1969: Pfarrstelle in Fechheim Coburg 

1969-1971: Pfarrstelle in Oberaudorf am Inn 

1971-1990: Pfarrstelle an St.Matthäus/München

        1990: in den Ruhestand gegangen  

 

Zitierte Bibeln: Einheitsübersetzung, Jerusalemer Bibel und Luther

DIE BLAUE BIBEL
Was ein Christ aus der Heiligen Schrift braucht
Den Kommentartext des Alten Testaments schrieb Hans-Georg Lubkoll
den des Neuen Testaments Dr. Josef Hainz.
Beratung durch Dr. Odilo Lechner OSB
Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Josef Scharbert (AT)
Prof. Dr. Hans Wilhelm Schmidt (NT)
Verlag für Gemeindepädagogik - 1975
224 Seiten
   

Vorwort

 

Gottesname

Worterklärungen (Seite 221):

Jahwe

Das Wort Jahwe, der Eigenname des Gottes Israels, hängt mit dem hebr. Wort für "sein" zusammen und bedeutet wohl so viel wie "der da ist"; schon die Juden Sprechen den Namen aus Ehrfurcht nicht aus, sondern gebrauchten die Umschreibung "der Herr".

 

Lucas, Samuel

Verlagshaus

1797 Druckerei gegründet von Samuel Lucas

 

Eduard Lucas (* 1801 1904)

Albert Lucas (* 1805 † 1880)

Eduard Friedrich Lucas (* 1828  † 1904)

Walther Lucas (* 1829 † 1879)

Eduard Lucas jun. (* 1855 † 1899)

Arthur Lucas (*1865 † 1941)

 

 

Das Schicksal hat indessen dafür gesorgt, daß auf eine andere, schöne und harmonische Weise der Einfluß vom Hause Büschler erhalten blieb. Der Enkel von Samuel Lucas - Eduard Lucas (+ 1904) - hat nämlich mit der schönen Enkelin von Heinrich Büschler im Jahre 1854 den Bund fürs Leben geschlossen. - Aus Akten und Urkunden, gedruckten und Ungedruckten Quellen ließ sich somit für das Gebiet der Presse ein wahrheitsgetreues, lebendiges Bild von der folgerichtigen und zähen Planung entwerfen, mit der der Gründer der Firma seine Geschäfte glücklich anfaßte. Nicht minder geschickt und ausdauernd verfolgte er seine Ideen für die Weiterführung der Druckerei und des Buchverlags. In Fortsetzung der Tradition von J. C. Eyrich wurden zahlreiche laufende und gelegentliche Druckaufträge der öffentlichen Hand übernommen. An umfangreichen Buchausgaben, die dem Eyrichschen Verlag schon fast 20 Jahre zur festen Grundlage gedient hatten, wurden Neuauflagen für zwei besonders gut gehende Werke fortgeführt. Das eine war eine beliebte Psalmenausgabe, übersetzt und in Reime gebracht von dem berühmten holländischen Prediger M. Jorissen (1828, 1834 und später); das andere das bekannte „Bergische Gesangbuch, bestehend in 930 Liedern . . ." (1833 und später). Daneben wurde neu gedruckt das „Christliche Gesangbuch für die lutherischen Gemeinden im Herzogtum Berg" (1828 und später); es folgte das „Reformierte Gesangbuch" (1835 und später), alle mit dem Vermerk: „Gedruckt und zu haben bei Samuel Lucas." Der Druck und Verlag der evangelischen Gesangbücher wurde in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden und in den erforderlichen Neufassungen dann auch in den folgenden Jahrzehnten weiter gepflegt bis auf den heutigen Tag - in ständig verbesserter Ausstattung! Den eigenen Unternehmungsgeist und den scharfen Blick für richtige Entscheidungen offenbarte Lucas vor allem durch zwei große Druckvorhaben, mit denen er für seine Firma gute Beschäftigung und vielseitige Anerkennung erwarb. Auf die Leistungsfähigkeit seiner vergrößerten Offizin vertrauend, trat er 1830 an die im Jahre 1814 in Elberfeld gegründete, segensreich wirkende Bergische Bibelgesellschaft heran und unterbreitete dem derzeitigen Vizepräsidenten Adolf von Carnap und dem Schatzmeister, Bankier Joh. Keetmann, ein Anerbieten, 10000 Kleinoktavbibeln für eigene Rechnung in seiner Druckerei herzustellen. Die Bibelgesellschaft sollte sich dagegen verpflichten, ihren Bedarf vorläufig bei der Firma Lucas zu decken und die Bibeln nach und nach abzunehmen. Es sollte sich also um eine handliche Ausgabe mit und ohne Apokryphen für das christliche Heim handeln, ähnlich der ersten Elberfelder Bibel aus dem Jahre 1702 [Johannes Brauß]. Damals war freilich das Werk noch auswärts gedruckt und nur in Elberfeld verlegt worden. Lucas Vorschlag bedeutete also - historisch gesehen - eine Weiterführung und Vollendung der alten guten Gedanken und entsprach der Tradition des Wuppertals wie auch der Richtung des eigenen Hausbetriebes. Das Abkommen ersparte der Bibelgesellschaft dazu noch den Bezug der Testamente von fremden Plätzen (aus Stuttgart und Halle wie bisher) und unterstützte das heimische Gewerbe.
Dem günstigen Angebot verschloß sich daher das Präsidium nicht, und in unverzüglicher Durchführung des Druckes im folgenden Jahr erschien die über 1380 Seiten starke und doch handliche Ausgabe: „Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes nach der deutschen Übersetzurig von D. Martin Luther (Bergische Bibelgesellschaft), Elberfeld 1831: Gedruckt und zu haben bei Samuel Lucas." Es wurde ein glänzender Erfolg! Schneller als die Gesellschaft erwartet hatte, konnte sie ihre Bibeln verteilen, und nach dem erfreulichen Absatz der ersten 10000 Exemplare konnten stereotypierte Auflagen folgen, eine vierte bereits 1835.

(Wuppertal und die Schwarze Kunst - 150 Jahre Sam. Lucas Elberfeld, S.29-30)

siehe unter:

Bergische Bibelgesellschaft
Elberfelder Bibel

Luther, Martin

Watchtower Bible and Tract Society

 

Luck, Ulrich

Kommentar

 

* 15.12.1923 Landsberg (Warthe)
† 02.03.1998 Kiel

 

Biographie:

 

Von 1954 an wissenschaftlicher Assistent an der UNI Münster, dort ab 1959 Privatdozent für Neues Testament bis 1961, anschließend o. Prof. an der Kirchlichen Hochschule Bethel bis 1977 und danach bis zu seinem Tode 1998 Prof. für Neues Testament an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

siehe Zürcher Bibelkommentar

 

Ludäscher, Rudolf

NT, Mundart

* 26.05.1931 Weil am Rhein

† 28.01.2005 Weil am Rhein

 

Biographie:

 

Botschafte us de Heilige Schrift uf alemannisch Usgsuecht, übersetzt un erklärt vum Rudolf Ludäscher, illustriert mit Helge us de Blansiger Chilche

Verlag Waldemar Lutz - 2005

272 S.  

Vorwort

EDITIONS-NOTIZEN


Sprache und Form

Mit dem Autor habe ich viele Gespräche über das Vorhaben der Herausgabe dieses Buches geführt. Dabei ging es u. a. um die schriftliche Wiedergabe der Mundart, bei der wir uns auf die hier angewandte Schreibweise geeinigt haben.

Über inhaltliche Fragen konnte - wie das vor einer Herausgabe zwischen Autor und Lektor üblich ist - aufgrund des überraschenden Todes von Rudolf Ludäscher kaum gesprochen werden. Daher wurde der Text weitestgehend in seiner Originalform belassen. So spricht aus Rudolf Ludäschers so erwartungsvoll herbeigesehntem Werk der im Glauben tief verwurzelte Laie, bei dem es bei seinen Vortragen aus dem Manuskript nicht so sehr aufs einzelne Wort, sondern vielmehr auf die erlebbare Vermittlung des Bibeltextes in seiner Bedeutung für die Gläubigen ankam.

 

Blansinger Fresken zur Buch-Illustration

Zur Bebilderung seines Werkes habe ich Rudolf Ludäscher vorgeschlagen, Abbildungen der großartigen Fresken aus der Kirche in Blansingen in den Text einzustreuen, denn hier würden sich zwei gleich gerichtete Absichten ergänzen: Die Fresken an den Kirchenwänden hatten ursprünglich den Zweck, den Gläubigen durch ihre Bildsprache das Verständnis und Einprägen der Bibeltexte zu verdeutlichen und zu erleichtern. Einen gleichen Zweck verfolgt der Autor, indem er die Worte der Heiligen Schrift in die „gewöhnliche", vertraute alemannische Alltagssprache der Bewohner unseres Sprachraumes übertrug, um sie durch die Emotionalität der Muttersprache eingängiger zu machen. Zudem schien eine Publikation dieser heimischen Kunstwerke angebracht, denn die einzige kleine Broschüre, in der sie erläutert wurden, ist längst vergriffen. Rudolf Ludäscher war von dieser Idee sehr angetan und freute sich schon auf die Kombination von heimischer Sprache und Kunst, als ich ihm die ersten Bildreproduktionen zeigte.

 

Leider können die im Original in zarten Farben gehaltenen Fresken hier „nur" in schwarz/weiß wiedergegeben werden. Dafür aber sind hier erstmals fast sämtliche Bilder der Blansinger Kirche wiedergegeben, teilweise noch wiederholt durch einzelne Bildausschnitte.

 

Mögen somit also diese Abbildungen durch ihre erzählende Bildsprache den muttersprachlichen Text Rudolf Ludäschers ergänzen und bereichern und sowohl zur (möglichst laut vorgetragenen!) Lektüre der Schrift als auch zum Besuch der Kirche in Blansingen mit ihrer eindrucksvollen Bilderwelt ermuntern!

 

Für die entgegenkommende Hilfestellung bei der Bebilderung und Bilderläuterung danke ich Frau Pfarrerin Judith Tornow, Blansingen und Pfarrer i. R. Helmut Fehse, Weil am Rhein-Haltingen.

Lörrach, im Mai 2005
Waldemar Lutz

Gottesname

HERR, HERRGOTT

 

 

Lüdemann, Gerd - Schleritt, Frank

NT

Gerd Lüdemann

* 05.07.1946 Visselhövede

 

Biographie:

 

  / www.gerdluedemann.de

 

 

Neue, verständliche Übersetzung, die nahe am griechischen Original bleibt Lüdemanns Übersetzung des Neuen Testaments bleibt nahe am griechischen Text und ist in verständlichem Deutsch gehalten.

Arbeitsübersetzung des Neuen Testaments
Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht - 1. Aufl. 2008
567 S.
ISBN 978-3-8252-3163-7

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Ludwigsen, Horst

Mundart: Auswahl-Bibel AT

* 12.05.1932 in Lüdenscheid

 

 

Westfäölisch-märkisch Plattdüütsch


siehe auch Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren

Dat Olle Testament
Dei Geschichtsbäuker - Dei fif Bäuker Mose - Josua - Ut diär Richtertid - Samuel - Ut diär Küönigstid - Dei Geschichte vam Volke Israel, so as dei Bibbel dat vertellt öüwwersatt in westfäölisch-märkisch Plattdüütsch; Veröffentlichungen des Heimatbundes Märkischer Kreis e.V. Herausgeber Heimatbund Märkischer Kreis e.V.; Altena: Verlag Heimatbund Märkischer Kreis; 1.Aufl. 2001; ISBN 3-926840-24-x; 350 S. mit Bildern von Julius Schnorr von Carolsfeld  
 

Vorwort

 

Gottesname

Guott, Häär

 

 

Lueken, Wilhelm

 

 

* 17.10.1875 in Oldenburg
† 13.07.1961 in Frankfurt am Main
 
Biographie:
 
 

 

siehe Wilhelm Bousset und Wilhelm Heitmüller

 

Lufft, Hanns [Johannes]

 

*      um 1495 Amberg
† 02.09.1584 Wittenberg
 
Biographie:
 
 
 

 

Lit.:
Zeltner, Gustav Georg. Kurtz-gefaßte Historie des Lebens und Fatorum Hanns Luffts berühmten Buchdruckers zu Wittenberg, 1727, Nachdruck 1989

Hummel, Heribert - Die Bibel in Bildern 1983, Nr.33; 36

Kurtz-gefasste Historie der gedruckten Bibel-Version und anderer Schriften D. Mart. Lutheri, in der Beschreibung des Lebens und Fatorum Hanns Luffts, beruehmten Buchdruckers und Haendlers zu Wittenberg, auch anderer dasigen und benachbarten Typographorum, 1727 - Download

 

 

Lührmann, Dieter

Kommentar

 

* 1939

 

Biographie:
 

Er studierte Theologie an der UNI Heidelberg, machte dort seinen Dr. theol. und habilitierte sich dort 1968, war Prof. für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule in Bethel und anschl. bis zu seiner Pensionierung im Okt. 2000 Prof. für Neues Testament an der UNI Marburg.

 

 

 

siehe Zürcher Bibelkommentar

 

Lüneburg = Ratzeburgische Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 18.08.1816 in Ratzeburg

 

Bild - Widmung in einer Lutherbibel von 1819: No. 1026 Geschenk der Lüneburger Bibelgesellschaft an Ludolph Niehof - Lüneburg den 11ten October 1852

 

 

 

 

 

 

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Lüneburger Bibelgesellschaft

Bibelgesellschaft

 

Gegründet am 22.10.1824 in Lüneburg

 

siehe auch Gesamtübersicht der Bibelgesellschaften - deutschsprachig 

Diehl, Emil, Herstellung und Verbreitung der Lutherbibel im Wandel der Jahrhunderte, 1936, S.25;

 

Lünemann, Gottlieb

Kommentar

 

* 17.04.1819 Göttingen

†          1894

 

Biographie:

 

Georg Konrad Gottlieb Lünemann: Studium der Theologie und Philologie in Göttingen, 1844 Repetent in Göttingen,

1847 Licentiat und Privatdozent der Theologie, Dr. phil., 1851 ao. Prof. der Theologie an der UNI Göttingen, 1860 Dr. theol.

 

siehe Kritisch exegetischen Kommentar über das Neue Testament

 

Luthardt, Christoph Ernst

Evangelien, Offenbarung

* 22.03.1823  Maroldsweisach, Unterfranken, Bayern

† 21.09.1902 Leipzig
 

Biographie:

 

 

Die Offenbarung Johannis übersetzt und kurz erklärt von Chr. Ernst Luthardt
Leipzig : Dörffling & Franke - 1861
86 S.

 

Die vier Evangelien - Verdeutscht und gemeinverständlich ausgelegt von D. Chr. E. Luthardt
Leipzig: Dörffling & Franke - 1899

13x20cm

 

Erster Theil: Das Evangelium des Matthäus

273 S.

 

Zweiter Theil: Das Evangelium des Markus.

115 S.

 

Dritter Theil: Das Evangelium des Lukas.

200 S.

 

Vierter Theil: Das Evangelium des Johannes.

224 S.

 

 

siehe auch: Kurzgefasster Kommentar zu den heiligen Schriften Alten und Neuen Testamentes

Vorwort

 

Gottesname

Textbeispiel siehe Johannes 1,1 

 

 

Luthe, Hubert

AT, NT

* 22.05.1927 Lindlar

 

Biographie:

 

 

siehe Einheitsübersetzung

 

Luther, Martin

Vollbibel

* 10.11.1483 Eisleben
† 18.02.1546 Eisleben

 

Biographie:

 

1501   Student in Erfurt
1505   Studium abgebrochen, wird Mönch
1512   Professor in Wittenberg
 

 

Bibliographie zu Martin Luther


Die Bibel -
Nach der Übersetzung Martin Luthers - II IntraText-Ausgabe CT

 

Bibel -
 

Kommentarbibeln mit dem Luthertext, Personen die an der Revision der Lutherbibel gearbeitet haben, Auswahlbibeln mit dem Luthertext, Bezeichnungen unter denen die Lutherbibel bekannt geworden ist (z.B. Druckorte oder Künstler) u.s.w.:

 

Alliance Baptist Temple [Hrsg.]

Athias, Joseph ben Abraham
Barth, Karl

Baseler Bibel

Baumgärtner (Buchhandlung)

Becker, Ingeburg

Beham, Sebald

Behmer, Markus

Benckert, Heinrich

Bergische Bibelgesellschaft

Beringer, Jacob

Bertram, Alex

Bindseil, Heinrich Ernst

Blanke, Heinz

Bouman, Bert

Brandmüllerbibel

Brandt, Christian Philipp Heinrich

Braunschweiger Bibel
Bremische Bibelgesellschaft

Britische und Ausländische Bibelgesellschaft

Brosamer, Hans

Brylinger, Nikolaus

Buchwald, Georg

Bugenhagen, Johann

Calov(ius), Abraham

Canstein, Freiherr Carl Hildebrand von

Cansteinsche Bibelgesellschaft

Carolsfeld, Julius Schnorr von

Couard, Hermann Daniel

Cranach, Lukas der Ältere

Dächsel, August
Delitsch, Otto
Deutsche Bibelgesellschaft Basel

Diecmann, Johannes

Dietenberger, Johann

Dilherr, Michael

Dinter, Gustav Friedrich

Dore, Gustav

Endter-Bibeln

Erb, Jörg

Ernestinische Bibel

Ewige Wort, Das

Exellenzbibel / Exzellenzenbibel

Fabianke, Paul

Faivre, Fernand

Feyerabend, Sigmund

Frankfurter Bibelgesellschaft

Funk, Nicolaus

Gafni, Shlomo S.

Gerlach, Karl Friedrich Otto von
Gideonbund

Glinz, J.

Goeb, Friedrich

Göttinger Bibelgesellschaft

Grabe, Johannes Ernst

Grau, Leonhard

Gundert, Wilhelm

Hannoversche Bibelgesellschaft

Hartmanns, Friedemann Christoph

Hedinger, Johann Reinhard

Hexapla

Hirschberger Bibel

Hohenegger, Alfred

Holle, Herman Heinrich

Ittig, Thomas

Jubiläumsbibel

Kahler, Johann Engelhard

Kaiser-Wilhelm-Bibel

Koken, Johann Carl
Krafft, Hans d. Ä.

Krieg, Heinrich

Kuntz, Manfred

Langen, Joachim

Letteris, Meir Halevi

Leuenberger, Fritz - Keller, Alfred

Lippische Bibelgesellschaft

Lisco, Friedrich Gustav
Löhe, Wilhelm

Lohmann, Ernst
Lohse, Eduard

Lübecker Bibelgesellschaft

Lubkoll, Hans-Georg

Lufft, Hanns

Melanchton, Philipp

Merianbibel

Muthmann, Johann

Neustadter Bibel

Niemeyer, August Hermann

Osiander, Lucas

Ostermai, Oskar - Tögel, Hermann - Neuberg, Artur

Palästina-Bilder-Testament

Pentapla

Petri, Adam

Pfaff, Christoph Matthäi

Polyglotten=Bibel

Preußische Haupt= Bibelgesellschaft

Privilegierte Württembergische Bibelanstalt (jetzt Württembergische Bibelgesellschaft)

Protestanten=Bibel
Räcke, Horst

Rang, Martin (Hrsg.)

Reclam Verlag

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

Saur, Christoph

Schäfer, C. Otto - Krebs, Albert

Schäfer, Rudolf

Scheits, Matthias

Schenk, Wilhelm

Schlatter, Theodor

Schleswiger Bibel

Schlusser, Elisabeth

Schmitt, Fritz

Schmoller, Otto

Schöttler, Hans

Schröder, Friedrich Wilhelm Julius

Schröder, Rudolf Alexander

Scofield, C. L.

Sillig, Johann Gottfried

Spener, Philipp Jakob

Spurgeon, Charles Haddon
Starke, Christoph

Steiner, Robert

Stier, Rudolf Ewald

Strack, Hermann Leberecht - Kurth, Julius

Strack, Hermann Leberecht - Voelker, K.

Stuttgarter Jubiläumsbibel

Synopse

Taschenbibelbund Deutschland e.V.

Tetrapla

Theile, Carolus Godofridus Guilielmus

THOMPSON STUDIEN-BIBEL

Tossanus, Paul

Veerhoff, Pastor em.

Veit, Ernst

Wartburgbibel

Watchtower Bible and Tract Society

Weimarer Bibelgesellschaft

Weiß, Bernhard

Wettmann, Herbert

Wiesler, Dietmar

Wilischen, Christian Friedrich - Haymann, M. Christoph

Wille, Friedrich

Wolrab, Nicolaum

Wulf, Hans

Zahn, Franz Ludwig

Zerrenner, Heinrich Gottlieb

Zimmermann, Walter

 

nach Druckorten sortiert:

siehe auch unter Bibeln von 1522-1546

Ort

Vorrede / Bearbeitet

Druckerei

Herausgabe
ohne Angabe = Vollbibibeln

Altdorf

Theologische Facultät zu Altdorf

Herausg.: Gustav Georg Zeltner
Verlegts Ernst Friedrich Zobel

1730

Altdorf

Johann Jacob Pfitzers

Herausg.: Gustav Georg Zeltner
Verlegts Ernst Friedrich Zobel
Gedruckt bey Johann Adam Hessel

1740

Altenburg / Jena

 

Gedruckt: Gottfried Richtern (Altenburg) und Samuel Adolph Müllern zu Jehna

1676

Altona

Gottfried Schützens

Gebrüder Burmester

1756

Altona

Nicolaus Funk

Armen und Waisenschule und in Commission bey J.F. Hammerich

1815

Ansbach - Weißenburg

Johann Arnds

Lorentz Helmhack Buchdruckerei

1713

Ansbach

Georg Samuel Esenbeck

Heinrich Gottlob Billing / Johann Jacob Endert

1755

Barmen

J.F. Steinhaus

121867

Barth

 

Förstliken Drückerye / dörch Hans Witten

1588

Basel

 

Amandum Polanum von Polansdorff

1603 NT

Basel

Hieronymo Burckhardt

Johann Rudolph Im-Hoff 

1741

Basel

Herausg.: Friedrich Battier - Theodor Gernler

Emanuel Thurneysen

1754

Basel

 

Deutsche Bibelanstalt

1815

Basel

 

Felix Schneider

1817, 41840 NT

Basel

 

Deutsche Bibelanstalt

11821

Basel

 

nach der jetzigen Orthographie
Emanuel Thurneysen

41820, 71827

Bayreuth

Pflaum

 

1822, 21823 NT

Berlin

Philipp Jacob Speners

David Salfelds Witwe

1699

Berlin

 

Verlag des Buchladens der Realschule

1757

Berlin

 

Stereotypdruck. Auf Kosten der Preußischen Haupt=Bibelgesellschaft

1824

Berlin

K.F.Th. Schneider / August Neander

Karl Wiegandt

1849-51

Berlin

Friedrich Pfeilstücker

1888

Berlin, Frankfurt am Main, Köln

 

Britische und Ausländische Bibelgesellschaft

1889

Berlin

August Hermann Francke

R. Graßmann in Stettin

1890

Bern [Bärn]

Johann Piscator

Andreas Hügenet

1684

Bielefeld

Johann Friedrich von Meyer ... berichtigt von Rudolf Stier

Velhagen und Klasing

1856, 1878

Blankenburg

Heinrich Adolph Papen

1747 NT

Blankenburg

 

Heinrich Adolph Papen

1750

Braunschweig

Viti Dietrichs / Francisi Vierlings / David von Schweinitz

Christoph Friedrich Zilligers sehl. nachgel. Wittib und Erben

1704

Braunschweig

siehe Exzellenzenbibel

Waysenhaus

1756

Braunschweig

 

Waysenhaus

1760

Braunschweig

 

Waysenhaus

1769

Bremen

Verbessert: Johann Reinhard Hedinger

Phillipp Gottfried Saurmann

31711 NT

Bremen

G. Menken

Carl Schünemann

21826

Büdingen

Zinzendorf

Johann Christoph Stöhr - Ysenburgische Hof=Buchdrucker

1739 NT

Danzig

 

Andreas Hunefeldt

1622-24

Dresden

 

 

1591

Dresden

[Jubiläumsbibel]

Sächsische Hauptbibelgesellschaft

1914

Duisburg

Johann Piscator

Frank Sas

1684

Elberfeld

 

Bergische Bibelgesellschaft
Sam. Lucas

41835

Erfurt

Ausgefertigt: Heinrich Wolfgang Fratzscher

Carl Friedrich Jungnicol

1735

Frankfurt

 

 

1560

Frankfurt

 

 

1574

Frankfurt

 

Balthasar Christoph Wustens

1660, 1664, 1691

Franckfurt am Mayn

 

Druckts und verlegts Joh. Philipp Andreä

1701 NT

Franckfurt am Mayn

 

Verlegung: Matthäi Merians sel. Erben
Druckts Johann Philipp Andreä

1704

Franckfurt am Mäyn

Facult. zu Wittenberg

Zunnerschen Erben und Johann Adam Jung

1715

Frankfurt am Main

Johann Friedrich von Meyer

Verlag der Hermannschen Buchhandlung

1823

Frankfurt am Mayn

Johann Phillip Fresenius

Heinrich Ludwig Brönner

1831, 1843

Frankfurt a.M.

 

Elberfeld, Verlag der Bergischen Bibelgesellschaft - Stereotypie von Benjamin Krebs

1846

Frankfurt am Main

 

für das Depot der britischen und ausländischen Bibelgesellschaft

1864

Frankfurt am Main

 

 

1879

Germantown

 

Christoph Saur

1743

Goslar

 

Simon Andreas Duncker

1701 NT

Gotha

 

Christoph Reyher

1701 Ps

Gotha

Georgii Nitschii

Heinrich Hanschens

1712

Halberstadt - Wernigerode

Heinrich Georg Neuß

Carl Schildenbachen / Michael Anton Strucken

1711

Halle

 

Jobst Wetterkapf

1701 NT, Ps,

Halle

Johann Arndt / Hermann Franckens

Wäysenhaus

1702

Halle

Hermann Franckens

Wäysenhaus

1708

Halle

Michael Heineccii

Johann Montag

1711

Halle

Carl Hildebrand von Cansteins

Wäysenhaus

21713 NT, 1271772 NT

Halle

Carl Hildebrand von Cansteins

Wäysenhaus

21714, 101720, 351739,

Halle

 

Cansteinischen Bibel=Anstalt

1141811 1191830 4501853

Halle

Johann Friedrich von Meyer

C.A. Schwetschke und Sohn

1842

Halle

Dr. Kramer

Cansteinischen Bibel=Anstalt

1867

Hamburg

Herausg.: Joachimo Morgenweg

Herman Heinrich Holle

1708

Hamburg

 

Christian Trausold

1720 NT

Hamburg

Adolph Friedrich Meyer

Joh. Matth. Saalikath

1740

Hamburg

 

auf Kosten der Amerikanischen und Ausländischen Bibel=Gesellschaft J.G. Oncken

1847

Hamburg

 

Niederlage der National= Bibelgesellschaft von Schottland
Gedruckt bei Oncken Nachf.

ohne Jahr

Heidelberg

 

 

1568

Heidelberg

Paul Tossanus

Gottfried Tampach

1617

Herborn

 

 

1595

Herborn

Johann Piscator

Christoof Raben

1604

Herrnhut

Zinzendorf

Ebersdorff im Voigtlande, sowie Christl. Anstalt zu Herrnshut in Ober-Lausitz

1727

Hilburghausen

 

Bibliographischen Institut

1832-35

Hilburghausen

 

Bibliographischen Institut

1840, 1853

Hildesheim

Johann Carl Koken

Chr. Hiron. Harz

1747, 1750

Hof

Adam Nicolai Meyers

Johann Ernst Schultzen

1736

Jena

 

Donatum Richtzenhayn / Thomann Rebart

1564

Jena

 

Tobias Steimann

1594

Karlsruhe (Carlsruhe)

Hüffell

 

1836

Kassel

 

Jacob Estienne

1740

Kassel

 

Tauchnitzschen der Kurhessischen Bibelgesellschaft zuständigen Stereotypen
Gedruckt bei Jerome Hotop

61839

Köln (Cöln)

 

Druckerei Wilhelm Hassel
Gedruckt für die britische und ausländische Bibelgesellschaft

 

Königsberg

Johann Jacob Qvandt
"allererste preußische Bibel"

verlegts Philipp Christoph Kanter

1734

Leipzig

Philipp Jacob Speners

Johann Heinrichens Wittbe

1694

Leipzig

Gottlob Friedrich Seligmann

Johann Ludwig Gleditsch

1701

Leipzig

Nicolao Haas

Moritz Georg Weidmann

1720

Leipzig

Gottlob Friedrich Seligmann

Moritz Georg Weidmann

1722

Leipzig

Christian August Crusius

Daniel Gottlieb Michaelis - Ulrich Christian

1769

Leipzig

 

In Commißion des Intelligenz Comptoir

1770

Leipzig

Christian August Crusius

Daniel Gottlieb Michaelis - Ulrich Christian Saalbach

1769 NT

Leipzig

 

Mayer und Wigand

1842

Leipzig - Dresden

 

B.G. Teubner

1863

Lemgo

 

Heinrich Wilhelm Meyer

1708, 1720, 1756

London

 

auf Kosten der Großbritannischen und Ausländischen Bibel=Gesellschaft / Bey J.B.G. Vogel

1812 NT

London

 

auf Kosten der Großbritannischen und Ausländischen Bibel=Gesellschaft

1813

Lüneburg

Johan Arndts

Gedruckt: Johann Vogt
Verlegt: Johann und Heinrich Sternen

1620

Lüneburg

Lucae Osiandri

M. David Förstern / Sterne

1660

Lüneburg

 

Stern

1654

Lüneburg

Jacobi Welleri

Stern

1664, 1672, 1677

Lüneburg

Johann Winkler, Johann Arndt, Johann Gerhard

Johann von Stern

1701

Lüneburg

Johann Just Ebeling

Sternsche Buchdruckerey

1819

Magdeburg

 

Hans Walther

1545

Minden

Salomon Glassius / Polycarpi Lyseri

Johann Detleffsen

1712

Minden

Joan Francisi Buddei

Johann Detleffsen

1719

Minden

Francisci Buddei

G.W. Eßmann

1820

Neustadt a.H.

David Pareus

Matthäus Harnisch

1588

Nordhausen

Friedrich Theodor Carl Abel

J.G. Müller

71847

Nürnberg

 

Jobst Gutknecht

1531 NT

Nürnberg

 

Johann vom Berg / Ulrich Newber

1554

Nürnberg

 

Johann vom Berg / Ulrich Newber

1560

Nürnberg

 

 

1589

Nürnberg

 

Wolfgang Endter

1641

Nürnberg

Johannes Saubertus / Johann Michael Dilherrn

Wolfgang Endter

1651

Nürnberg

Johannes Saubertus / Johann Michael Dilherrn

Wolfgang Endter

1693

Nürnberg

Salomon Glassens

Johann Andreä Endter

1703

Nürnberg

 

Johann Andreä Endters Seel. Sohn und Erben

1708

Nürnberg

 

Johann Andreä Endters Seel. Sohn und Erben

1717

Nürnberg

Johann Sauberti Seel.

Johann Andreä Endters Seel. Erben

1733

Nürnberg

Gustav Phillip Mörls

Johann Andreä Endterischen Handlung

1788

Nürnberg

 

Johann Andreä Endterischen Handlung

1830 NT

Nürnberg

 

privilegierten Central Verein für die protestantische Kirche in Bayern

1860, 1871

Oldenburg

Johann Gerhard

Jacob Nicol Adler

1714

Ratzeburg

Georg Henrich Götzen

Sigismund Hoffmann

1702

Regensburg

 

Gebr. Zunkel aus Leipzig

1756

Reutlingen

Johann Gottlieb Faber

Johann Georg Fleischhauer

1773

Reutlingen

 

Fleischhauer und Spohn

[1866 NT Ps]

Rinteln

Johann Engelhard Kahler

Henr. Bösendahl

1796

Rinteln

 

Carl August Steuber

1819

Rudolsstadt

Justus Söffingen

Johann Theodoro Fleischern Buchhändler / Gedruckt: Christoph Fleischern

1683

Schaffhausen

Johann Arndts / Johann Christian Klemmen

Johann Conrad Müller

1770

Schleswig

Adam Olearius

Johann Holwein

1664

Schleswig

 

Mit Tauchnitzschen der Schleswig=Holsteinischen Bibelgesellschaft zuständigen Stereotypen

1819

Schleswig

 

privilegirten Druckerey des Köngl. Taubstummen= Instituts

[ohne Jahr]

Schleusingen

Johann Prettens

Sebastian Göbel

1694

Schwabach

Theologische Facultät zu Altdorff

Verlegts Johann Leonhard Buggel Buchhändler / druckts Moritz Hagen

1702

Schwabach

Johann Withelms von Lith

Michael Mangold

1727 NT, Ps.

Schwabach

Joahnn Christian von Knebel

Joh. M. F. Mizler

1802 NT

Sonderhausen

Georg Friedrich Meinharten

Ludwig Heinrich Schönermarck

1716

Stade

Johannis Dieckmann

Caspar Holwein

1690, 1702

St. Louis

Francisci Vierling

Druckerei der Synode von Missouri
Randglossen: Viti Dieterich

1883

Stargard

Philipp Jacob Speners

1707

Straßburg

 

Lazari Zetzner

1608

Straßburg

Theologische Facultet zu Tübingen

Lazari Zetzner

1620

Straßburg

 

Kupferstiche: Merian
Lazari Zetzner, Seligen Erben

1630

Stuttgart

Luce Osiandri
Übers.: David Foerter

Max Fürster

1600

Stuttgart

Bearb.: Johann Reinhard Hedinger

Verlegt: Augustus Metzler
Gedruckt: Paul Treuen

1704

Stuttgart

 

Gottlob Helfferich Wittwe

1810

Stuttgart

 

mit stehenden Schriften privelegirten Bibel=Anstalt

31827, 1835

Stuttgart München

[Holzschnitte und Zeichnungen der ersten Künstler Deutschlands]

Bibelanstalt Cotta´schen Buchhandlung

1850

Stuttgart

 

1.Aufl. 2. Ausgabe mit stehenden Schriften privilegirte Bibel=Anstalt

1844

Stuttgart

 

2.Aufl. mit stehenden Schriften privilegirte Bibel=Anstalt

1854

Tübingen

 

Georgen Gruppenbach

1591

Tübingen

 

Eb. Wilden

1627

Tübingen

Johann Reinhard Hedinger

Hiob Franken

21728 NT

Tübingen

Christoph Matthäi Pfaffen

Johann Georg und Christian Gottfried Cotta

1730

Tübingen

Gottlob Christian Storr

J.G. Cottaischen Buchhandlung

1793

Tübingen

Ernst Christian Kraus

b. Schönhardt 

1830

Ulm

Johann Fricken / Daniel Bartholomäi und Sohn

Christian Ulrich Wagner

1730

Ulm

Johann Fricken

Wohlerischen Buchhandlung

1788

Wernigerode

Carl Samuel Struck, Hof=Buchdrucker

1822

Wien

 

Reichard & Co.
Druck: Adolf Holzhausen

1874

Wittenberg

 

 

1530 NT, 1533 NT

Wittenberg

 

Hans Lufft

1530 Daniel

Wittenberg

 

Hans Lufft

1534

Wittenberg

 

 

1537 NT

Wittenberg

 

Hans Lufft

1541

Wittenberg

 

Hans Lufft

1543

Wittenberg

 

Hans Lufft

1545

Wittenberg

 

Hans Lufft

1547

Wittenberg

 

Hans Lufft

1556

Wittenberg

 

Hans Lufft

1564

Wittenberg

 

Hans Lufft

1572

Wittenberg

 

Hans Lufft

1574

Wittenberg

 

 

1581

Wittenberg

 

Hans Lufft

1583

Wittenberg

 

Zacharias Lehmann

1590

Wittenberg

 

Zacharias Lehmann

1586, 21594

Wittenberg

 

Lorentz Seuberlich

1599 Digital

Wittenberg

 

Lorentz Seuberlich

1606

Wittenberg

 

Lorentz Seuberlich

1610

Wittenberg

 

Zachariae Schürer

1612

Wittenberg

 

Gedruckt: Augusto Boreck -
Verlegt:Samuel Selfischs Erben

1622

Wittenberg

 

Samuel Selfischs Erben

1626

Wolfenbüttel

 

Hofbuchdrucker Matthäi

1753 NT

Zürich

Christoffel Froschower

1530 Digital

Züllichau

Johann Muthmann

Gottlob Benjamin Frommann

1741

Zwickau

Johann Georg Rosenmüller

Hoferschen Buchdruckerey

(o.J.) 1806

Zwickau

 

 

1830

 

Lit.:

Pietsch, Paul: Bibliographie der deutschen Bibel Luthers, in: Luthers Werke, Die deutsche Bibel, Zweiter Band,  1909, S.201-727;

Volz, Martin Luthers deutsche Bibel;

Härle / Wagner, Theologenlexikon, S.152f.;

Hövelmann, Hartmut: Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5),

Herzog, Bd.8, S.568-617;

Lexikon für Theologie und Kirche (1934), Bd.6, Sp.721-732

Pierers Konversations-Lexikon, Band 9, (1891), Sp.55-58

 

Luther, Martin

 1522 / 1918

 

 

Das Newe Testament Deutzsch
Diese Neuausgabe der Wittenberger Septemberbibel vom Jahre 1522
veranstaltet unter Mitarbeit von Geh. Oberkonsistorialrat Professor
D. Dr. Gustav Kawerau in Berlin und Pfarrer D. Otto Reichert in
Geiersdorf, Kreis Löwenberg (Schlesien), im Jahre 1918, dem vierten Jahre des Weltkrieges
Furche=Verlag Berlin
1918 ohne Seitenangabe  

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1522 / 1982

 

Martin Luther Septembertestament, 1522
Neudruck der im Besitz der Universitäts- und Landesbibliothek
Halle/Saale befindlichen Originalausgabe (Sin. Fa 4 fol.)
Die Blätter 2, XIII (Bogen C), XXXIv (Bogen F), XLVIIv (Bogen H) und die unpaginierten Blätter 3 (iii) und 4r des Bogens aa wurden dem Exemplar des Evangelischen Predigerseminars Wittenberg entnommen (Sign. S7/418).
Begleittext von Ingetraut Ludolphy
Edition Leipzig Ausgabe für die Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart
1982       222 Seiten      

 

Vorwort

 

Gottesname

 

Tschirch, Fritz, 450 Jahre Luthers Septembertestament, (Die Bibel in der Welt, Bd.14, S.25-39;
Kostbare Handschriften und Drucke, S. 70 f.;

 

Luther, Martin

 1522

Sogennates Dezembertestament, 1522

 

Das Newe Testament Deutzsch

Vuittenberg: Geruckt zu Wittenberg durch Melchior Lotther yhm tausent funfhundert zwey vnnd zwentzigsten Jar. [1522]

insgesammt 203 Bl.

Vorwort

 

Gottesname

 

Pietsch, Paul: Bibliographie der deutschen Bibel Luthers, in: Luthers Werke, Die deutsche Bibel, Zweiter Band,  1909, S.206
WLB Bd. 2,1: Dt. Bibeldrucke. E 76

 

Luther, Martin

 1530

 

 

Der Pro= | phet Daniel | Deudsch. | Marti Luther | Wittenberge | 1530. |
letzte Seite: Gedruckt zu Wittemberg / durch Hans Lufft.
1530
- [44] Bl. : Ill. (Holzschn.)

 

 

 

siehe auch Hans Volz

Vorwort

 

Gottesname

 

Reinitzer, Heimo, Biblia deutsch, S.156 (Nr.88)
WLB Bd. 2,1: Dt. Bibeldr. E 231, S. 133.

 

Luther, Martin

 1534

Die kolorierte, digitale Reproduktion des zweibändigen Originals der Luther-Bibel von 1534 erfolgte auf Grundlage des Exemplars der Stiftung Weimarer Klassik/Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Faksimile 1934:

 

Biblia, das ist, die gantze Heilige Schrifft Deudsch / Mart. Luth.
Leipzig: Foerster, 1934-1935, Band 1 und 2

8 Bl., CXXXIII Bl., 1 Bl., CCXII Bl., LXXXV Bl.; 6 Bl., CXIIII Bl., LIX Bl., CVI Bl., 5 Bl., CC Bl.
[1836 S.] & Beiheft

 

 

Diese Faksimile=Ausgabe des ersten Bandes der ersten vollständigen Lutherbibel von 1534 erschien im April 1935 bei A. Foersters Verlag in Leipzig
Die Ausgabe wurde nach dem in der Universitäts=Bibliothek zu Leipzig befindlichen Orginal hergestellt. Das Papier lieferte die Firma Freytag & Petersen in Leipzig. Aufnahmenund Druck wurden vom Bibliographischen Institut AG. n Leipzig vorgenommen. Die Einbandzeichnung schuf Wolfgang Bender nach den Handeinband des Leipziger Buchbinders Adolar Baldershain, eines Zeitgenossen Martin Luthers. Der Einband entstand in den Werkstätten der Buchbinderei H. Fikenscher in Leipzig

Faksimile 1982:

 

Illuminierte Holzschnitte der Luther-Bibel von 1534 - Eine Bildauswahl
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Konrad Kratzsch
Verlag Werner Dausien Hanau - 1. Aufl.1982 112 Seiten
 

Faksimile 1983:

 

Biblia, das ist, die gantze Heilige Schrifft Deudsch
Leipzig: Philipp Reclam -´1983
2 Bd. - o.S. Ill. + 1 Beiheft (64 S.) – 17 cm 


Im zusätzlichSchuber:
Gerhard Bredler: Martin Luther und die Bibel; Heinz Endermann: Martin Luthers Bibelübersetzung; Konrad Kratzsch: Zur Druckgeschichte der Luther-Bibel 1522 bis 1546; Franz Fühmann: Meine Bibel: Erfahrungen;
Leipzig: Philipp Reclam -´1983
86 S.

 

Reproduktion nach Biblia, das ist, die gantze Heilige Schrifft Deudsch. Faksimile-Ausgabe der ersten vollständigen Lutherbibel von 1534 in zwei Bänden. Mit sämtlichen Holzinitialen, Bild-Initialen sowie allen der ersten Auflage beigegeben 125 Holzschnitten. Nach dem in der Universitäts-Bibliothek zu Leipzig befindlichen Original 2. Auflage. Leipzig: A. Foersters Verlag 1935

Faksimile 2002:

 

Biblia, das ist, die gantze Heilige Schrifft Deudsch / Mart. Luth.

Wittemberg. Köln [u.a.] : Taschen - 2002
2 Bd. - 1888 S. Ill. + 1 Beiheft (64 S.) – 32 cm
   

 

    

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 Die erste Gesamtausgabe der Bibelübersetzung Martin Luthers von 1534,
(Die Bibel in der Welt, Bd.21), S.137-154;

 

Luther, Martin

 1541 / 1927

 

DIE BIBEL oder Die ganze Heilige Schrift deutsch von Doktor Martin Luther. Nach der Ausgabe von 1545 bearbeitet und mit dem Bilderschmuck des in der Preuß. Staatsbibliothek befindlichen Pergamentexemplares der Ausgabe von 1541, das von Lucas Cranach für den Fürsten Johann II. von Anhalt illuminiert wurde, herausgegeben von Hermann Degering. 1. Band (alles erschienene).

967 S. m. farbig illustr. Titel, 1 ganzseitigen u. ca. 60 halbseitengroßen farbigen Illustr. sowie zahlr. farb. Schmuck-Initialen. Or.- Schweinsledereinband mit reicher Blindprägung. 4to.
Prachtvoll kolorierte und sehr gut erhaltene, die sog. "Cranach - Bibel". Meisterdruck des Volksverbandes der Bücherfreunde. Enthält das Alte Testament mit Ausschluß der Propheten.

Berlin, Volksverband der Bücherfreunde / Wegweiser-Vlg., 1927

Vorwort

Gottesname

 

Literatur:
10 Jahre VdB, Das Jubiläums=Jahrbuch des Volksverbandes der Bücherfreunde Wegweiser=Verlag GmbH, Berlin, 1930, S.112,113

 

Luther, Martin

 1545 / 1915

 

Die Psalmen
Diese Ausgabe folgt der Übertragung Martin Luthers in der letzten von ihm selbst durchgesehenen Fassung der deutschen Bibel (1545)
Insel=Verlag Leipzig
1915       209 Seiten,
 

Vorwort

Diese Ausgabe folgt der Übertragung Martin Luthers in der letzten von ihm selbst durchgesehenen Fassung der deutschen Bibel (1945)

Gottesname

 Herr

 

 

Luther, Martin

 1544/45 / 1967

 

Die Zwölf Kleinen Propheten aus der von D. Martin Luther verdeutschten Bibel mit seinen Vorreden, Ausgabe letzter Hand von 1544/45, herausgegeben im Gedenkjahr der Reformation 1967 von der Württembergische Bibelanstalt Stuttgart
1967       70 Seiten
 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1545/1983

 

Biblia Germanica 1545
Biblia - das ist die gantze Heilige Schrifft Deudsch / auffs new zugericht. D. Mart. Luth. Mit einem Nachw. v. Wilhelm Hoffmann. - Faks. Ausg. der Lutherbibel von 1545
Stuttgart : Dt. Bibelges., 1983. - CCCL, CCCCXI S. : zahlr. Ill.
 

 

  

Vorwort

 

Gottesname

HERR

siehe auch: http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/bibeln/bestand/besondere-stuecke/luther-bibel-1545/

 

Luther, Martin

 1545 / 1973

 

D. Martin Luther:
Die gantze Heilige Schrift Deudsch
Wittenberg 1545
Letzte zu Luthers Lebzeiten erschienene Ausgabe
Herausgegeben von Hans Volz unter Mitarbeit von Heinz Blanke
Textredaktion Friedrich Kur
Sonderausgabe für die Mitglieder der Wissenschaftlichen
Buchgesellschaft, Darmstadt
Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt
2. Auflage

Band 1:  1973     144, 158 Seiten
Band 2:  1973     Seite 1160-2516
Anhang und Dokumente:
1973 Seite 145-397

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1545 / 1974

 

D. Martin Luther:
Biblia Das ist die gantze Heilige Schrift Deudsch auffs new zugericht
Wittenberg 1545
Herausgegeben von Hans Volz unter Mitarbeit von Heinz Blanke
Textredaktion Friedrich Kur
Deutscher Taschenbuch Verlag 6031, 6032, 6033

Band 1:

1974

18, 63 Seiten

Band 2

1974

Seite 964-1961

Band 3:

1974

Seite 1962-2516, 10-397

Vorwort

 

Gottesname

 

Seite 273:

Alle Biblien zu Wittenberg gedruckt / haben "HERR"" mit eitel grossen buchstaben / wo allein der eigene grosse name Gottes "Jehouah" im Ebreischen steht / mit welchem allein die Göttliche Maiestet genennet wird / Wo aber die andern Ebreische namen / "Adonai" / "Elohim" etc. stehen / welche auch "Herr" heissen /mit welchen aber nicht Gott / Sondern auch Engel vnd Menschen genant werden / haben die Wittembergischen Biblien "HErr" / halb klein vnd halb grosse Buchstaben.

Als Gen.15 vnd andern Büchern / Mose vnd Propheten / vnd sonderlich im Hesekiel / stehet sehr offt beysamen "Adonai Jehouah" / Derhalb stehet in der Wittembergischen: "HErr HERR".

 

Luther, Martin

 1545/46 / 1984

 

DAS NEUE TESTAMENT DEUTSCH VON D: MARTIN LUTHER
AUSGABE LETZTER HAND 1545/46
UNVERÄNDERTER TEXT IN MODERNISIERTER ORTHOGRAPHIE
Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin und Altenburg
2. Aufl.1984
501 Seiten mit Abb. 

Vorwort

 

Gottesname

 HErr

 

 

Luther, Martin

 1568

Erste deutsche Bibel mit Verseinteilung:

http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/versnummerierung/VERSNUM.HTM

 

 

Biblia Das ist Die gantze heilige schrifft des Alten vnd [und] Newen Testaments Durch D. Martinum Lutherum verteutschet. Jtzt ordenlich in gewisse versickel abgetheilet,  Darzu mit ... Concordantzen, Sũmarien, ... unnd Landtaffeln ... gezieret.
Gedruckt in Heidelberg bei Martin Agricola und Johann Mayer - 1568
6, 270, 4, 282 (recte 283) Blätter

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

1572

Erste Wittenberger Bibel
Enthält: 222 Illustrationen (185 zum AT, 37 zum NT)
Fast alle stammen von Johann Teufel

 

Biblia Das ist: die gantze heilige Schrifft / Deudsch. D. Mart. Luth. Wittenberg (: Hans Krafft) 1572
2 Bde. Zus. 903 Bl. 4° (2°)

Vorwort

 

Gottesname

 

Reinitzer, Heimo, Biblia deutsch, S.259f (Nr.158)

 

Luther, Martin

1618

 

"Die Propheten alle Deutsch. D. M. Luth. Mit den Summarien Viti Dieterichs. Cum Gratia & Privilegio. Wittemberg/ In Verlegung Zacharias Schürers. M. DC. XVIII"

DRUCKEREI / VERLAG:
Richter für Schürer, Wittenberg, 1618 A.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luther, Martin

 1704 / 1986

 

DIE BIBEL
DIE GANZE HEILIGE SCHRIFT DES ALTEN UND NEUEN TESTAMENTS

IN DER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG VON D. MARTIN LUTHER MIT KUPFERSTICHEN
VON MATTHAUEUS MERIAN
(in Farbe nach einer Ausgabe aus dem Jahre 1704)
Die Bibel wurde neu gesetzt nach der Luther Bibel von 1545
Lizenzausgabe für den Prisma Verlag GmbH Gütersloh - 1. Aufl.1986

881, 77 Seiten

 

[Die Bibel wurde  neu gesetzt nach der Luther Bibel von 1545, der letzten von Luther selbst bearbeiteten Ausgabe, gedruckt zu Wittemberg durch Hans Lufft]
ISBN 3-570-09943-1
Anm.:  In dieser Bibel fehlt Psalm 83: 19.

 

 

Vorwort

 

Gottesname

Das Tetragrammaton erschein auf den Seiten: 11, 15, 35, 43, 151, 175, 207, 507, Titelseite zum NT,

Hövelmann, Hartmut: Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5), S.203

 

Luther, Martin

1708

 

 

Kurfürsten-Bibel
(Titelblatt fehl)

Biblia, das ist: die gantze Heilige Schrifft, Altes und Neues Testaments
Verteutscht von Doctor Martin Luther: und ... von etlichen reinen Theologen ... erkläret. [Bearb.: Salomon Glass. Hrsg.: Johann Gerhard]
Dabey auch über die sonst gewöhnliche, jetzt aber von neuem mit Fleiß verbesserte biblische Register ..., ein Bericht von Vergleichung der jüdischen und biblischen Monden, Maaß, Gewicht, Müntz und Elen, mit den unserigen: So wol auch eine Beschreibung der Stadt Jerusalem, samt ... Land-Tafeln, ... Ist auch zu end, neben den christlichen Haupt-Symnbolis, mit beygedruckt worden, ein kurtzer ... Bericht von der Augspurgischen Confession, samt den Artickeln, ...
Nürnberg; Endter; 1708
664, 904 S. : zahlr. Ill. (Kupferst.). 11 Portr. (Herzöge von Sachsen) ; 45x30x12 cm

 

Vorwort

 

Gottesname

HERR

Tetragrammaton:

Titelbild

1. Kupferstich mit Albertus Tertius

2. vor Seite 1, Erschafung der Erde

3. Seite 1

4. Anhang

 

 

Luther, Martin

 1711

 

 

(Titelblatt fehl)

Biblia, Das ist / Die gantze H. Schrift Altes und Neues Testaments / Nach der Übersezung D. Martin Luthers / Nebst den III. und IV. B. Esrä / und III. Buch der Maccabeer / Allem Fleisses / Nach den bessten exemplarien / aufs neue übersehen / Mit kurtzen Summarien / und vielen auserlesenen locis parallelis, einer Anweisung der Sonn= und Fest=täglichen Episteln und Evangelien / Wie auch einen schönen Gesange= und Gebet=Büchlein versehen / Und heraus gegeben Mit einer Vorrede D. IO. MICHAEL HEINECCII, Königl. Preuß. consisistorial-Raths / Inspectoris des Stadt=Ministerii zu halle und im Saal=Creys / Ober Pfarrern und Pastoris zu U.L. Frauen / und des Gymnasii Scholatchae.
Halle im Magdeb. gedruckt und verlegt von Johann Montag / 1711

 

Seite 699 Zwischentitel: Die Propheten / Verdeutschet durch D. Martin Luther / Nach den besten Exemplarien aufs neue übersehen / ... Mit Königl. Preußischer allergnädigdter Freyheit.
HALLE im Magdeb.
Gedruckt und verlegt von Johann Montag 1711
30, 1184, 340 Seiten     9,5 x 18,5 x 8   

Vorwort

von Johann Montag
Der Allerdurchlauchtigsten Fürstin und Frauen / Frauen Sophien Louysen / Königen in Preussen / ......

Gottesname

HErr, HERR

Strohm, Stefan, Die Bibelsammlung, 2.Abt. 2.Bd, 2. Teil: E1108;

 

Luther, Martin

 1720

1. Aufl. 1713 ; 2. Aufl. 1714; 3. Aufl. 1715; 5. Aufl. 1716; 10. Aufl. 1720; 14.Aufl. 1723; 39.Aufl. 1733; 40. Aufl. 1742; 76. Aufl. 1773; ....

Biblia : das ist die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments / nach der Teutschen Ubersetzung D. Martin Luthers ; mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen ; mit fleiss übersehen und gegen einige sonderlich erstere Editiones des sel. Mannes gehalten, auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Fehlern gesaubert ; nebst der Vorrede des S. Hn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
X.Aufl., - Halle : zu finden im Wäysenhause, 1720
22 S., [1]f., 1079 S., 306 S., [2]f. : ill. ; (15 cm)

Vorwort

 

Gottesname

HERR 

 

 

Luther, Martin

 1720

 

Biblia, Das ist: Die gantze Heilige Schrifft, deß Alten und Neuen Testaments. Wie solche von Herrn Doctor Martin Luther seel. i. J. 1522 in unsre Teutsche Mutter-Sprach zu übersetzen angefangen, anno 1534 zu End gebracht. Mit den Summarien Johanni Sauberti ...

Samt einer Vorrede Johann Michael Dilherrns
Nürnberg : Endter, 1720
Endter, Johann Andreas <Erben>
[47] Bl., 1181 S., [11] Bl. ; 2°

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1741

 

Evangelische Deutsche Original=Bibel.
Das ist: Die gantze heilige Schrift Altes und Neues Testaments, dergestalt eingerichtet, daß der hebräische oder griechische Grundtext und die deutsche Übersetzung D. Martin Luthers neben einander erscheinen, Die Blätter aber mit den Seiten der so gemein gewordenen Cansteinischen Bibel übereintreffen.
Mit reichen Summarien, richtigen Parallelen, einer kurzen Biblischen Chronologie, Harmonie der Evangelisten, und andern dienlichen Stücken versehen: Nebst einer Vorrede Johann Muthmanns, der Sachsen= Salfeldischen Superintendentur Adjuneti Pastoris zu Pößneck.
Züllichau, in Verlegung des Waysenhauses 1741 bey Gottlob Benjamin Frommann.
Eva Berndt-Verlags GmbH, Berlin
Band 1 und 2 - 1986

2880 Seiten

Vorwort

 

Gottesname

 

Lit.: Hövelmann, Hartmut: Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5), S.180

 

Luther, Martin

 1741

 

Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrifft, Alten und Neuen Testaments Nach der Teutschen Ubersetzung D. Martin Luthers, Mit vorgesetztem kurtzen Innhalt eines jeden Capitels, Wie auch mit richtigen Summarien und vielen Schrifft-Stellen auf das allersorgfältigste versehen, Nach denen bewehrtesten und neuesten Editionen mit grossem Fleiß ausgefertigt, Sammt einer Vorrede Von Hieronymo Burckhardt, Der Heil. Schrifft Doctor.
Basel bey Johann Rudolph Im-Hoff 1741
[8 Bl.] 902, 260 S. [2 Bl.]
  17,7cm x 10,5cm x 5cm

Vorwort

 

Gottesname

  

 

 

Luther, Martin

 1747

 

 

Die Heilige Schrift nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers, mit richtigen Parallelen und durchgängigen Anmerkungen erläutert von M.Johann Carl Koken
Hildesheim Gedruckt und verlegt bei C.J.H. Harz, (1747)
1160, 245, 510 S.

Vorwort

 

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1750 ca.

 

Biblia : das ist die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments – Martin Luther [Titelblatt fehlt]
1136, 328, 8 S.

Angebunden:
Herzerquickendes Lobopfer Gottes oder Geistreiches Gesang-Buch : wie solches in unsern Evangelischen Kirchen gebräuchlich / und als ein Kern aus Martin Luthers ... Liedern zusammen getragen ... Tübingen: Schramm, 1758

246 S. - 19 x 13 x 9 cm

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 HErr

 

 

Luther, Martin

 1757

Gräfin Eva Elisabeth von Windischgratz, *27.7.1672, +Lubbenau 5.10.1745; geheiratet am 12.7.1697 Graf Friedrich Casimir zu Lynar (*17.7.1673, +27.4.1716)

Handgeschriebene Bibel aus den Jahren 1716-1745
von Gräfin
Eva Elisabeth von Windischgratz

 

Vorwort

Auf der ersten Seite befindet sich folgender Eintrag:

 Die in diesen Band befindlichen
außschreibung eines oder meh-
rer verse auß jeglichen Ca-
pittel des deutschen Bibel-Buchs,
von der Hand weiland Even
Elisabethen verwitweter
Gräfin zu Lynar gebohrenen
Gräfin von Windischgratz ist
ein Zeugniß ihrer ihr am lieb-
sten gewordenen beschäftigungen.

 

Obstehendes hat der königl. Tribunals-Praesident
Moritz Ulrich Graf und Herr zu Putbus hier "ange"
zeichnet, als deßen Gemahlin, ... ... ...
auch seelige "Schwester", diese Samlung von unseren
seel. ... ... in der ... überk...,
Mein "Schwager" aber, ... Hl. Graf Putbus,
hat eine solche ..., als ein für mich gar
kostbares Geschenk, und  ... Andenken
unlängß übersandt, und ich gedenke sie dem-
jenigen von meinem "Bruder" zu hinterlassen,
welcher in seiner ...dl. Groß-Mutter Fußstapfen
zu treten, die ...ste Hofnung von sich geben,
folglich auch an dieser heilsamen "Nahrung" der "Seele"
den ... "Geschenk" finden wird. Oldenburg
d. 30 Jan. 1757

 

Gottesname

 Herr

 

 

Luther, Martin

 1770

 

 

ِBiblia, Alten und Neuen Testaments, Durch Doctor Martin Luther in das Deutsche übersetzt... Wie auch ein Auszug aus der Märtyr-Historie, Samt einer Verzeichnis der Reisen des Herrn Jesu Christi, un denn einer Harmonie der Heil. vier Evangelisten. Darzu kommt ein historisches Register, ein Register der Glaubens-Lehren, Lebens-Pflichten und Trost-Gründe, Ingleichem des berühmten Herrn Johann Arndts Unterricht von Lesung der Bibel, nebst schönen Kupfern, samt einer Vorrede Herrn Johann Christian Klemmen. der Heil. Schrift Doctoris und Prof. Publ. Ord. der Stifts-Kiche Decani und des Hochfürstlichen Theol. Stipendii Superintendenten. Zu finden bey Johann Conrad Müller in Schaffhausen, 1770

Vorwort

Gottesname

 

 Lit.: Hövelmann, Kernstellen der Lutherbibel, S.195

 

Luther, Martin

 1777

 

ِDie Bibel, oder ist die ganze Heilige Schrift des altes und neues Testaments / nach der deutschen Ubersetzung D. Martin Luthers ;
81.Aufl., - Halle : in der Cansteinischen Bibel=Anstalt, 1777
14, 1077, 308 S.

Vorwort

S. 3-10:

Vorbericht zur sieben und siebenzigsten Auflage dieser Bibel

1. September 1775 von Gottlieb Anastasius Freylinghausen

 

 

S.11-14:

Aug. Herm. Frankens kurzer Unterricht, wie man die heilige Schrift zu seiner wahren Erbauung lesen sollte.

Gottesname

 HErr

 Alten und Neuen Testaments, Durch Doctor Martin Luther in das Deutsche übersetzt... Wie auch ein Auszug aus der Märtyr-Historie, Samt einer Verzeichnis der Reisen des Herrn Jesu Christi, un denn einer Harmonie der Heil. vier Evangelisten. Darzu kommt ein historisches Register, ein Register der Glaubens-Lehren, Lebens-Pflichten und Trost-Gründe, Ingleichem des berühmten Herrn Johann Arndts Unterricht von Lesung der bibel, nebst schönen Kupfern, samt einer Vorrede Herrn Johann Christian Klemmen.

 

Luther, Martin

 ca.1780

 

ِDer ganze Psalter  / des Königs und Propheten Davids, verdeutscht durch D. Martin Luthers. Mit jedes Psalms kurzen Summarien und beygefügten Register;
Hirschberg, bey Immanuel Krahn
o.Seitenzahl.

als Anhang des "Hirscbergischen Gesangbuch ... von 1781

 

 

Vorwort

 Herr

Gottesname

 

 

 

Luther, Martin

 1793

 

Die Bibel | das ist | die ganze | Heilige Schrift | des | alten | und | neuen Testaments. | in´s Deutsche übersetzt | von | D. Martin Luther. |
Neue nach der hallischen, Baseler und lateinischen des S. Pagnini 1564 in | Zürich herausgegeben Bibel, genau corrigirt | Ausgabe | Meiningen, | Druck und Verlag Friedemann Christoph Hartmanns, | Herzogl. Sächs. Hofdruckers, 1793
904, 264 Seiten 11 x 17,5 cm    

Vorwort

 Vorrede von F.C.H.

Gottesname

Herr 

 

Luther, Martin

 1796

 

 

 

Goldschnitt

BIBLIA Das ist: die ganze Heil. Schrift Alten und neuen Testaments, nach der Uebersetzung Doct. Martin Luthers, mit vorgesetztem kurzen Inhalt eines jeden Capitels, und beygefügten richtigen Schriftstellen; mit Zusammenhaltung des Grundtextes, wie auch verschiedener alter und neuer Editionen, auf das sorgfältigste ausgefertigt.
Mit einer Vorrede Herrn Johann Engelhard Kahler, der heiligen Schrift Doctor und Professor, Consistorialrath, und Superintendenten der Kirchen in der Grafschaft Schaumburg Hochfürstl. Hessischen Antheils, auch erster Prediger an der St. Nicolai Kirche in Rinteln, darin Anweisung gegeben wird wie man einen nützlichen und heilsamen Gebrauch von dem Worte Gottes machen könne.
Rintel, 1796 Gedruckt und verlegt von Ant. Henr. Bösendahl.
(12) 944, 369 Seiten

Angebunden:

Brem= und Verdisches Gesangbuch zum Gebrauch bey dem öffentlichen Gottesdienst und bey der Privatandacht.
Stade: Heinrich Andreas Friedrich; 1793
592 Seiten

Kirchengebete zum Gebrauch des öffentlichen Gottesdienstes
Stade: Heinrich Andreas Friedrich; 1793

112 Seiten

17 x10,5 cm 8 cm dick 

 

 

Vorwort

 

Gottesname

 HErr

Lit.:
Hövelmann, Hartmut:
Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5),
S.217

 

Luther, Martin

 1815

1.Auflage 1808 - 2000 Exemplare
2.Auflage 1809 - 1500 Exemplare
3.Auflage 1810 - 1500 Exemplare auf Druckpapier 300 auf kostbaren Schreibpapier

Ausgabe 1815

 

Ausgabe 1821

Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des alten und neuen Testamens
Basel: bey der Deutschen Bibel=Anstalt - 5. Aufl. 1815
VII, 1079, 308 [4] S.
 - 23 cm  

 

Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des alten und neuen Testamens
Basel: bey der Deutschen Bibel=Anstalt - 1. Aufl. 1821
1008, 280 [ca.8 S. fehlen] S.
  -  30 cm  

Vorwort

 

Gottesname

Herr

2.Mose 3:14: "Ich werde seyn, (Jehova) der hat mich zu euch gesandt."

2.Mose 6:3 Fußnote: Jehovah

Lit.: Hövelmann, Hartmut: Kernstellen der Lutherbibel, (TAB 5), S.235; Meyer, Friedrich: Die Bibel in Basel, S.173-178;

 

Luther, Martin

 1815

Bergische Bibel=Gesellschaft gegründet am 13.07.1814 in Elberfeld

 

Die Psalmen Davids.